Filmprojekt

Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag

Alle Neuigkeiten und aktuellen Informationen zu unserem Filmprojekt finden Sie unter dem Menüpunkt Aktuelles.

Hintergrund:

Was wollen wir mit dem Filmprojekt erreichen?
Mit „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ möchten wir das Verständnis für die Erkrankung Depression verbessern – für Betroffene, ihre Angehörigen, aber auch die Öffentlichkeit. Wir wollen aufklären, informieren und Vorurteile sowie Fehlwissen abbauen. Die Kernaussage unseres Filmprojekts ist, dass Depression eine behandelbare Erkrankung ist, für die es verschiedene, individuelle Wege heraus gibt –  „aus der Nacht in den (neuen) Tag“. Auch möchten wir auch die Perspektive des Umfeldes – vor allem der Angehörigen – berücksichtigen und deren Anliegen und Bedürfnisse miteinbeziehen.

Warum ein Filmprojekt?
Das große Leiden eines an einer Depression erkrankten Menschen ist selbst für nahestehende Personen oft schwer nachzuvollziehen. Das Ausmaß an Hilflosigkeit und Angst und die vielfältigen Symptome wie Scham, Selbstvorwürfe, Antriebsverlust und körperliche Beschwerden sprengen die Grenzen der Vorstellungskraft. Depression ist eine oft schwere Krankheit, die das Leben der Betroffenen und ihrer Familien stark beeinflusst und sie oft an den Rand ihrer Kräfte bringt.

„Aus meiner langjährigen Erfahrung als Psychiater weiß ich, wie belastet diejenigen sind, die neben ihrer Erkrankung auch noch gegen gesellschaftliche Vorurteile ankämpfen müssen. Auch die Angehörigen sind oft überfordert und hilflos. Das Leid der Menschen, die ihnen so nahe stehen und gleichzeitig durch die Erkrankung so weit entfernt scheinen, ist auch für sie oft unerträglich. Wir brauchen Vorbilder und Orientierung im Umgang mit der Erkrankung. Dies wird unser Filmprojekt leisten: Unsere Protagonisten haben die Erkrankung selber erlebt und wir begleiten sie auf ihrem Weg im Umgang mit der Erkrankung. Unser Filmprojekt soll Menschen ermutigen, sich früher Hilfe zu suchen. Es soll Dialog schaffen, Verständnis vermitteln, Vorurteile abbauen und einen Beitrag dazu leisten, im Umgang mit der Erkrankung wieder handlungsfähig zu werden.“ (Axel Schmidt, Initiator des Filmprojekts)

Inhalt des Filmprojekts sind drei verschiedene „Module“:

Wann startet das Filmprojekt?
Die Planungen und Vorbereitungen haben bereits 2013 begonnen. Die eigentliche Filmproduktion des Dokumentarfilmes startete im Juni 2014 und wurde im Februar 2016 beendet. Derzeit entstehen der begleitende Informationsfilm sowie ein interaktiver Webauftritt zum Film. Eine DVD mit Dokumentar- und Informationsfilm wird ab November 2016 verfügbar sein. Ende November 2016 startet auch die deutschlandweite Filmtournee des Dokumentarfilmes – gemeinsam mit den regionalen Bündnissen gegen Depression – und der Dokumentarfilm wird bei verschiedenen Festivals eingereicht.

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Wer steht hinter dem Filmprojekt?
Das Filmprojekt „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ ist ein gemeinsames Projekt von

  • Axel Schmidt, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Produzent medizinischer Dokumentarfilme 
  • Michaela Kirst, Dokumentarfilmregisseurin und Produzentin (sagamedia)
  • Stiftung Deutsche Depressionshilfe
  • Deutsches Bündnis gegen Depression e.V.

Ansprechpartner:
Haben Sie Fragen zum Filmprojekt? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail an info@buendnis-depression.de.

Wer unterstützt uns?



Theodor-Wenzel-Werk e.V. www.tww-berlin.de

Das Deutsche Bündnis gegen Depression hat für die Realisierung des Filmprojektes (Dokumentarfilm, Informationsfilm, Interaktive Website sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) Fördermittel nach §20h SGB V als Projektförderung erhalten von (Nettobeträge):
AOK Bundesverband 140.000 € (für die Jahre 2014 und 2015)
AOK Plus 99.436 € (für 2016) sowie 49.770 € (für 2017)