Forschung zu Suizidprävention

Die suizidpräventiven Effekte unseres 4-Ebenen-Ansatzes wurden und werden in verschiedenen Studien unserer Arbeitsgruppe in Deutschland und der Welt untersucht. Dieser Ansatz ist die bisher wirkungsvollste suizidpräventive gemeindebasierte Intervention, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO, 2014) feststellte und zuletzt in einer aktuellen Studie festgestellt wurde¹. Weitere Informationen.

Zudem führen wir Studien zur Analyse der Suiziddaten in Deutschland durch. Beispielsweise haben wir für unsere Arbeit „Time-series analysis of undetermined death rates compared to suicide death rates in Germany: Considerations for evaluating anti-suicide interventions“ den Posterpreis des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde e. V. (DGPPN) 2022 erhalten. In dieser Studie wurde untersucht, welchen Einfluss verschiedene Ereignisse auf die Registrierung der Suiziddaten hatten.

Seit Beginn der Covid-19-Pandemie gab es die Befürchtung, dass die Suizidzahlen aufgrund der Verschlechterung der psychischen Erkrankungen steigen könnten. In unserer Arbeit zu den Suizidraten während und nach dem 1. Lockdown in 2020 haben wir festgestellt, dass die Suizidraten während des ersten Lockdowns signifikant gesunken sind. Nach dem ersten Lockdown unterschieden sie sich nicht von den Vorjahren. Der Artikel ist online abrufbar oder als PDF abrufbar.

Quellen:

¹ Linskens, E. J., Venables, N. C., Gustavson, A. M., Sayer, N. A., Murdoch, M., MacDonald, R., Ullman, K. E., McKenzie, L. G., Wilt, T. J., & Sultan, S. (2022)


Kontakt

© Katrin Lorenz
© Katrin Lorenz

Anne Elsner, M.Sc. Psychologie
Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention
Goerdelerring 9, 04109 Leipzig
anne.elsner@deutsche-depressionshilfe.de

Prof. Dr. Ulrich Hegerl
Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Goerdelerring 9
04109 Leipzig
forschungszentrum@deutsche-depressionshilfe.de