Deutscher Patientenkongress Depression 2024

Kongressmotto: "Gemeinsam statt einsam"

Der Deutsche Patientenkongress 2024 ist ausgebucht. Es besteht die Möglichkeit, sich auf unsere Warteliste setzen zu lassen.

Der Deutsche Patientenkongress Depression wird am 1. Juni 2024 in Frankfurt am Main stattfinden. Harald Schmidt, Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention, wird erneut die Moderation übernehmen. Auch Torsten Sträter, Schirmherr der DepressionsLiga, sowie Katty Salié, Journalistin und Fernsehmoderatorin, haben bereits zugesagt. Die Anmeldung ist offen. Wir werden Sie in unserem Newsletter, hier auf unserer Website sowie über Instagram, TikTok und Facebook über den Kongress auf dem Laufenden halten.

Wir freuen uns darauf, Sie am 1. Juni 2024 in der Alten Oper Frankfurt begrüßen zu dürfen.  

Programm

Moderation: Harald Schmidt

Einlass und Registrierung (8.15-9.30 Uhr)

Begrüßung mit Kaffee

Hauptprogramm (10-15.30 Uhr)

Begrüßung & Eröffnung des Kongress

  • Gemeinsam statt einsam: Was tun bei Depression?
  • Neues zu den Hauptbehandlungssäulen Medikamente und Psychotherapie - mit Fragen der Community
  • Lange Wartezeit auf Therapieplätze - was tun?!
  • Gemeinsam stärker: Möglichkeiten und Grenzen der Angehörigen
  • Therapieresistente Depression: Herausforderungen und Behandlungsansätze
  • Klinikaufenthalt: Die beste Entscheidung bei schwerer Depression?! Impulsvortrag und Erfahrungsaustausch

Mittagspause mit Imbiss

  • Psychische Krise und Job: Sag ich's oder sag ich's nicht?
  • Frühverrentung, Reha & Wiedereingliederung: Fragen und Forderungen
  • Drei gute Beispiele für Selbsthilfe bei Depression: Selbsthilfegruppen, Online-Hilfen und Sport
  • Preisverleihung: Deutscher Medienpreis Depressionshilfe: Gemeinsam für mediale Aufklärung
  • Gemeinsam statt einsam: Wie Prominente das Thema in die Öffentlichkeit holen

Get-Together mit Kaffee und Gebäck auf den Ebenen

Wahlprogramm am Nachmittag (16-18 Uhr)

Schwerpunktthema „Jugend und Depression“

  • Lasst uns reden! Depression im Jugendalter
  • StandUp Lesung: Morgen ist leider auch noch ein Tag
  • Jung und (un)beschwert - Psychisch gesund in Pandemie, Krieg und Klimawandel?
  • Gemeinsamer Abschluss: eine Yoga-EINHEIT für alle

LigaLounge der Deutschen DepressionsLiga e.V.

  • Gesprächsrunde mit Betroffenen "Meine Depression und ich"
  • Fragerunde und Austausch über die Fachvorträge des Vormittags im Rahmen der Selbsthilfe
  • Kongressthema "Gemeinsam statt einsam, aber wie?": Welche Möglichkeiten gibt es, auf verschiedenen Ebenen ein Miteinander herzustellen und zur Selbsthilfe zu nutzen?
  • Konzertlesung "Depression und künstlerischer Ausdruck"

Ausstellerstraße zum Informieren, Austauschen und Vernetzen

Kongressgebühren
  • Normaltarif: 49€
  • Ermäßigter Tarif: 29€ (für Menschen mit geringem Einkommen, z.B. Auszubildende, Studierende, Rentner und Erwerbslose)
  • Schülertarif: 19€ (nur für Personen, die noch zur Schule gehen)
  • Fördertarif: 99€
Anfahrt
Prof. Dr. Karl Lauterbach: Grußwort zum Kongress

"Bei einem gebrochenen Bein erkennt jeder: Es handelt sich um eine Verletzung, die der Versorgung und Heilung bedarf. Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Depressionen hingegen sieht man ihre Erkrankung nicht an. Leider führt das immer noch dazu, dass Betroffene nicht ernst genommen werden – statt Hilfe und Zuspruch erfahren sie Diskriminierung und Stigmatisierung. Dadurch wird das Leid noch vergrößert.

Die Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen ist daher unser gemeinsames Ziel. Denn ein offener und toleranter Umgang mit seelischen Erkrankungen ist ein wichtiger Schritt, um es Betroffenen zu erleichtern, Hilfe zu suchen und anzunehmen. Das Bundesgesundheitsministerium fördert derzeit verschiedene Projekte, die Barrieren abbauen und einen gesellschaftlichen Austausch zu psychischen Erkrankungen fördern sollen.

Das aktuelle Deutschland-Barometer Depression hat gezeigt: Mehr als die Hälfte der Menschen, die an Depression erkrankt sind, fühlen sich sehr einsam. Eine Ursache dafür liegt im krankheitsbedingten sozialen Rückzug, der durch die Stigmatisierung der Erkrankung verstärkt werden kann.

Mit dem 7. Deutschen Patientenkongress Depression geben Sie den Betroffenen eine Stimme, klären über die Erkrankung auf und leisten somit einen wichtigen Beitrag gegen Vorurteile und Diskriminierung. Gleichzeitig bietet der Kongress ein wichtiges Forum für den Austausch unter Betroffenen und Angehörigen und zeigt ihnen: Sie sind nicht alleine. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für ihr Motto 'Gemeinsam statt einsam'."


Wir danken den Förderern des Deutschen Patientenkongresses 2024:

Hauptförderer:

Frankfurt-Partner:

* Der Deutsche Patientenkongress Depression 2024 wird im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20 h Sozialgesetzbuch V gefördert durch die BARMER. Gewährleistungs- oder Leistungsansprüche gegenüber den Krankenkassen können daraus nicht erwachsen. Für die Inhalte und Gestaltung ist der Veranstalter verantwortlich.


Kontakt

© Katrin Lorenz

Janine Zehner, Kongresskoordination
Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention
Goerdelerring 9, 04109 Leipzig
patientenkongress@deutsche-depressionshilfe.de