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Unterschied zwischen Stimmungstief und Depression

Viele Menschen erleben Phasen, in denen alles „grau in grau“ erscheint und sie sich niedergeschlagen fühlen. Das Wetter, berufliche Belastungen oder private Enttäuschungen können die Stimmung beeinflussen. Oft wird der Begriff „Depression“ für solche Schwankungen verwendet. Doch eine Depression im medizinischen Sinn ist mehr als ein vorübergehendes Stimmungstief, das jeder einmal erlebt.

Medizinisch betrachtet ist Depression eine ernsthafte Erkrankung, die Denken, Fühlen und Handeln beeinflusst. Auch Körperfunktionen wie Schlaf und Appetit können gestört sein. Betroffene leiden erheblich und sind je nach Schweregrad in Schule, Beruf und Privatleben eingeschränkt. 

Die umgangssprachliche Nutzung der Begriffe „depressiv“ und „Depression“ kann täuschen: Wer Symptome wie Freudlosigkeit oder Hoffnungslosigkeit nur als nachvollziehbare Reaktion auf belastende Ereignisse oder Stress deutet, sucht oft keine professionelle Hilfe. Und die ist bei Depression wichtig.