Pressemitteilungen

Hinweise zur verantwortungsvollen Berichterstattung zum Tod von US-Sänger Chris Cornell

Leipzig, 19. Mai 2017 – Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bedauert den Tod des Sängers Chris Cornell. Er wurde als Sänger, Gitarrist und Songwriter der Band Soundgarden bekannt und sang den Titelsong "You Know My Name" des James-Bond-Films "Casino Royale". Erste Berichte stellen dies in den Zusammenhang mit einem Suizid.

 

Bewerbungsstart zum 3. Deutschen Medienpreis Depressionshilfe

Ab sofort können sich Autoren, Redakteure und Redaktionen für den Deutschen Medienpreis Depressionshilfe bewerben, den die Stiftung Deutsche Depressionshilfe zum dritten Mal in Folge ausschreibt. Damit werden herausragende Medienbeiträge ausgezeichnet, die einem breiten Publikum anschaulich und sachlich kompetent von der Erkrankung Depression sowie deren Behandlungsmethoden berichten. Im Fall der Berichterstattung zu Suiziden wird ein besonderes Augenmerk auf eine sachgerechte Form der Darstellung gelegt, um Nachahmungstaten zu verhindern.

Stellungnahme zum Tod von Profispieler Frantisek Rajtoral

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bedauert den Tod des ehemaligen Fußball-Bundesligaprofis Frantisek Rajtoral. Rajtoral spielte in der Rückrunde der Saison 2013/14 bei Hannover 96 und war zuletzt beim türkischen Verein Gaziantepspor unter Vertrag. Erste Medienberichte stellen dies in den Zusammenhang mit einem Suizid. Die Berichterstattung über Suizide ist mit besonderer Verantwortung verbunden, da die Gefahr des sogenannten „Werther-Effektes“, d.h. des Auslösens von Nachahmungssuiziden, besteht.
In einem Medien-Guide hat die Stiftung Deutsche Depressionshilfe die wichtigsten Hinweise zusammengefasst.

4. Deutscher Patientenkongress Depression: Betroffenen eine Stimme geben – Harald Schmidt übernimmt Moderation

Depression ist eine „leise Erkrankung“ und Betroffene treffen auf Missverständnisse und Vorurteile. Der 4. Deutsche Patientenkongress Depression hat deshalb das Motto „Betroffenen eine Stimme geben“. Am 26. und 27. August 2017 können sich Angehörige und Betroffene im Gewandhaus zu Leipzig über verschiedene Aspekte der Erkrankung informieren und ihre Erfahrungen im Umgang mit Depressionen austauschen. Harald Schmidt, Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, übernimmt in bewährter Weise die Moderation.

Weltgesundheitstag 2017: Stiftung Deutsche Depressionshilfe stärkt die Position der depressiv Erkrankten

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stellt nun den diesjährigen Weltgesundheitstag am 7. April erstmals unter das Motto: „Depression – let’s talk". Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Direktor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, wird auf der begleitenden Fachtagung neue Ansätze zur Verbesserung der Lage der vielen Betroffenen vorstellen.

iFightDepression – jetzt auch online!

Zum Welttag der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober: Stiftung Deutsche Depressionshilfe stellt iFightDepression vor: erstes kostenfreies, mehrsprachiges und von Ärzten begleitetes Selbstmanagement-Programm für Patienten mit leichteren Depressionsformen.

„Time to break the silence“

Victoria van Violence bekennt sich erstmals öffentlich zu ihrer Depressionserkrankung und engagiert sich als Botschafterin für die Stiftung Deutsche Depressionshilfe

 

Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September: Deutsche Bahn Stiftung und Stiftung Deutsche Depressionshilfe fordern bessere und frühzeitige Versorgung

Volkskrankheit Depression oftmals unzureichend behandelt • kostenloses Info-Telefon 0800 33 44 5 33 für Betroffene und Angehörige

Suizidprävention – eine globale Herausforderung

Zum Welt-Suizid-Präventionstag am 10. September: Stiftung Deutsche Depressionshilfe legt deutsche Übersetzung des WHO-Suizidpräventionsberichts vor.

Stellungnahme zum Amoklauf in München: Depression ist nicht die Ursache für den Amoklauf

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist durch das große, sinnlose Leid betroffen, das durch den Amoklauf in München verursacht worden ist. Wir sprechen allen Hinterbliebenen unser tief empfundenes Beileid aus. Es wurde zwischenzeitlich bekannt gegeben, dass der Täter an einer Depressions-erkrankung erkrankt gewesen sein soll. Durch die folgende Sachinformation soll Fehlinterpretationen dieser Tat und damit neuem Leid in Folge vorgebeugt werden.

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