Rat für Angehörige: Links und Literatur zu Depression

An dieser Stelle möchten wir Ihnen Ratgeber-Bücher für Angehörige depressiv Erkrankter vorstellen, die einen guten und verständlichen Einblick in die Krankheit Depression geben. Ebenso finden Sie eine Auswahl an Erfahrungsberichten.

Außerdem finden Sie hier hilfreiche Internetseiten für Angehörige und eine Auswahl an Filmen, Reportagen und Radiobeiträgen über Depression.

Viel Spaß beim weiteren Informieren!

Ratgeber-Bücher

Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (2014): Mit psychischer Krankheit in der Familie leben. Rat und Hilfe für Angehörige. Bonn: Psychiatrie Verlag Epstein.

Rosen, L., & Amador, X.F. (2002): Wenn der Mensch, den du liebst, depressiv ist. Reinbek: Rowohlt Taschenbuch Verlag.

Johnstone, A. & Johnstone, M. (2009): Mit dem schwarzen Hund leben: Wie Angehörige und Freunde depressiven Menschen helfen können, ohne sich dabei selbst zu verlieren. München: Kunstmann Verlag.

Pitschel-Walz, G. (2003): Lebensfreude zurückgewinnen: Ratgeber für Menschen mit Depressionen und deren Angehörige. München: Urban & Fischer.

Kindern Depression erklären

Ratgeber für Eltern, Lehrer oder Erzieher

Groen, G., Ihle W., Ahle M. E & Petermann F. (2012): Ratgeber Traurigkeit, Rückzug, Depression: Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher. Göttingen: Hogrefe-Verlag.

Groen, G. & Petermann F. (2011): Wie wird mein Kind wieder glücklich?: Praktische Hilfe gegen Depressionen. Bern: Huber-Verlag.

Nevermann, C. & Reicher, H. (2009): Depressionen im Kindes- und Jugendalter. Erkennen, Verstehen, Helfen (2. Auflage). München: C.H. Beck.

Groen, G. & Petermann, F. (2011): Depressive Kinder und Jugendliche (2. Auflage). Göttingen: Hogrefe-Verlag.

Baierl, M. (2009): Familienalltag mit psychisch auffälligen Jugendlichen: Ein Elternratgeber. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Kerns, L.L. (1997): Hilfen für depressive Kinder. Bern: Huber-Verlag.

Mattejat, F. und Lisofsky, B. (2011): Nicht von schlechten Eltern: Kinder psychisch Kranker. Balance Ratgeber, Bonn.

Döpfner, M. /Petermann, F. (2008): Ratgeber Psychische Auffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen – Informationen für Betroffene, Eltern, Lehrer und Erzieher. Göttingen: Hogrefe-Verlag Homeier, S. (2006).

Homeier, S. (2014): Sonnige Traurigtage. Ein Kinderfachbuch für Kinder psychisch kranker Eltern. Frankfurt am Main: Mabuse-Verlag.

Bücher für Kinder

Jacob, L. A. & Tanner, K. (2016): ZiegenHundeKrähenMama...oder: Was ist mit Mama los? Zürich: Atlantis Verlag. Außerdem zum Buch erhältlich: kostenlose Begleitmaterialien zum Download.
(Für Kinder ab 5 Jahren)

Gliemann, C. & Fainchney, N. (2014): Papas Seele hat Schnupfen. Karlsruhe: MONTEROSA Verlag.
(Für Kinder zwischen 6 - 8 Jahren.)

Erdmute von Mosch (2011): Mamas Monster: Was ist nur mit Mama los? Bonn: BALANCE Buch + Medien Verlag.
(Für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren)

Wunderer S. (2010): Warum ist Mama traurig? Ein Vorlesebuch für Kinder mit einem psychisch erkrankten Elternteil. Mit einem Ratgeberteil am Ende des Buchs. Frankfurt a.M.: Mabuse-Verlag.
(Für Kinder zwischen ca. 2 und 5 Jahren)

Dachverband Psychosozialer Hilfsvereinigungen (Hrsg.): Wenn Deine Mutter oder Dein Vater in psychiatrische Behandlung muss... Mit wem kannst Du dann eigentlich reden? Bonn. Beziehbar über: http://www.psychiatrie.de/dachverband/materialien/kinderbroschueren
(Für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren)

