Links und Literatur Depression

An dieser Stelle möchten wir Ihnen Ratgeber-Bücher vorstellen, die einen guten und verständlichen Einblick in die Krankheit Depression geben. Ebenso finden Sie eine Auswahl an Erfahrungsberichten.

Außerdem finden Sie hier hilfreiche Internetseiten und eine Auswahl an Filmen, Reportagen und Radiobeiträgen über Depression.

Viel Spaß beim weiteren Informieren!

Ratgeber-Bücher

Hegerl, U. & Niescken, S. (2013): Depression bewältigen: Die Lebensfreude wiederfinden. Stuttgart: Trias.

Müller-Rörich, T., Hass, K., Margue, F., van den Broek, A. & Wagner, R. (2013): Schattendasein. Das unverstandene Leiden Depression. Berlin: Springer.

Himmerich, H. (2014): Winterblues. Das Wohlfühlbuch gegen Herbst-und Winterdepression. Freiburg im Breisgau: Kreuz-Verlag.

Hautzinger, M. (2006): Wenn Ältere schwermütig werden: Hilfe für Betroffene und Angehörige bei Depression im Alter. Weinheim: Beltz-Verlag.

Pitschel-Walz, G. (2003): Lebensfreude zurückgewinnen: Ratgeber für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige. München: Urban & Fischer.

Wehner-Zott, S. & Himmerich, H. (2010): Die Seele heilen. München: GU-Verlag.

Johnstone, M. (2008): Mein schwarzer Hund: Wie ich meine Depression an die Leine legte. München: Kunstmann Verlag.

Niklewski, G. & Riecke-Niklewski, R. (2016): Depressionen überwinden: Niemals aufgeben! Düsseldorf: Stiftung Warentest.

Fuhljahn, H. (2016): Kalt erwischt: Wie ich mit Depressionen lebe und was mir hilft. München: Diana Verlag.

Katze, T. (2015): Morgen ist leider auch noch ein Tag: Irgendwie hatte ich von meiner Depression mehr erwartet. Taschenbuch Verlag Rowohlt.

Weßling, K. (2012): Drüberleben: Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein. München: Goldmann Verlag.

Funke, H.-J. / Westermann, J. (2015): Das Gute im Blick: Mit der Positiven Psychologie zu einem glücklicheren Leben. Mit Online-Material. Weinheim: Beltz-Verlag.

Kindern Depression eklären

Ratgeber für Eltern, Lehrer oder Erzieher

Groen, G., Ihle W., Ahle M. E & Petermann F. (2012): Ratgeber Traurigkeit, Rückzug, Depression: Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher. Göttingen: Hogrefe-Verlag.

Groen, G. & Petermann F. (2011): Wie wird mein Kind wieder glücklich?: Praktische Hilfe gegen Depressionen. Bern: Huber-Verlag.

Nevermann, C. & Reicher, H. (2009): Depressionen im Kindes- und Jugendalter. Erkennen, Verstehen, Helfen (2. Auflage). München: C.H. Beck.

Groen, G. & Petermann, F. (2011): Depressive Kinder und Jugendliche (2. Auflage). Göttingen: Hogrefe-Verlag.

Baierl, M. (2009): Familienalltag mit psychisch auffälligen Jugendlichen: Ein Elternratgeber. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Kerns, L.L. (1997): Hilfen für depressive Kinder. Bern: Huber-Verlag.

Mattejat, F. und Lisofsky, B. (2011): Nicht von schlechten Eltern: Kinder psychisch Kranker. Balance Ratgeber, Bonn.

Döpfner, M. /Petermann, F. (2008): Ratgeber Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen – Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher. Göttingen: Hogrefe-Verlag Homeier, S. (2006).

Homeier, S. (2014): Sonnige Traurigtage. Ein Kinderfachbuch für Kinder psychisch kranker Eltern. Frankfurt am Main: Mabuse-Verlag.

Bücher für Kinder

Jacob, L. A. & Tanner, K. (2016): ZiegenHundeKrähenMama...oder: Was ist mit Mama los? Zürich: Atlantis Verlag. Außerdem zum Buch erhältlich: kostenlose Begleitmaterialien zum Download.
(Für Kinder ab 5 Jahren)

Gliemann, C. & Fainchney, N. (2014): Papas Seele hat Schnupfen. Karlsruhe: MONTEROSA Verlag.
(Für Kinder zwischen 6 - 8 Jahren.)

