Deutschland Barometer Depression

Volkskrankheit Depression - So denkt Deutschland

Seit 2017 führt die Stiftung Deutsche Depressionshilfe, gefördert durch die Deutsche Bahn Stiftung, jährlich eine deutschlandweit repräsentative Befragung zum Wissen und zu den Meinungen der Deutschen über Depression durch.

2017: Deutschland-Barometer Depression offenbart eklatante Wissenslücken

Die Mehrheit der Deutschen ist im Laufe des Lebens von Depression betroffen – entweder direkt aufgrund einer eigenen Erkrankung (23 Prozent) oder indirekt als Angehöriger (37 Prozent). Dennoch gibt es in der Bevölkerung große Irrtümer bezüglich der Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Depression. So wird die Depression vor allem als psychische Reaktion auf widrige Lebensumstände angesehen und weniger als Erkrankung im medizinischen Sinne, die jeden treffen kann und bei der Betroffene ärztliche Hilfe benötigen. Das zeigte das erste „Deutschland-Barometer Depression“ von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutsche Bahn Stiftung, dessen Ergebnisse im November 2017 erstmals vorgestellt wurden.

Infografik Volkskrankheit Depression - So denkt Deutschland
Infografik Volkskrankheit Depression - So denkt Deutschland

2018: Deutschland-Barometer Depression zeigt Folgen der Erkrankung auf Partnerschaft

Bei der Hälfte der Betroffenen kommt es zu Problemen in der Partnerschaft. Wissenslücken bei Angehörigen führen zu Unverständnis und Fehlinterpretationen, denn Rückzug und Gefühllosigkeit sind krankheitsbedingt. Die Erkrankung Depression belastet Partnerschaft und Familie in hohem Maße: 84 Prozent der Erkrankten haben sich während ihrer Depression aus sozialen Beziehungen zurückgezogen. Das belegt das im November 2018 veröffentlichte zweite „Deutschland-Barometer Depression"

Infografik Depression: Rückzug als Symptom
Infografik Depression: Rückzug als Symptom

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Heike Friedewald
Tel: 0341/223874 12

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