Links und Literatur Depression

An dieser Stelle möchten wir Ihnen Ratgeber-Bücher vorstellen, die einen guten und verständlichen Einblick in die Krankheit Depression geben. Ebenso finden Sie eine Auswahl an Erfahrungsberichten.

Ratgeber-Bücher

Hegerl, U. & Niescken, S. (2022): Depression bewältigen: Die Lebensfreude wiederfinden. Stuttgart: Trias.

Hautzinger, M. (2018): Ratgeber Depression: Informationen für Betroffene und Angehörige.Göttingen: Hogrefe

Niklewski, G. & Riecke-Niklewski, R. (2016): Depressionen überwinden: Niemals aufgeben! Düsseldorf: Stiftung Warentest.

Müller-Rörich, T., Hass, K., Margue, F., van den Broek, A. & Wagner, R. (2013): Schattendasein. Das unverstandene Leiden Depression. Berlin: Springer.

Pitschel-Walz, G. (2017): Lebensfreude zurückgewinnen: Ratgeber für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige. München: Urban & Fischer.

Johnstone, M. (2008): Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte. München: Kunstmann Verlag.

Zwick, J.. / Hautzinger, M. (2018): Dem Leben wieder Farbe geben. Aktiv werden, Denkmuster verändern, Depressionen überwinden. Mit Online-Material. Weinheim: Beltz-Verlag.

Erfahrungsberichte

Krömer, K. (2022) Du darfst nicht alles glauben, was du denkst: Meine Depression. Köln: Kiepenheuer&Witsch.

Jahnen, E. (2021): Meine Gedanken sind blei - Wie meine Depression die Dinge sieht. Germering: Groh.

Durante, Ambra (2020): Black Box Blues. Göttingen: Wallstein Verlag.

Maack, Benjamin (2020): Wenn das noch geht, kann es nicht so schlimm sein. Berlin: Suhrkamp Nova.

Fieling, N. (2020): Depression - und jetzt? Wegweiser einer Erfahrungsexpertin. München: Starks-Sture Verlag. 

Fuhljahn, H. (2019): Kalt erwischt: Wie ich mit Depressionen lebe und was mir hilft. München: Diana Verlag.

Müller, Victoria (2018): Meine Freundin, die Depression. Wie ich mich meiner Krankheit stellte und so zu mir selbst fand. München: mvg Verlag.

Hauck, U. (2017): Depression abzugeben. Köln: Bastei Lübbe AG.

Wendt, A. (2016): Du Miststück - Meine Depression und ich. Fischer Taschenbuch Verlag.

Katze, T. (2015): Morgen ist leider auch noch ein Tag: Irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet. Taschenbuch Verlag Rowohlt.

Weßling, K. (2012): Drüberleben: Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein. München: Goldmann Verlag.

Johnstone, M. (2008): Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte. München: Kunstmann Verlag.

 

Kindern Depression erklären

TV-Sendung:

Die Sendung mit der Maus (WDR): Die unsichtbare Krankheit.

Bücher:

Erdmute von Mosch (2014): Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? Bonn: BALANCE Buch + Medien Verlag. (Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren)

Wunderer S. (2018): Warum ist Mama traurig? Ein Vorlesebuch für Kinder mit einem psychisch erkrankten Elternteil. Mit einem Ratgeberteil am Ende des Buchs. Frankfurt a.M.: Mabuse-Verlag. (Für Kinder zwischen ca. 2 und 5 Jahren)

Jacob, L. A. & Tanner, K. (2016): ZiegenHundeKrähenMama...oder: Was ist mit Mama los? Zürich: Atlantis Verlag. Außerdem zum Buch erhältlich: kostenlose Begleitmaterialien zum Download. (Für Kinder ab 5 Jahren)

Gliemann, C. & Faichney, N. (2014): Papas Seele hat Schnupfen. Karlsruhe: MONTEROSA Verlag. (Für Kinder zwischen 6 - 8 Jahren.)

Dachverband Psychosozialer Hilfsvereinigungen (Hrsg.): Verschiedene Broschüren, siehe:
https://www.dvgp.org/veroeffentlichungen/kinderbroschueren.html

 

Information im Internet

Das Internet bietet Ihnen eine Vielzahl von Informationsseiten zu Depression, psychischen Erkrankungen und Psychiatrie. Es ist verständlich, dass bei der Fülle des Angebots und der Anbieter nicht alle verfügbaren Informationen auf den neuesten medizinischen Erkenntnissen beruhen und einige Webseiten sogar ausgesprochen medizin- und psychiatriekritische Inhalte vertreten. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe sieht sich denjenigen Therapieformen verpflichtet, deren Wirksamkeit in nachvollziehbaren Untersuchungen belegt werden konnte.

Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Inhalte einiger genannter Seiten zum Teil nicht mit den Ansichten der Stiftung Deutsche Depressionshilfe übereinstimmen. Als Erfahrungsberichte von (ehemals) Betroffenen können diese Seiten Interessierten jedoch sehr wohl die Gefühlswelt und die Realität psychisch erkrankter Menschen nahe bringen und anderen Betroffenen Mut machen.

