Depression und Arbeit

Viele Firmen kennen das Phänomen: Mitarbeiter, die man über Jahre für ihr Engagement schätzen gelernt hat, scheinen plötzlich am Ende ihrer Kräfte zu sein: Konzentrationsprobleme, Motivationsverlust, Dünnhäutigkeit, Reizbarkeit, aber auch sozialer Rückzug können zu den äußerlich auffälligsten Veränderungen zählen. Ist der Mitarbeiter überfordert, überarbeitet oder aus anderen Gründen „gestresst“, so dass ihm etwas Entlastung und Erholung guttun würde? Oder sind die Veränderungen Anzeichen einer depressiven Erkrankung?

Weitere Videos mit Experten- und Betroffenenbeiträgen zu verschiedenen Themen und Aspekten der Depression finden Sie auf der Website unseres interaktiven Film- und Medienprojekts Die Mitte der Nacht.


Die Daten deutscher Krankenversicherer und der Deutschen Rentenversicherung aus den letzten Jahren zeigen gestiegene Ausfallzeiten und Erwerbsunfähigkeiten aufgrund psychischer Erkrankungen.

Depression und Arbeit: Fakten und Zahlen

Auswirkungen von Depression am Arbeitsplatz

Trotz insgesamt sinkender Krankenstände hat der Anteil psychisch bedingter Fehlzeiten an der gesamten Arbeitsunfähigkeit in den letzten Jahren stetig zugenommen. 15- 17 % aller Arbeitsunfähigkeitstage sind auf psychische Erkrankungen zurückzuführen, ihr Anteil hat sich seit 2000 verdoppelt (DAK-Gesundheitsreport 2020, Bundespsychotherapeutenkammer, 2019). Damit sind psychische Erkrankungen nach Muskel-Skelett-Erkrankungen und Atemwegserkrankungen der dritthäufigste Grund für Fehltage.

Abbildung: Prozentualer Anteil der häufigsten Erkrankungen an Arbeitsunfähigkeitstagen (Quelle: Bundespsychotherapeutenkammer, 2019)

Psychische Erkrankungen weisen im Vergleich zu körperlichen Erkrankungen überdurchschnittlich lange Fehlzeiten auf (2019: 34,5 Tage pro Krankschreibungsfall; zum Vergleich: Muskel-Skelett-Erkrankungen: 18,4 Tage; Atemwegserkrankungen: 6,4 Tage, durchschnittliche Erkrankungsdauer in 2019: 12,5 Tage; DAK-Gesundheitsreport 2020).

Psychische Erkrankungen sind die Hauptursache für Frühberentungen wegen verminderter Erwerbsunfähigkeit. Über 40% der gesundheitsbedingten Frühverrentungen, d.h. beinah jede zweite, ist psychisch bedingt, am häufigsten aufgrund der Diagnose Depression.

Abbildung: Psyche statt Herz: EU-Renten 2019 nach Diagnosegruppen (Deutsche Rentenversicherung Bund: Rentenversicherung in Zeitreihen 2020)

Die Unipolare Depression war 2012 zudem die häufigste Diagnose für Frühverrentung im Vergleich zu allen psychischen und körperlichen Krankheiten mit einem Anteil von 16,2 % an allen Gesamtzugängen.

Die Daten zeigen, dass Depressionen neben dem persönlichen Leid für Betroffene und Angehörige immense wirtschaftliche Kosten verursachen. Zu Ausfallquoten und Erwerbsunfähigkeiten (Absentismus) kommen die eingeschränkte Produktivität und Leistungsfähigkeit der anwesenden Mitarbeiter (Präsentismus) u.a. durch erhöhte Fehlerquoten, vermindertes Durchhaltevermögen, Vergesslichkeit – auch bedingt durch die zahlreichen körperlichen Beschwerden einer Depression wie Schlafstörungen und Energielosigkeit.

