Pressemitteilungen

Neue Regierung rückt Langzeitarbeitslose in den Fokus: Stiftung Deutsche Depressionshilfe macht auf psychische Erkrankungen als größtes Vermittlungshemmnis aufmerksam

Leipzig, 10. April 2018 – Im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU, CSU wird das Ziel formuliert, „dass Menschen, die schon sehr lange arbeitslos sind, wieder eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt eröffnet" werden soll. Unzureichend behandelte psychische Erkrankungen sind dabei die größte Barriere, um Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu bringen – dies wurde bisher vernachlässigt. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe weist deshalb die neue Regierung auf das erfolgreiche Psychosoziale Coaching hin. Sie setzt sich dafür ein, dieses Interventionskonzept in Jobcentern bundesweit zu etablieren.

peers@work: Erste kollegiale Depressions-Beratung für Deutsche Bahn-Mitarbeiter

Um von Depression betroffene Beschäftigte der Deutsche Bahn AG noch stärker zu unterstützen, startet erstmals in einem Konzern in Deutschland das zweijährige Pilotprojekt „peers@work“, das durch sogenannte „kollegiale Depressionsbegleiter“ den Schritt zu Hilfe und Behandlung erleichtern soll. In Kooperation mit der Stiftung Bahn-Sozialwerk und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe wird an den Pilotstandorten Berlin und Frankfurt a.M. dieses erweiterte Netzwerk der Hilfe installiert. Ge-fördert wird das Projekt vom Fonds soziale Sicherung, einer gemeinsamen Einrichtung der Gewerk-schaft EVG und der DB AG.

„TAKE CARE – BE AWARE“: Berichterstattung über psychische Erkrankungen und Suizide

Leipzig/ Erfurt 24.01.2018 – Im Rahmen ihres Qualifizierungsprogrammes für Medienschaffende lud die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) am 24. Januar 2018 zu einem Hintergrundgespräch zum Thema „Berichterstattung über psychische Erkrankungen und Suizide“, an dem über 30 Zeitungsredakteure und Rundfunkjournalisten aus Thüringen teilnahmen. Die sehr hochkarätig besetzte Veranstaltung war eine Kooperation mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutsche Bahn Stiftung. Diese Zusammenarbeit soll besonders zu Fragen des Kinder- und Jugendschutzes sowie im Zusammenhang mit der Medienbildungsarbeit der TLM fortgeführt werden.

Volkskrankheit Depression – So denkt Deutschland

Leipzig/ Berlin 28.11.2017 – Deutschland-Barometer Depression offenbart eklatante Wissenslücken – Depression wird oftmals nicht als Erkrankung im medizinischen Sinne angesehen – noch Skepsis gegenüber Online-Angeboten zur Selbsthilfe

Dokumentarfilm über Depression geht auf bundesweite Filmtournee

Berlin/Leipzig, 4. Oktober 2017 – Heute startet die deutschlandweite Filmtournee von „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“. Der Dokumentarfilm begleitet über ein Jahr zwei an Depression erkrankte Frauen und eine betroffene Familie. Bis Ende November wird der Film bei 58 Vorführungen in 44 Städten bundesweit zu sehen sein. Allein in Bayern wird der Film in 33 Kinos gezeigt. Diese Vorführungen sind durch die Unterstützung der AOK Bayern kostenfrei.

Forschung für schnelleren Einsatz von Onlineprogrammen bei psychischen Erkrankungen

Leipzig, 21. September 2017 – Die European Alliance Against Depression e.V. (EAAD) startet gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe das ImpleMentAll-Forschungsprojekt zum schnelleren und wirksameren Einsatz von internetbasierten Gesundheitsprogrammen z.B. bei Depression.

4. Deutscher Patientenkongress Depression: „Den Betroffenen eine Stimme geben“

Leipzig, 26. August 2017 – Heute findet in Leipzig der 4. Deutsche Patientenkongress Depression statt. Die in Deutschland einmalige Veranstaltung bietet depressiv Erkrankten und deren Angehörigen in zahlreichen Vorträgen bzw. Workshops Informationen und Austausch zu verschiedenen Aspekten der Erkrankung.

3. Deutscher Medienpreis Depressionshilfe:Harald Schmidt zeichnet Journalisten von RTL Extra, BR Puls und ZEIT Doctor aus

Leipzig, 26. August 2017 – Die Gewinner des Deutschen Medienpreises Depressionshilfe 2017 stehen fest: Beim Deutschen Patientenkongress Depression am 26. August 2017 im Gewandhaus zu Leipzig zeichnete Stiftungs-Schirmherr und Moderator Harald Schmidt unter Teilnahme weiterer Jurymitglieder die Sieger aus.

Carlsson Wedemeyer-Förderpreis 2017 der Stiftung Deutsche Depressionshilfe geht an Dr. Tomasz Jarczok

Leipzig, 26. August 2017 - Dr. med. Tomasz Antoni Jarczok, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie am Universitätsklinikum Frankfurt, hat heute auf dem 4. Deutschen Patientenkongress Depression den Carlsson Wedemeyer-Förderpreis für seine Pilotstudie „Vigilanz und depressive Störungen im Jugendalter" erhalten. Ausgezeichnet werden mit dem Förderpreis wegweisende wissenschaftliche Anträge aus klinischer und psychosozialer Forschung zu depressiven Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Der Carlsson Wedemeyer-Förderpreis ist mit 10.000 Euro dotiert.

Hinweise für Redaktionen zur verantwortungsvollen Berichterstattung zum Tod von Linkin-Park-Sänger Chester Bennington

Leipzig, 21. Juli 2017 – Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bedauert den Tod des Linkin-Park-Sängers Chester Bennington. Erste Berichte gehen von einem Suizid aus.
Die Berichterstattung über Suizide ist mit besonderer Verantwortung verbunden, da die Gefahr des sogenannten „Werther-Effektes", d.h. des Auslösens von Nachahmungssuiziden, besteht. 

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