Pressemitteilungen

Kollegiale Depressions-Begleitung „Peers at work“ mit DGPPN-Antistigma-Preis ausgezeichnet

Die kollegiale Depressionsbegleitung „Peers at work“ erhält den Antistigma-Preis 2019 der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Im Rahmen des ausgezeichneten Pilotprojektes bieten Deutsche Bahn-Mitarbeiter mit Depressionserfahrung niederschwellige Beratungen für Kollegen an – und das vertraulich und außerhalb des Betriebs. Das Projekt wird in Kooperation von der Stiftungsfamilie BSW & EWH und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe umgesetzt. Gefördert wird das Projekt vom Fonds soziale Sicherung, einer gemeinsamen Einrichtung der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) und der Deutsche Bahn AG.

Deutschland-Barometer Depression zeigt: Depression im Alter massiv unterschätzt

Berlin/Leipzig 26.11.2019 – In der deutschen Bevölkerung gibt es große Irrtümer bezüglich der Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Depression im Alter. Deshalb wird die Erkrankung bei Senioren häufig falsch oder gar nicht behandelt, was mit zu den drastisch erhöhten Suizidraten im Alter beiträgt. Das zeigt das heute veröffentlichte dritte „Deutschland-Barometer Depression“ der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, gefördert durch die Deutsche Bahn Stiftung.

Depression und Suizidprävention am Arbeitsplatz

Leipzig, 8. Oktober 2019 – Jedes Jahr versterben weltweit mehr als 800.000 Menschen durch Suizid, die Zahl der Suizidversuche ist um ein 10 bis 20-faches höher. Zum Internationalen Tag der seelischen Gesundheit rückt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) deshalb weltweit das Thema Suizidprävention in den Fokus.

Doppelter erster Platz für KiKA und die Sendung mit der Maus

4. Deutscher Medienpreis Depressionshilfe geht an die Sendung mit der Maus, KiKa, Radio Fritz und Süddeutsche Zeitung Familie

Leipzig, 21. September 2019 – Die Gewinner des Deutschen Medienpreises Depressionshilfe 2019 stehen fest: Beim Deutschen Patientenkongress Depression am 21. September 2019 im Gewandhaus zu Leipzig zeichneten der Jury-Vorsitzende Harald Schmidt und weitere Jurymitglieder vier Sieger aus. Dabei wurde der erste Preis gleich an zwei Beiträge vergeben. Mit dieser Entscheidung will die Jury eine besonders erfreuliche Entwicklung würdigen: Erstmals sind Beiträge eingereicht worden, die Kindern psychische Erkrankungen erklären. „Den beiden ausgezeichneten Fernsehbeiträgen ist es dabei auf besonders einfühlsame Art und Weise gelungen, Verständnis für eine Erkrankung zu wecken, die für Außenstehende und besonders für Kinder oft nur schwer greifbar ist“, so Uwe Kammann, Jurymitglied und Ex-Direktor des Grimme-Instituts. In herausragender Form erfüllten die beiden gleichrangigen Siegerbeiträge die Zielsetzung, "schon in jungen Jahren Aufklärungsarbeit zu leisten und sich für eine Enttabuisierung psychischer Krankheiten einzusetzen.“

Die Gewinner-Bilder können Sie hier downloaden.

Prominente setzen beim 5. Deutschen Patientenkongress Depression ein starkes Zeichen für mehr Aufklärung

Leipzig, 21. September 2019 – Heute beginnt in Leipzig der zweitägige 5. Deutsche Patientenkongress Depression. Die in Deutschland einmalige Veranstaltung bietet depressiv Erkrankten und deren Angehörigen Informationen und Austausch zu verschiedenen Aspekten der Erkrankung. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn würdigt die Veranstaltung: „Dank Aufklärung und offenerem Umgang mit psychischen Erkrankungen ist in den letzten Jahren viel für deren Enttabuisierung erreicht worden. Der 5. Deutsche Patientenkongress Depression kann Betroffenen eine Stimme geben, damit keine folgenschwere Erkrankung unbeachtet bleibt."

4. Deutscher Medienpreis Depressionshilfe: Die zehn Nominierten

Leipzig, 25. Juli 2019 – Zehn herausragende Beiträge aus Print, Radio, Online und TV stehen in der Endrunde des Deutschen Medienpreises Depressionshilfe. Die hochrangige Jury hat aus 89 Einreichungen zehn Nominierte benannt, aus denen nun die Finalisten gekürt werden. Erneut stieg damit die Zahl der eingereichten Beiträge (2017: 76 Einreichungen). Die Gewinner werden beim 5. Deutschen Patientenkongress Depression am 21. September 2019 im Gewandhaus zu Leipzig von Harald Schmidt, Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Vorsitzender der Medienpreis-Jury, ausgezeichnet.

5. Deutscher Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige

Am 21. und 22. September 2019 findet in Leipzig unter dem Motto „Den Betroffenen eine Stimme geben“ der 5. Deutsche Patientenkongress Depression statt. Die in Deutschland einmalige und inzwischen fest etablierte Veranstaltung bietet an Depression erkrankten Menschen und deren Angehörigen Informationen von Fachleuten sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Betroffenen. Erwartet werden im Gewandhaus zu Leipzig rund 1.200 Gäste.

Jetzt bewerben für den 4. Deutschen Medienpreis Depressionshilfe

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe schreibt zum vierten Mal den „Deutschen Medienpreis Depressionshilfe“ aus. Damit werden herausragende Medienbeiträge ausgezeichnet, die einem breiten Publikum anschaulich und kompetent von der Erkrankung Depression sowie deren Behandlungsmethoden berichten. Im Fall der Berichterstattung zu Suiziden wird ein besonderes Augenmerk auf eine sachgerechte Form der Darstellung gelegt, um Nachahmungseffekte zu verhindern. Der alle zwei Jahre verliehene Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird über alle Mediengattungen hinweg verliehen. Einreichen können Autoren und Redaktionen, deren journalistischer Beitrag zwischen dem 2. Mai 2017 und dem 1. Mai 2019 in einem deutschsprachigen Medium der Publikumspresse (Print/Online, Radio, TV) veröffentlicht wurde. Die Einreichungsfrist läuft ab sofort bis 30. Juni 2019.

Neue Telefonnummer der Pressestelle der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und das Deutsche Bündnis gegen Depression sind umgezogen. Deshalb erreichen Sie die Pressestelle nun unter folgenden neuen Kontaktdaten:

Heike Friedewald
Pressereferentin
Goerdelerring 9, 04109 Leipzig
Tel: 0341/22 38 74 12

 

Depression bei Migranten: Online-Programm speziell für arabischsprachige Patienten in Deutschland

Leipzig, 05. Februar 2019 – Das Online-Selbsthilfe-Programm iFightDepression für Patienten mit leichteren Depressionsformen ist nun auch in arabischer Sprache verfügbar. Das Programm hilft den Betroffenen, ihre Erkrankung besser zu verstehen und zeigt Übungen für den Alltag. Die arabische Version richtet sich insbesondere an Migranten in Deutschland und soll helfen, Sprachbarrieren und Versorgungsengpässe zu überbrücken. „Psychisch erkrankte Flüchtlinge haben es besonders schwer, Hilfe zu finden. Es fehlen Psychotherapeuten und Ärzte, die sie in ihrer Muttersprache behandeln können. Mit der arabischen Version des iFightDepression-Programms wollen wir die Versorgungssituation verbessern und insbesondere Patienten helfen, die sonst gar keine Unterstützung bekommen würden", erklärt Prof. Ulrich Hegerl von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

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