Wichtig zu wissen ist, dass der medial erweckte Eindruck, dass es in Deutschland in den letzten Jahren zu einer tatsächlichen Zunahme der Depressionshäufigkeit gekommen ist, nicht richtig ist. Die erwähnte Zunahme in den Statistiken resultiert aus der erfreulichen Entwicklung, dass sich mehr depressiv Erkrankte professionelle Hilfe holen, dass Depressionen häufiger erkannt werden und dass Depressionen nicht hinter weniger stigmatisierten Erkrankungen, wie chronische Rückenschmerzen oder Tinnitus, versteckt werden. Depressiv Erkrankte, die früher vergeblich über Jahre wegen unterschiedlichster körperlicher Beschwerden beim Orthopäden oder Internisten waren, werden heute antidepressiv und damit zielführender behandelt. Hierzu passt, dass die Zunahme der Häufigkeit diagnostizierter Depressionen in den letzten 30 Jahren mit einer Abnahme der Suizidraten von 18.000 auf ca. 10.000 pro Jahr einhergeht. Es gibt demnach keine Hinweise, dass Menschen durch die modernen Arbeitsbedingungen häufiger an Depression erkranken. Der geringe oder fehlende Einfluss der Arbeit auf das Auftreten von Depressionen wird u.a. durch eine prospektive Untersuchung des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie bestätigt (vbw, 2015). Damit sind auch Hoffnungen, durch Änderung der Arbeitsverhältnisse Depressionen vorbeugen zu können, nicht so gerechtfertigt, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mögen.

Die durch depressive Erkrankungen verursachten Kosten für Wirtschaft und Staat werden nach Einschätzung von Experten in den kommenden Jahren weiter steigen. Die Allianz und das RWI beziffern die durch depressive Erkrankungen verursachten Kosten für die deutsche Volkswirtschaft auf jährlich 15,5 bis 21,9 Milliarden Euro − immerhin 0,88 Prozent der nationalen Wirtschaftsleistung.

Unternehmen stehen also vor der Herausforderung, die durch Depressionen und andere psychische Erkrankungen entstehenden Kosten zu senken. Die wichtigste Stellschraube ist hier, über einen angemessenen Umgang mit psychisch erkrankten Mitarbeitern den Weg in eine professionelle Behandlung zu beschleunigen. Hierzu sind Handlungsleitfäden und Schulungen für Personalverantwortliche bezüglich zielführender Mitarbeitergespräche ebenso zu nennen wie die Schaffung eines offenen, psychisch Erkrankte nicht stigmatisierenden Betriebsklimas und Wiedereingliederungsmaßnahmen.

Welchen Einfluss hat die Arbeit auf die Entstehung einer Depression?

Entscheidend für das Auftreten einer Depression ist das Vorliegen einer entsprechenden Veranlagung. Diese ist genetisch bedingt oder z.B. durch Traumatisierungen in frühen Lebensabschnitten erworben. Liegt eine Veranlagung vor, können oft Lebensereignisse wie Verlusterlebnisse oder auch Überforderungssituationen am Arbeitsplatz eine depressive Phase triggern. Da eine beginnende Depression regelhaft mit dem Gefühl der Überforderung und Erschöpfung einhergeht, ist die Neigung, vorschnell die Arbeit als Ursache der Depression anzusehen groß. Die Erfahrung zeigt, dass diese Menschen mit einer entsprechenden Veranlagung nicht selten bereits vor Arbeitsantritt unter Depressionen litten und in der Rente erneut depressiv erkranken. Affektive Störungen, zu denen Depression als wichtigste gezählt wird, treten bei Erwerbslosen, insbesondere Langzeiterwerbslosen, häufiger auf. Wesentlicher Grund hierfür ist, dass Menschen mit psychischen Erkrankungen ein deutlich erhöhtes Risiko haben, arbeitslos zu werden und zu bleiben.

