Pressemitteilungen

Mit personalisierter Medizin gegen Depressionen

Aktuell startet ein nationales Forschungsprojekt das die Behandlung von Depressionen stärker
als bisher auf den einzelnen Patienten zuschneiden will. Die Stiftung Deutsche
Depressionshilfe ist am Forschungsvorhaben beteiligt, um die Perspektive der Menschen mit
Depression in die Studie einzubringen, die Studie kommunikativ zu begleiten und bei der
Suche nach Studienteilnehmenden zu helfen.

Podcast „Raus aus der Depression“ mit Entertainer Harald Schmidt und Experte Prof. Ulrich Hegerl geht in die dritte Runde

Auch in der dritten Staffel des NDR Info Podcasts „Raus aus der Depression“ kommt Entertainer Harald Schmidt als Gastgeber mit unterschiedlichen Menschen zusammen, die ihre persönlichen Erfahrungsberichte mit ihrer Depression teilen: „Die Offenheit meiner Gäste beeindruckt mich immer wieder – auch wie alle einen Weg aus der Erkrankung finden und hinterher oft anders auf ihren Alltag schauen. Ebenso schätze ich die wissenschaftliche Einordnung von Professor Hegerl. Ich habe auch in der dritten Staffel wieder viel Neues rund um die Erkrankung gelernt.“

Studie: 20 Monate bis Menschen mit Depression sich Hilfe suchen

Es vergehen im Schnitt 20 Monate, bis sich Menschen mit einer depressiven Erkrankung Hilfe suchen. Das zeigt das heute veröffentlichte 6. Deutschland-Barometer Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention. Die Befragung untersucht jährlich Einstellungen und Erfahrungen zur Depression in der erwachsenen Bevölkerung, in diesem Jahr insbesondere die Behandlungssituation.

Suizidprävention: 4-Ebenen-Intervention in Metaanalyse wirksamste Methode

Die neueste systematische Meta-Analyse zu Ansätzen der Suizidprävention von Linskens et al. zeigt, dass die 4-Ebenenen-Intervention zur Suizidprävention der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der European Alliance Against Depression am wirkungsvollsten ist. Die im September von einer unabhängigen Arbeitsgruppe veröffentlichte Meta-Analyse wertete 47 internationale Studien aus, die von Januar 2010 bis November 2020 veröffentlicht wurden.

Depression & Migration: Online-Programm für Geflüchtete aus der Ukraine

Für Migrantinnen und Migranten mit Depression steht das Online-Programm iFightDepression nun in einer ukrainischen Sprachversion zur Verfügung. Das an die kognitive Verhaltenstherapie angelehnte Online-Programm hilft Betroffenen, ihre Erkrankung besser zu verstehen und zeigt Übungen für den Alltag.

Jeder 7. Beschäftigte im Rettungsdienst berichtet von Depression: Neues Online-Angebot zur psychischen Gesundheit von Rettungskräften gestartet

Heute startet unter www.rupert-community.de ein neues Online-Angebot zur Stärkung der psychischen Gesundheit von Rettungskräften. Die Plattform bietet haupt- und ehrenamtlichen Beschäftigten im Rettungsdienst Informationen zu Depression, die Möglichkeit zum Austausch in einem Online-Forum und hilfreiche Werkzeuge, um die eigene psychische Gesundheit zu schützen. Eine Begleitstudie evaluiert das Programm.

Depression & Migration: Webseite über Depression in westafrikanischen Sprachen verfügbar

Die Aufklärungswebseite www.ifightdepression.com ist nun auch in den westafrikanischen Sprachen Wolof und Mandinka verfügbar. Das Angebot richtet sich an in Deutschland lebende Migrantinnen und Migranten aus Gambia und auch dem Senegal, Westafrika. Die Webseite bietet grundlegende Informationen zu Depression und Anlaufstellen in Deutschland sowie hilfreiche Strategien zur Förderung der psychischen Gesundheit und für das Selbstmanagement.

Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt Hessen: Kostenfreie Info-Hotline und Schulungen für Unternehmen

Im Auftrag des Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) hat die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention das Projekt „Psychische Gesundheit Arbeitswelt Hessen“ gestartet. Ziel des EU geförderten Projektes ist es, die psychische Gesundheit von Beschäftigten sowie Menschen in Arbeitslosigkeit zu verbessern und psychische Belastungen zu reduzieren. Zu den Maßnahmen gehören eine kostenfreie Info-Hotline für Personalverantwortliche sowie Betriebsräte und Schulungen für Unternehmen zu psychischen Belastungen.

5. Deutscher Medienpreis Depressionshilfe geht an ZDF 37 Grad, Krautreporter, ARTE Re: und SWR 7 Tage

Die Gewinner des Deutschen Medienpreises Depressionshilfe 2022 stehen fest: Beim Deutschen Patientenkongress Depression am 4. Juni 2022 in der Alten Oper Frankfurt/M. zeichneten der Jury-Vorsitzende Harald Schmidt und weitere Jurymitglieder vier Sieger aus. Dabei wurde der dritte Preis gleich für zwei Beiträge vergeben.

6. Deutscher Patientenkongress Depression: Prominente unterstützen Aufklärung

Heute findet der 6. Deutsche Patientenkongress Depression statt, erstmals in der Alten Oper in Frankfurt/Main. Über 1.000 an Depression erkrankte Menschen und Angehörige kommen für Fachvorträge und Austausch in Frankfurt/M. zusammen. Mit dabei sind Prominente, die sich für mehr Aufklärung über Depression einsetzen u.a. der Komiker Torsten Sträter, die Moderatorin Cathy Hummels, Podcaster Lars Tönsfeuerborn sowie Stiftungs-Botschafter Walter Kohl.

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