Pressemitteilungen

Forschung zu Depression bei Kindern und Jugendlichen: Ausschreibung 5. Carlsson Wedemeyer-Förderpreis

Der Carlsson Wedemeyer-Förderpreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention wird in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben. Ausgezeichnet werden wegweisende wissenschaftliche Anträge aus klinischer und psychosozialer Forschung zur optimierten Behandlung und Versorgung depressiv erkrankter Kinder und Jugendlicher.

Kostenfreies Online-Programm unterstützt 10.000 Nutzer bei der Bewältigung der Depression

Der inzwischen 10.000. Nutzer in Deutschland erfährt mit dem iFightDepression-Programm Unterstützung bei der Bewältigung seiner Depression – begleitet von einem Arzt oder Psychotherapeuten. iFightDepression ist ein kostenfreies Online-Programm für Menschen mit leichten bis mittelschweren Depressionen ab 15 Jahren. Es unterstützt Betroffene beim eigenständigen Umgang mit den Symptomen einer Depression und gibt praktische Hinweise für den Alltag.

Deutscher Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige: „Gemeinsam statt einsam“

Am 1. Juni 2024 veranstalten die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention und die Deutsche DepressionsLiga e.V. den Patientenkongress Depression in der Alten Oper Frankfurt am Main. Die in Deutschland einmalige Veranstaltung ist für an Depression erkrankte Menschen und deren Angehörige eine Gelegenheit, sich über die Erkrankung zu informieren sowie mit anderen Betroffenen auszutauschen. Erwartet werden rund 1.200 Gäste.

Jetzt bewerben für den 6. Deutschen Medienpreis Depressionshilfe

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention schreibt zum sechsten Mal den „Deutschen Medienpreis Depressionshilfe“ aus. Damit werden herausragende Medienbeiträge ausgezeichnet, die einem breiten Publikum anschaulich und kompetent von der Erkrankung Depression sowie deren Behandlungsmethoden berichten.

Neue Kampagne macht bundesweit auf Erkrankung Depression aufmerksam und hilft, Vorurteile abzubauen

Die gemeinnützige Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention und die Wall GmbH starten gemeinsam eine Plakatkampagne in deutschen Großstädten. Auf digitalen Flächen wird auf das Thema Depression aufmerksam gemacht und auf Informations- und Unterstützungsangebote verwiesen. Die Idee und Umsetzung der Motive stammen von der Kreativagentur Grabarz & Partner in Hamburg.

Jugendliche in Frankfurt/M. helfen bei Aufklärung über Depression

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention gründet einen Jugendbeirat in Frankfurt am Main. Hier bekommen Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren aus Frankfurt/M. und Umgebung die Möglichkeit, gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie sie Gleichaltrige über Depression informieren und Vorurteile reduzieren können. Junge Menschen direkt in die Gestaltung der Aufklärungsarbeit einzubeziehen soll dabei helfen, die Zielgruppe besser zu erreichen und die Projekte konkreter auf ihre Lebensrealität und Bedürfnisse anzupassen.

Chatbot-App soll Versorgungslücke für junge Menschen mit Depressionen schließen

Das neuentwickelte, dreimonatige Programm iCAN (intelligente, Chatbot-assistierte ambulante Nachsorge) soll 13- bis 25-jährigen Menschen mit Depressionen helfen, nach einer Klinikbehandlung gut in den Alltag zurückzukehren. iCAN besteht aus einer Chatbot-App und Telefongesprächen mit Psychologinnen und Psychologen. Die Wirksamkeit des iCAN-Programms wird seit Oktober 2023 in einer deutschlandweiten Studie überprüft, und es werden weiterhin Studienteilnehmende gesucht.

Studie: Weniger Sozialkontakte und Gefühl tiefer Einsamkeit in der Depression

Jeder vierte Bundesbürger fühlt sich sehr einsam. Dieses Gefühl ist oft auch unabhängig von der Zahl der tatsächlichen Sozialkontakte. Bei Menschen mit Depression berichtet sogar jeder Zweite vom Gefühl großer Einsamkeit. Gründe dafür liegen im krankheitsbedingten sozialen Rückzug. Aber selbst bei zahlreichen Sozialkontakten geht die Erkrankung mit dem Gefühl des Abgeschnittenseins und der völligen Isolation einher.

Weniger Suizide im ersten Lockdown 2020

Die Suizidsterblichkeit während des ersten Lockdowns im Jahr 2020 war signifikant niedriger als erwartet. Das zeigt ein gerade veröffentlichter Fachartikel unter Beteiligung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention in PLOS ONE (https://doi.org/10.1371/journal.pone.0289136). Untersucht wurde, ob sich die Suizidraten in Deutschland 2020 während des Lockdowns und in Zeiten ohne Lockdown im Vergleich zu einer zehnjährigen Baseline veränderten.

Zum Weltkindertag: Depression gehört in die Lehrpläne

Anlässlich des Weltkindertages am Mittwoch (20. September) macht die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention gemeinsam mit FIDEO auf den großen Aufklärungsbedarf über Depression an Schulen aufmerksam. Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen. Etwa 6 Prozent aller Jugendlichen erkranken an einer Depression. Das sind im Schnitt ein bis zwei Schülerinnen und Schüler pro Klasse. Der Netzwerkpartner der Stiftung Deutsche Depressionshilfe FIDEO (eine Austauschplattform zu Depression bei jungen Menschen) bietet eine neue kostenfreie "Schulbox Depression" an, die Lehrkräfte bei der Gestaltung einer Unterrichtseinheit zum Thema unterstützt. An die Jugendlichen selbst richtet sich das Video-Tutorial „Alles Gut?!“ der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.

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