Arbeit hingegen ist in der Regel eher als Schutzfaktor bei Depression anzusehen, denn sie unterstützt meist bei der Tagesstrukturierung und einem regelmäßigen Schlaf-Wachrhythmus und bietet sozialen bzw. kollegialen Austausch.

Abbildung: Häufigkeit psychischer Erkrankungen in Abhängigkeit des Erwerbsstatus
Burnout

Burnout hat sich in den letzten Jahren im deutschsprachigen Raum als Modebegriff verbreitet.

Dabei ist der Begriff Burnout nicht klar definiert und in den maßgeblichen internationalen Klassifikationssystemen gibt es keine Diagnose für Burnout. Entsprechend liegen für die verschiedenen psychischen und körperlichen Symptome, die alle unter dem Begriff Burnout zusammengefasst werden, auch keine Behandlungen mit Wirksamkeitsbelegen aus methodisch guten Studien vor.

Ein Großteil der Menschen, die wegen Burnout eine längere Auszeit nehmen, leidet de facto an einer depressiven Erkrankung. Alle für die Diagnose einer Depression nötigen Krankheitszeichen liegen vor, wozu regelhaft auch das Gefühl tiefer Erschöpftheit gehört.

Problematisch und nicht selten in gefährlicher Weise irreführend ist jedoch, dass der Begriff eine Selbstüberforderung oder Überforderung von außen als Ursache suggeriert. Auch wenn ausnahmslos jede Depression mit dem tiefen Gefühl der Erschöpftheit einhergeht, ist jedoch nur bei einer Minderheit der depressiv Erkrankten eine tatsächliche Überforderung der Auslöser der Erkrankung. Viele depressive Episoden werden durch Verlusterlebnisse, Partnerschaftskonflikte, aber auch durch eher positive Veränderungen im Lebensgefüge, wie Urlaubsantritt, Beförderung, Geburt eines Kindes etc. ausgelöst. Bei zahlreichen Menschen mit einer depressiven Episode findet sich sogar kein bedeutsamer Auslöser.

Viele depressiv Erkrankte fühlen sich in einer schweren depressiven Episode zu erschöpft, um ihrer Arbeit nachzugehen und sich selbst zu versorgen. Nach erfolgreicher Behandlung und Abklingen der Depression empfinden sie die zuvor als völlige Überforderung wahrgenommene berufliche Tätigkeit wieder als befriedigenden und sinnvollen Teil ihres Lebens. Wäre Burnout oder gar Depression in erster Linie Folge einer beruflichen Überforderung, so sollte diese Erkrankung in Hochleistungsbereichen – sei es im Sport oder im gehobenen Management – häufiger sein als bei Rentnern, Studenten oder Nicht-Berufstätigen. Eher das Gegenteil ist jedoch der Fall.

Mit dem Begriff Burnout ist die Vorstellung verbunden, dass langsamer treten, länger schlafen und Urlaub machen gute Bewältigungsstrategien seien. Verbirgt sich hinter den Symptomen jedoch eine depressive Erkrankung, so sind dies oft keine empfehlenswerten und oft sogar gefährliche Gegenmaßnahmen. Menschen mit depressiven Erkrankungen reagieren auf längeren Schlaf und eine längere Bettzeit nicht selten mit Zunahme der Erschöpftheit und Stimmungsverschlechterung. Dagegen ist Schlafentzug eine etablierte antidepressive Therapie bei stationärer Behandlung. Auch wird einem depressiv Erkrankten von einem Urlaubsantritt abgeraten, da die Depression mitreist und der eigene Zustand mit Antriebsstörung und der Unfähigkeit, irgendeine Freude zu empfinden, im Urlaub in fremder Umgebung besonders bedrückend und schmerzlich erlebt wird.