Erdmute von Mosch (2011): Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? Bonn: BALANCE Buch + Medien Verlag.
(Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren)

Wunderer S. (2010): Warum ist Mama traurig? Ein Vorlesebuch für Kinder mit einem psychisch erkrankten Elternteil. Mit einem Ratgeberteil am Ende des Buchs. Frankfurt a.M.: Mabuse-Verlag.
(Für Kinder zwischen ca. 2 und 5 Jahren)

Dachverband Psychosozialer Hilfsvereinigungen (Hrsg.): Wenn Deine Mutter oder Dein Vater in psychiatrische Behandlung muss... Mit wem kannst Du dann eigentlich reden? Bonn. Beziehbar über: http://www.psychiatrie.de/dachverband/materialien/kinderbroschueren
(Für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren)

Dachverband Psychosozialer Hilfsvereinigungen (Hrsg.): Wenn Deine Mutter oder Dein Vater psychische Probleme hat... Bonn. Beziehbar über: http://www.psychiatrie.de/dachverband/materialien/kinderbroschueren
(Für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren)

Stehle, Katrin (2011): Das Gegenteil von fröhlich. Stuttgart/Wien: Gabriel Verlag.
(Entwicklungsroman für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren)

Worringer, Ulla (2013): Hasenmama, die Heulsuse und die beste Möhrensuppe der Welt. Bergisch Gladbach: CreateSpace Independent Publishing Platform
(Vorlesebuch für Kinder ab dem Vorschulalter; Mut-Mach-Buch für jugendliche und erwachsene Betroffene und Angehörige; mit einem Vorwort von PD Dr. Christine Rummel-Kluge)

Information im Internet

Das Internet bietet Ihnen eine Vielzahl von Informationsseiten zu Depression, psychischen Erkrankungen und Psychiatrie. Es ist verständlich, dass bei der Fülle des Angebots und der Anbieter nicht alle verfügbaren Informationen auf den neuesten medizinischen Erkenntnissen beruhen und einige Webseiten sogar ausgesprochen medizin- und psychiatriekritische Inhalte vertreten. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe sieht sich denjenigen Therapieformen verpflichtet, deren Wirksamkeit in nachvollziehbaren Untersuchungen belegt werden konnte.

Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass die Inhalte einiger genannter Seiten zum Teil nicht mit den Ansichten der Stiftung Deutsche Depressionshilfe übereinstimmen. Als Erfahrungsberichte von (ehemals) Betroffenen können diese Seiten Interessierten jedoch sehr wohl die Gefühlswelt und die Realität psychisch erkrankter Menschen nahe bringen und anderen Betroffenen Mut machen.

Weitere Hilfe für Betroffene

Deutsche DepressionsLiga e.V.
Im Jahr 2009 gegründete bundesweit aktive Patientenvertretung für depressiv erkrankte Menschen. Sie ist eine reine Betroffenenorganisation, deren Mitglieder entweder selbst oder deren Angehörige von der Krankheit Depression betroffen sind. Neben E-Mail- und Telefonberatung bietet die Deutsche DepressionsLiga depressiv Erkrankten und deren Angehörigen Informationen zum Thema Depression und Adressen mit Hilfs- und Informationsangeboten (u.a. Selbsthilfegruppen, Kliniken).

Telefonseelsorge
Die Telefonseelsorge bietet kostenlose und anonyme Beratung via Telefon, E-Mail und Chat an. Rund 8.000 umfassend ausgebildete ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vielseitigen Lebens- und Berufskompetenzen stehen Ratsuchenden in 105 TelefonSeelsorgestellen vor Ort zur Seite.

Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD)
Die UPD informiert, berät und klärt Interessierte und Patienten zu unterschiedlichen Themen aus den Bereichen Gesundheit, Gesundheits- und Sozialrecht auf. Das Angebot der UPD beinhaltet neben der Beratung am Telefon oder Online-Beratung auch eine Vor-Ort-Beratung in 30 bundesweiten Beratungsstellen. Die Beratung ist auf Deutsch, Türkisch und Russisch möglich.

iFightDepression®
Die iFightDepression® Internetseite liefert evidenzbasierte Informationen über Depression und suizidales Verhalten für folgende Gruppen: allgemeine Öffentlichkeit, junge Menschen, Familie und Freunde, Multiplikatoren (Medien, Lehrer, Pfarrer, Polizei) und Gesundheitspersonal (Allgemeinmediziner, Apotheker).
Die Internetseite ist mittlerweile in 12 europäischen Sprachen verfügbar und beinhaltet verschiedene Unterkategorien zu diversen Themen wie Ursachen, Symptome und Behandlungsoptionen von Depression. Besucher der Internetseite können u.a. einen Selbsttest durchführen, nützliche Links sowie Hilfskontakte finden, ein Glossar aufrufen und im Downloadbereich Informationsmaterial herunterladen.

Arzt- und Therapeutensuche

Kassenärztliche Vereinigung
Die Kassenärztlichen Vereinigungen in Deutschland bieten die aktuellsten Daten über Anschriften und Qualifikationen aller in Deutschland niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten.

Psychotherapie-Informations-Dienst
Bietet Beratung zu Psychotherapie und unterstützt bei der Suche nach einem Psychotherapeuten.

Internationale Organisationen

European Alliance Against Depression (EAAD e.V.)
Website des Europäischen Bündnisses gegen Depression, das nach dem Vorbild des „Deutschen Bündnis gegen Depression e.V.“  in vielen europäischen Ländern umgesetzt wird. Die Seite bietet Einblicke in die Aktivitäten und Forschungsprojekte des EAAD und im News-Bereich können Sie über aktuelle Events und Entwicklungen der europäischen Forschung im Bereich psychische Gesundheit, Depression und Suizidprävention nachlesen.

EU-Compass for Action on Mental Health and Well–being
Der EU–Kompass bietet als Internet-Plattform Datenbanken mit Empfehlungen und Dokumenten, Berichten und Studien, Beispiele Guter Praxis und Implementierungen.

Filme und Reportagen

Dokumentationen und Reportagen

„Die Wahrheit über... Depressionen“ rbb-Dokumentation vom 11.11.2015
Die Depression gilt mittlerweile als Volkskrankheit. Dennoch ranken sich zahlreiche Irrtümer, Mythen und Kontroversen um die Erkrankung. Ist die Depression Ausdruck einer Lebenskrise oder unausweichliches Schicksal? Raiko Thal macht sich auf die Suche nach Fakten. Er begleitet Psychiater und Psychotherapeuten, Betroffene und Angehörige auf dem Weg zu den besten Behandlungsstrategien. Sehen Sie mehr...

„Planet Wissen: Mit Depressionen leben“ WDR-Sendung vom 07.12.2015
Thomas Müller-Rörich führt ein Musterleben: Er ist selbstständig, glücklich verheiratet, Vater von zwei Kindern – bis sich plötzlich eine diffuse Angst einstellt. Der Unternehmer entfremdet sich von seiner Familie, kann sich mit Frau und Kindern nicht mehr freuen. Die Diagnose: Depression. Sehen Sie mehr...

Aufklärungsvideo

„Ich hatte einen schwarzen Hund“ (Matthew Johnstone)
Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) erzählt gemeinsam mit dem Schriftsteller und Zeichner Matthew Johnstone die Geschichte „I had a black dog, his name was depression“. Matthew Johnstone findet für den schwer fassbaren Zustand der Depression einfache, zwingende Bilder, die Betroffenen, deren Angehörigen und Freunden helfen können: sich nicht alleine damit zu fühlen, sich mitteilen zu können, Verständnis zu entwickeln, miteinander darüber ins Gespräch zu kommen und nie die Hoffnung zu verlieren.
Zusammen mit dem Sprecher Andreas Sparberg hat Freunde fürs Leben e.V. eine deutsche Übersetzung des Videos produziert. Den Link zum Video finden Sie hier.

Radiobeiträge

„Die Frage: Werden wir alle immer depressiver“ 
Der mit dem 2. Deutschen Medienpreis Depressionshilfe ausgezeichnete Radiobeitrag „Die Frage: Werden wir alle immer depressiver berichtet einfühlsam und hintergründig über das Thema Depression. Das abwechslungsreiche Feature wurde vom Jugendsender PULS vom Bayerischen Rundfunk produziert, hier geht es zum Nachhören.