Weitere Hilfe für Betroffene

Deutsche DepressionsLiga e.V.
Im Jahr 2009 gegründete bundesweit aktive Patientenvertretung für depressiv erkrankte Menschen. Sie ist eine reine Betroffenenorganisation, deren Mitglieder entweder selbst oder deren Angehörige von der Krankheit Depression betroffen sind. Neben E-Mail- und Telefonberatung bietet die Deutsche DepressionsLiga depressiv Erkrankten und deren Angehörigen Informationen zum Thema Depression und Adressen mit Hilfs- und Informationsangeboten (u.a. Selbsthilfegruppen, Kliniken).

Telefonseelsorge
Die Telefonseelsorge bietet kostenlose und anonyme Beratung via Telefon, E-Mail und Chat an. Rund 8.000 umfassend ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vielseitigen Lebens- und Berufskompetenzen stehen Ratsuchenden in 105 TelefonSeelsorgestellen vor Ort zur Seite.

Patienten-Information.de - Depression in leichter Sprache

Patienten-Information.de ist ein gemeinsames Portal von Bundesärztekammer und Kassenärztlicher Bundesvereinigung. Für die Betreuung der Webseiten ist das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) verantwortlich. Mit den zugänglichen Gesundheitsinformationen soll allen Menschen dabei geholfen werden, Entscheidungen bei Gesundheitsfragen selbstständig und kompetent zu treffen.

Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD)
Die UPD informiert, berät und klärt Interessierte und Patienten zu unterschiedlichen Themen aus den Bereichen Gesundheit, Gesundheits- und Sozialrecht auf. Das Angebot der UPD beinhaltet neben der Beratung am Telefon oder Online-Beratung auch eine Vor-Ort-Beratung in 30 bundesweiten Beratungsstellen. Die Beratung ist auf Deutsch, Türkisch und Russisch möglich.

iFightDepression®
Die iFightDepression® Internetseite liefert evidenzbasierte Informationen über Depression und suizidales Verhalten für folgende Gruppen: allgemeine Öffentlichkeit, junge Menschen, Familie und Freunde, Multiplikatoren (Medien, Lehrer, Pfarrer, Polizei) und Gesundheitspersonal (Allgemeinmediziner, Apotheker).
Die Internetseite ist mittlerweile in 12 europäischen Sprachen verfügbar und beinhaltet verschiedene Unterkategorien zu diversen Themen wie Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen von Depression. Besucher der Internetseite können u.a. einen Selbsttest durchführen, nützliche Links sowie Hilfskontakte finden, ein Glossar aufrufen und im Downloadbereich Informationsmaterial herunterladen.

 

Arzt- und Therapeutensuche

Kassenärztliche Vereinigung
Die Kassenärztlichen Vereinigungen in Deutschland bieten die aktuellsten Daten über Anschriften und Qualifikationen aller in Deutschland niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten.

Psychotherapie-Informations-Dienst
Bietet Beratung zu Psychotherapie und unterstützt bei der Suche nach einem Psychotherapeuten.

Internationale Organisationen

European Alliance Against Depression (EAAD e.V.)
Website des Europäischen Bündnisses gegen Depression, das nach dem Vorbild des „Deutschen Bündnis gegen Depression e.V.“  in vielen europäischen Ländern umgesetzt wird. Die Seite bietet Einblicke in die Aktivitäten und Forschungsprojekte des EAAD und im News-Bereich können Sie über aktuelle Events und Entwicklungen der europäischen Forschung im Bereich psychische Gesundheit, Depression und Suizidprävention nachlesen.

EU-Compass for Action on Mental Health and Well–being
Der EU–Kompass bietet als Internet-Plattform Datenbanken mit Empfehlungen und Dokumenten, Berichten und Studien, Beispiele Guter Praxis und Implementierungen.

Podcasts

Raus aus der Depression
Der Wissenschaftspodcast entstand in einer Kooperation von NDR Info und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und widmen mit insgesamt 12 Folgen dem Thema Depression und Fragen wie: „Woran erkenne ich, dass ich an einer Depression leide?“, „Welche Therapien helfen?“, „Welche Auswirkungen hat die Erkrankung auf Familie und Partner?“ Schirmherr der Stiftung, Entertainer Harald Schmidt, ist Gastgeber des Podcast. Er spricht mit Betroffenen und fragt, wie es ihnen geht und wie sie gelernt haben mit einer Depression zu leben. In jeder Folge wird ein anderer Aspekt der Erkrankung behandelt. Über Ursachen, Auslöser und Behandlungen klärt Vorsitzender der Deutschen Depressionshilfe Ulrich Hegerl auf. Auch die Fragen der Hörerinnen und Hörer werden in jeder Podcast-Folge beantwortet.

COSMO Danke, gut. Der Podcast über Pop und Psyche
Über fünf Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Depressionen. Beinahe Jede:r kommt in seinem Leben selbst, im eigenen Umfeld oder durch Popkultur damit in Kontakt. Trotzdem wird wenig über Depression und psychische Gesundheit gesprochen. In "Danke, gut - der Podcast über Pop und Psyche" trifft Miriam Davoudvandi Personen des öffentlichen Lebens, um das zu ändern.

Jung & Freudlos
Der Podcast aus der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universitätsklinik Freiburg wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt und ist Teil der Lehre in der Psychiatrie. Das Team besteht aus Ärztinnen und Ärzten, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und Medizinstudierenden. In der Episode vom 30. November 2018 ging es um die Krankheit Depression.