Dachverband Psychosozialer Hilfsvereinigungen (Hrsg.): Wenn Deine Mutter oder Dein Vater psychische Probleme hat... Bonn. Beziehbar über: http://www.psychiatrie.de/dachverband/materialien/kinderbroschueren
(Für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren)

Stehle, Katrin (2011): Das Gegenteil von fröhlich. Stuttgart/Wien: Gabriel Verlag.
(Entwicklungsroman für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren)

Worringer, Ulla (2013): Hasenmama, die Heulsuse und die beste Möhrensuppe der Welt. Bergisch Gladbach: CreateSpace Independent Publishing Platform
(Vorlesebuch für Kinder ab dem Vorschulalter; Mut-Mach-Buch für jugendliche und erwachsene Betroffene und Angehörige; mit einem Vorwort von PD Dr. Christine Rummel-Kluge)

Information im Internet

Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker (BApK)
Umfangreiche Informationen für die Angehörigen psychisch kranker Menschen bietet die Homepage des Bundesverbandes.

Deutsche DepressionsLiga e.V.
Im Jahr 2009 gegründete bundesweit aktive Patientenvertretung für depressiv erkrankte Menschen. Sie ist eine reine Betroffenenorganisation, deren Mitglieder entweder selbst oder deren Angehörige von der Krankheit Depression betroffen sind. Neben E-Mail- und Telefonberatung bietet die Deutsche DepressionsLiga depressiv Erkrankten und deren Angehörigen Informationen zum Thema Depression und Adressen mit Hilfs- und Informationsangeboten (u.a. Selbsthilfegruppen, Kliniken).

Bundesärztekammer
Ratgeber der Bundesärztekammer „Depression – Ratgeber für Angehörige“

AGUS e.V. (Angehörige um Suizid)
Der Verein AGUS unterstützt Angehörige nach Suizid durch Beratung, Betreuung und Vermittlung von Kontakten Betroffener untereinander.

Filme und Reportagen

Dokumentationen und Reportagen

„Die Wahrheit über... Depressionen“ rbb-Dokumentation vom 11.11.2015
Die Depression gilt mittlerweile als Volkskrankheit. Dennoch ranken sich zahlreiche Irrtümer, Mythen und Kontroversen um die Erkrankung. Ist die Depression Ausdruck einer Lebenskrise oder unausweichliches Schicksal? Raiko Thal macht sich auf die Suche nach Fakten. Er begleitet Psychiater und Psychotherapeuten, Betroffene und Angehörige auf dem Weg zu den besten Behandlungsstrategien. Sehen Sie mehr...

„Planet Wissen: Mit Depressionen leben“ WDR-Sendung vom 07.12.2015
Thomas Müller-Rörich führt ein Musterleben: Er ist selbstständig, glücklich verheiratet, Vater von zwei Kindern – bis sich plötzlich eine diffuse Angst einstellt. Der Unternehmer entfremdet sich von seiner Familie, kann sich mit Frau und Kindern nicht mehr freuen. Die Diagnose: Depression. Sehen Sie mehr...

Aufklärungsvideo

„Ich hatte einen schwarzen Hund“ (Matthew Johnstone)
Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) erzählt gemeinsam mit dem Schriftsteller und Zeichner Matthew Johnstone die Geschichte „I had a black dog, his name was depression“. Matthew Johnstone findet für den schwer fassbaren Zustand der Depression einfache, zwingende Bilder, die Betroffenen, deren Angehörigen und Freunden helfen können: Sich nicht alleine damit zu fühlen, sich mitteilen zu können, Verständnis zu entwickeln, miteinander darüber ins Gespräch zu kommen und nie die Hoffnung zu verlieren.
Zusammen mit dem Sprecher Andreas Sparberg hat Freunde fürs Leben e.V. eine deutsche Übersetzung des Videos produziert. Den Link zum Video finden Sie hier.

Radiobeiträge

„Die Frage: Werden wir alle immer depressiver“
Der mit dem 2. Deutschen Medienpreis Depressionshilfe ausgezeichnete Radiobeitrag Die Frage: Werden wir alle immer depressiver berichtet einfühlsam und hintergründig über das Thema Depression. Das abwechslungsreiche Feature wurde vom Jugendsender PULS vom Bayerischen Rundfunk produziert, hier geht es zum Nachhören.