Eine Vermengung der Begriffe Stress, Burnout und Depression führt zu einer Verharmlosung der Erkrankung Depression. Stress, gelegentliche Überforderungen und Trauer sind Teil des Lebens und müssen nicht medizinisch behandelt werden. Depression dagegen ist eine schwere, oft lebensbedrohliche Erkrankung, die einer Behandlung bedarf.

Nur erschöpft oder wirklich krank?
Mehr zur Begriffsverwendung von Depression und Burnout finden Sie hier.

 

Was Arbeitgeber tun können

Ansatzpunkte zur Förderung der psychischen Gesundheit im Unternehmen

Ein Unternehmen, das sich um die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter kümmert, muss folgende Überlegungen anstellen: Geht es um Maßnahmen zur Förderung des Wohlbefindens („Wellbeing“), zur Stressreduktion, gegen "Burnout" oder andere nicht-krankhafte Befindlichkeitsstörungen oder um Maßnahmen zum Umgang mit psychischen Erkrankungen? Dies sind deutlich getrennte Bereiche (siehe Abbildung 1) und die bei Laien verbreitete Vorstellung, durch Stressreduktion würden psychische Erkrankungen in nennenswerter Weise verhindert, ist nicht belegt.

Weiterhin gilt zu berücksichtige, dass „psychischen Erkrankungen“ zahlreiche, völlig unterschiedliche Erkrankungen angehören. Wegen der Häufigkeit, Schwere und guten Behandelbarkeit ist die Depression die mit weitem Abstand wichtigste Erkrankung. Diesbezüglich schließt sich die Frage an, was im Hinblick auf Depression erreicht werden soll und kann. Inwieweit mit innerbetrieblichen Maßnahmen das Auftreten einer Depression („Primärprävention“) verhindert werden kann, ist fraglich. Allein wegen der Tatsache, dass die große Mehrheit der depressiv erkrankten Menschen nicht aufgrund mit der Arbeit verbundenen Faktoren erkranken. Ein jedoch sehr sinnvoller Ansatz ist, durch Schaffung einer offenen Atmosphäre, durch Information der Belegschaft und durch Handlungskompetenz der Personalverantwortlichen für erkrankte Mitarbeiter den Weg in die Behandlung zu erleichtern. Durch eine frühzeitige Behandlung kann viel Leid vermieden und Kosten durch Präsentismus (Anwesenheit trotz Erkrankung, einhergehend mit verminderter Leistungsfähigkeit) und Absentismus (Arbeitsunfähigkeit) vermieden werden. Auch kann betrieblicherseits zur Minderung des Rückfallrisiko beigetragen werden, z.B. durch Vermeidung von Schichtarbeit.

Abbildung: Ansatzpunkte zur Förderung psychischer Gesundheit in Unternehmen
Tipps für Unternehmen
  • Basiswissen schaffen: Depression ist eine sehr häufige und schwere Erkrankung. Informieren Sie sich über die Symptome der Erkrankung, wer für die Behandlung zuständig ist und über mögliche Ansprechpartner für Betroffene unter www.deutsche-depressionshilfe.de/depression-infos-und-hilfe oder im Rahmen unseres Schulungsangebotes.
  • Initiative ergreifen: Sprechen Sie den Mitarbeiter an, wenn Sie das Gefühl haben, dass er sich sehr verändert! Dabei sollten Sie keine Berührungsängste haben. Sprechen Sie ihre Beobachtungen an und dass Sie sich Sorge machen (z.B. „Mir ist aufgefallen, dass Sie in der letzten Zeit oft niedergeschlagen wirken. Was ist los? Kann ich irgendetwas tun, um Sie zu unterstützen?”). Nähere Informationen dazu finden Sie auch in unserem Factsheet.
  • Den Mitarbeiter motivieren und eventuell dabei unterstützen, sich professionelle Hilfe zu holen. Erste Ansprechpartner sind der Hausarzt oder der Facharzt, d.h. der Psychiater oder Nervenarzt.
  • Hilfe für den Arbeitsalltag: Der BKK-Dachverband veröffentlicht regelmäßig den Ratgeber "Psychisch krank im Job" mit vielen hilfreichen Informationen für Führungskräfte, Kolleginnen und Kollegen sowie Betroffene.
Schulung: Wie kann man mit Depression am Arbeitsplatz umgehen?

