News: Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Standpunkt zu Corona und Folgen für psychisch erkrankte Menschen

„Deutschland ist bisher relativ gut durch die Corona-Krise gekommen. Patienten mit Depression wurden jedoch gesundheitliche Nachteile zugemutet. Vor einer möglichen 2. Welle bedarf es deshalb einer Diskussion über die richtige Balance der Maßnahmen“ meint Prof. Ulrich Hegerl (Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe) in einem Kommentar für den Tagesspiegel. 

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Online-Fortbildung zu Altersdepression: Altenpflegekräfte zur Teilnahme gesucht

Wir laden ambulante Altenpflegekräfte und Altenpflegeschüler aus ganz Deutschland ein, unsere Online-Fortbildung zu Altersdepression bei Pflegebedürftigen in einer Studie zu testen. Mit der Fortbildung sollen Altenpflegekräfte Depression bei Pflegebedürftigen leichter erkennen und Sicherheit im Umgang mit depressiv Erkrankten und der häufig damit einhergehenden Suizidalität erlangen. 

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Corona: Anmeldung bei Online-Programm bis Ende Juni ohne Begleitung möglich

Während der Corona-Pandemie gewinnen digitale Angebote als Unterstützung für psychisch erkrankte Menschen an Bedeutung. Deshalb hat die Stiftung Deutsche Depressionshilfe sich vor 6 Wochen entschlossen, ihr internetbasiertes, kostenfreies Online-Programm iFightDepression auch ohne professionelle Begleitung bis Ende Juni zur Verfügung zu stellen. Normalerweise ist das Online-Programm nur über einen Arzt oder Psychologischen Psychotherapeuten zugänglich.

Offene Stellenangebote bei der Deutsche Stiftung Depressionshilfe

Bei der Deutschen Stiftung Depressionshilfe sind aktuell zwei Stellen für das Büro Frankfurt ausgeschrieben: Zum nächstmöglichen Termin bieten wir die Position der Wissenschaftlichen Leitung am Forschungszentrum Depression. Und im Rahmen eines neuen Projekts für ein Bundesministerium suchen wir zum 1. September 2020 einen Psychologischen Psychotherapeuten/Psychologen oder Mediziner (m/w/d).

Alle Informationen zu den Anforderungsprofilen, Aufgabenbereichen, Bewerbungsfristen etc. finden Sie hier.

Aufruf zur Studienteilnahme

Covid-19 Pandemie: Tübinger Forscherteam untersucht psychosoziale Schutzfaktoren

Durch die Covid-19 Pandemie wird das alltägliche Leben drastisch eingeschränkt, was auch Konsequenzen für die psychische Gesundheit haben kann. In unserer Studie untersuchen wir verschiedene psychosoziale Schutzfaktoren. Ziel ist es Empfehlungen für gezielte Interventions- und Präventionsmaßnahmen zu entwickeln. Sie könnten uns im Rahmen unserer Fragebogenstudie dabei unterstützen. Der online Fragebogen dauert ca. 20 min und wird Ihnen noch einmal im Mai und nach Ende der Pandemie zugeschickt. Die Teilnahme ist noch bis zum 26.04.20 möglich.


Zur Studie geht es hier:
https://www.soscisurvey.de/psychischegesundheitcovid19/
Sie haben Rückfragen?
Bitte wenden Sie sich an Sebastian Wolf (sebastian.wolf@uni-tuebingen.de).

Corona: Digitale Hilfen und Tipps für Menschen mit Depression

Die mit dem Corona-Virus verbundenen Ängste und Einschränkungen stellen für an Depression erkrankte Menschen große Herausforderungen dar. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe unterstützt Betroffene mit digitalen Angeboten. Da viele Patienten durch das Corona-Virus zuhause bleiben müssen, ist unser iFightDepression-Programm nun für 6 Wochen auch ohne Begleitung zugänglich. Betroffene können sich formlos über die E-Mail-Adresse ifightdepression@deutsche-depressionshilfe.de für das Programm anmelden und werden innerhalb von 24 Stunden freigeschalten.

Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Goethe-Universität und Universitätsklinikum Frankfurt kooperieren bei Erforschung der Depression und Suizidprävention

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Frankfurt arbeiten künftig eng bei der Erforschung der Depression und der Prävention von Suiziden zusammen. Dafür wurde an Prof. Dr. Ulrich Hegerl (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe) die Johann Christian Senckenberg Distinguished Professorship (Ehrenprofessur) verliehen. Ermöglicht wird dies durch die Anschubfinanzierung der Dr. Senckenbergischen Stiftung sowie durch Walter Kohl.

Depression am Arbeitsplatz: neues Projekt auf europäischer Ebene

Die European Alliance Against Depression e.V. (EAAD) widmet sich gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe dem Thema „Psychische Gesundheit am Arbeitsplatz“ in einem groß angelegten, von der Europäischen Kommission geförderten Forschungsprojekt. Das Hauptziel von MINDUP („Mental Health Promotion and Intervention in Occupational Settings“) ist die Stärkung psychischer Gesundheit von Arbeitnehmern durch die Entwicklung diverser (Online)-Angebote. Die Interventionen zu verschiedenen Krankheitsbildern (z.B. Depression, Angststörungen, Stress) wird am Beispiel von kleinen und mittleren Unternehmen im Bauwesen, Gesundheitswesen und IT-Gewerbe entwickelt.  Während kleinere Unternehmen mehr als 90% aller Unternehmen in der EU ausmachen, verfügen sie im Vergleich zu größeren Organisationen kaum über Ressourcen, um die psychische Gesundheit der Arbeitnehmer zu unterstützen. Die Entwicklung  leicht zugänglicher Instrumente soll hier Abhilfe schaffen. Innerhalb des Projekts werden die Angebote in einer Studie in acht Ländern in ganz Europa eingesetzt und auf ihre Wirksamkeit getestet.

Foto: Sebastian Burger

Radtour für mehr Aufklärung über Depression: Mood Tour 2020 sucht Teilnehmer

Im Sommer 2020 startet erneut die MUT-TOUR – eine Fahrradtour rund um das Thema Depression. Dabei radeln Menschen mit und ohne Depressionserfahrung auf Tandems durch Deutschland, um einen Beitrag zur Aufklärung über die Erkrankung zu leisten. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist Schirmdame der Aktion. Für die 7-tägigen Etappen werden noch Teilnehmer gesucht. Die Teilnehmer müssen keine Sportler sein. Zuvor gibt es entweder vom 17. bis 19. April, vom 24. bis 26. April oder vom 15. bis 17. Mai 2020 ein MIT-MACH-Wochenende bei Kassel zum gegenseitigen Kennenlernen. Mehr Informationen unter: www.mut-tour.de/die-aktuelle-mut-tour/

Kollegiale Depressions-Begleitung „Peers at work“ mit DGPPN-Antistigma-Preis ausgezeichnet

Leipzig/Berlin, 28.11.2019 – Die kollegiale Depressionsbegleitung „Peers at work“ erhält den Antistigma-Preis 2019 der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Im Rahmen des ausgezeichneten Pilotprojektes bieten Deutsche Bahn-Mitarbeiter mit Depressionserfahrung niederschwellige Beratungen für Kollegen an – und das vertraulich und außerhalb des Betriebs. Das Projekt wird in Kooperation von der Stiftungsfamilie BSW & EWH und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe umgesetzt. Gefördert wird das Projekt vom Fonds soziale Sicherung, einer gemeinsamen Einrichtung der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der Deutsche Bahn AG.

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