GET.UP-Studie

Welchen Einfluss hat die Schlafdauer auf die Depression? Kann eine Verringerung der Bettzeit den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen?

Ein Großteil depressiv erkrankter Menschen leidet unter Schlafstörungen. Oft fühlen sich die Betroffenen am nächsten Tag erschöpft. Sie neigen deshalb dazu, früher ins Bett zu gehen und sich auch tagsüber hinzulegen – immer in der Hoffnung, wieder zu Kräften zu kommen. Meist ist das Gegenteil der Fall: Die lange Zeit im Bett führt häufig zu weiterer Stimmungsverschlechterung. Trotz der gefühlten Erschöpfung ist es insofern empfehlenswert, den Tag aktiv außerhalb des Bettes zu verbringen.

Ziel der GET.UP-Studie war daher, die Wirksamkeit und Verträglichkeit einer kontinuierlichen leichten Bettzeitverkürzung wissenschaftlich zu untersuchen und mit einem klassischen Entspannungstraining zu vergleichen. Sowohl Entspannungstraining als auch Bettzeitverkürzung können selbstständig zuhause durchgeführt werden. Die Teilnehmer:innen der GET.UP-Studie wurden dabei von einer in unserem Forschungszentrum Depression entwickelten App unterstützt.

Die GET.UP-Studie wurde in Kooperation mit der Deutsche Bahn Stiftung gGmbH durchgeführt.

Wir bedanken uns bei allen Studienteilnehmer:innen und werden alle Interessierten auf dieser Seite über die Studienergebnisse informieren.


Prof. Dr. Ulrich Hegerl

Kontakt

Prof. Dr. Ulrich Hegerl
Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Goerdelerring 9
04109 Leipzig
forschungszentrum@deutsche-depressionshilfe.de


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