News: Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Jeder zweite an Depression Erkrankte hat im ersten Lockdown massive Einschränkungen in der Behandlung seiner Erkrankung erlebt. Für einen kleineren Teil der Patienten waren Telefon- und Videosprechstunden eine gute Alternative. Die Akzeptanz von Online-Angeboten in der Behandlung ist in den vergangenen Jahren gestiegen. Das zeigt das heute veröffentlichte vierte „Deutschland-Barometer Depression“ der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Zur vollständigen Pressemitteilung.

Die große Bedeutung des Themas psychische Gesundheit am Arbeitsplatz wird zunehmend erkannt. Häufig besteht Unsicherheit im Umgang mit Mitarbeitern und Kollegen, die psychisch belastet erscheinen und möglicherweise von Depression betroffen sind. Deshalb bietet die Stiftung Deutsche Depressionshilfe Schulungen für Führungskräfte, Personalverantwortliche, Betriebsräte etc. zum Thema Depression an.

Schlaf und Depression hängen eng zusammen: Schlaf oder im Bett dösen führen bei einigen Patienten nicht zu Erholung, sondern zu einer Verschlechterung der depressiven Symptome. Das zeigt die neueste Studie des Forschungszentrums Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Schlafentzug in Kliniken oder eine leichte Reduktion der Bettzeit, die Patienten zuhause vornehmen können, sind unterstützende Wege zur Behandlung. Zur vollständigen Pressemitteilung.

Die EU-Kommission hat den „4-Ebenen-Ansatz zur verbesserten Versorgung von Patienten mit Depression und Suizidprävention“ als beste Initiative im Bereich psychische Gesundheit ausgezeichnet. Die Mehrheit der Suizide erfolgt vor dem Hintergrund einer insbesondere nicht erkannten oder nicht adäquat behandelten Depression. Das 4-Ebenen-Interventionskonzept will das Suizidrisiko durch eine verbesserte Versorgung depressiv erkrankter Menschen und dem Abbau von Fehlwissen in der Bevölkerung senken. Zur vollständigen Pressemitteilung.

Eine neue Studie des Forschungszentrums Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe spricht für die gute Wirksamkeit des Online-Programms iFightDepression bei leichter und mittelgradiger Depression. Die Ergebnisse zeigen, dass das Selbstmanagement-Programm die depressiven Symptome deutlich verbessern kann. iFightDepression ist ein internetbasiertes, kostenfreies Selbstmanagement-Programm der Stiftung Deutsche Depressionshilfe für Menschen mit leichteren Depressionsformen ab 15 Jahren. Zur vollständigen Pressemitteilung.

„Deutschland ist bisher relativ gut durch die Corona-Krise gekommen. Patienten mit Depression wurden jedoch gesundheitliche Nachteile zugemutet. Vor einer möglichen 2. Welle bedarf es deshalb einer Diskussion über die richtige Balance der Maßnahmen“ meint Prof. Ulrich Hegerl (Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe) in einem Kommentar für den Tagesspiegel. 

Wir laden ambulante Altenpflegekräfte und Altenpflegeschüler aus ganz Deutschland ein, unsere Online-Fortbildung zu Altersdepression bei Pflegebedürftigen in einer Studie zu testen. Mit der Fortbildung sollen Altenpflegekräfte Depression bei Pflegebedürftigen leichter erkennen und Sicherheit im Umgang mit depressiv Erkrankten und der häufig damit einhergehenden Suizidalität erlangen. 

Während der Corona-Pandemie gewinnen digitale Angebote als Unterstützung für psychisch erkrankte Menschen an Bedeutung. Deshalb hat die Stiftung Deutsche Depressionshilfe sich vor 6 Wochen entschlossen, ihr internetbasiertes, kostenfreies Online-Programm iFightDepression auch ohne professionelle Begleitung bis Ende Juni zur Verfügung zu stellen. Normalerweise ist das Online-Programm nur über einen Arzt oder Psychologischen Psychotherapeuten zugänglich.

Bei der Deutschen Stiftung Depressionshilfe sind aktuell zwei Stellen für das Büro Frankfurt ausgeschrieben: Zum nächstmöglichen Termin bieten wir die Position der Wissenschaftlichen Leitung am Forschungszentrum Depression. Und im Rahmen eines neuen Projekts für ein Bundesministerium suchen wir zum 1. September 2020 einen Psychologischen Psychotherapeuten/Psychologen oder Mediziner (m/w/d).

Alle Informationen zu den Anforderungsprofilen, Aufgabenbereichen, Bewerbungsfristen etc. finden Sie hier.

Covid-19 Pandemie: Tübinger Forscherteam untersucht psychosoziale Schutzfaktoren

Durch die Covid-19 Pandemie wird das alltägliche Leben drastisch eingeschränkt, was auch Konsequenzen für die psychische Gesundheit haben kann. In unserer Studie untersuchen wir verschiedene psychosoziale Schutzfaktoren. Ziel ist es Empfehlungen für gezielte Interventions- und Präventionsmaßnahmen zu entwickeln. Sie könnten uns im Rahmen unserer Fragebogenstudie dabei unterstützen. Der online Fragebogen dauert ca. 20 min und wird Ihnen noch einmal im Mai und nach Ende der Pandemie zugeschickt. Die Teilnahme ist noch bis zum 26.04.20 möglich.


Zur Studie geht es hier:
https://www.soscisurvey.de/psychischegesundheitcovid19/
Sie haben Rückfragen?
Bitte wenden Sie sich an Sebastian Wolf ([email protected]).

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