Häufig besteht in den Unternehmen Unsicherheit in Ansprache und Umgang mit Mitarbeitern, die an Depression erkrankt sind bzw. wieder eingegliedert werden.

Entsprechende Fortbildungen von Personalverantwortlichen sind hier hilfreich und geben Sicherheit im Spannungsfeld von Verständnis und Entlastung einerseits und den Erfordernissen der Arbeitswelt andererseits.

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet Unternehmen Fortbildungen mit Informationsmaterialien zum Umgang mit Depression am Arbeitsplatz an. Neben sachlichen Informationen zu Symptomen, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten sind vor allem praktische Hilfen für den Umgang mit betroffenen Mitarbeitern wichtig:

  • Wie verhalte ich mich gegenüber erkrankten Mitarbeitern?
  • Wie spreche ich Verhaltensänderungen an?
  • Wer ist für die Diagnose und Behandlung bei Verdacht auf Vorliegen einer psychischen Störung zuständig?
  • Was ist zu tun, wenn der Mitarbeiter keine Hilfe möchte?
  • Gibt es Selbsthilfe-Strategien?
  • Wie gehe ich mit akuten Notfallsituationen und Suizidalität am Arbeitsplatz um?
  • Was muss berücksichtigt werden, wenn ein Mitarbeiter nach der Erkrankung in den Betrieb zurückkehrt?

Je nach Zielgruppe werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt:

  • depressive Erkrankungen erkennen
  • Gesprächsführung in schwierigen Situationen
  • innerbetriebliche und externe Hilfen
  • Balancemodell für den Umgang mit psychisch erkrankten Mitarbeitern
  • Verantwortungsbereich und Grenzen der eigenen Funktion

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Links. Literatur & Quellen

Informationen im Internet
Artikel zum Thema Depression und Arbeit
Quellen

Der DAK-Gesundheitsreport 2020 https://www.dak.de/dak/bundesthemen/gesundheitsreport-2020-2371690.html#/

BPtK-Auswertung 2018 „Langfristige Entwicklung Arbeitsunfähigkeit“ https://www.bptk.de/die-laengsten-fehlzeiten-weiterhin-durch-psychische-erkrankungen/?cookie-state-change=1630415749516

Deutsche Rentenversicherung in Zeitreihen 2020 (Link folgt)

BPtK-Studie zur Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit, 2013 https://www.bptk.de/wp-content/uploads/2019/01/20140128_BPtK-Studie_Arbeits-und_Erwerbsunfaehigkeit-2013.pdf

Max-Planck-Institut und vbw, 2016: Der Einfluss von Arbeitsbedingungen auf die psychische Gesundheit
https://www.uvb-online.de/de/system/files/downloads_und_vorschaubilder/macht_arbeit_krank_vbw-studie.pdf

Allianz Deutschland & Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung 2011: Depression – wie die Krankheit unsere Seele belastet. http://www.rwi-essen.de/media/content/pages/publikationen/sonstige/Allianz-Report-Depression.pdf

Rose, U. & Jacobi, F. (2006). Gesundheitsstörungen bei Arbeitslosen: Ein Vergleich mit Erwerbstätigen im Bundesgesundheitssurvey 98.Arbeitsmedizin Sozialmedizin Umweltmedizin, 41 (12), 556-564.

Liwowsky, I., Kramer, D., Mergl, R., Bramesfeld, A., Allgaier, A.-K., Poppel, E., & Hegerl, U. (2009). Screening for depression in the older long-term unemployed. Social psychiatry and psychiatric epidemiology, 44 (8), 622–627.