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Über uns

Organisation der Stiftung

Ziel der 2008 gegründeten Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist es, einen wesentlichen Beitrag zur besseren Versorgung depressiv erkrankter Menschen und zur Reduktion der Zahl der Suizide in Deutschland zu leisten. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe ist eine unabhängige gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts. Die Arbeit der Stiftung erfolgt pharma–unabhängig.

Die Stiftung finanziert sich vorwiegend aus Spenden, Zustiftungen, Zuschüssen bzw. Drittmitteln für Projekte und Forschung. Hinzu kommen Einnahmen aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb. Neben Forschungsaktivitäten bietet die Stiftung Betroffenen und Angehörigen vielfältige Informations- und Hilfsangebote wie die Info-Mail Depression und das deutschlandweite Info-Telefon Depression. Ihren Dienstsitz hat die Stiftung Deutsche Depressionshilfe in Leipzig und ist akademisch an die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Universitätsklinikums Frankfurt/Main angebunden. Das Team besteht aus ausgebildeten Fachkräften, die zu einem Großteil den Bereichen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychologie sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit angehörig sind.

Unter dem Dach der Stiftung koordiniert das Deutsche Bündnis gegen Depression zahlreiche lokale Aktivitäten. In 90 Städten und Kommunen haben sich Bündnisse gebildet, die auf lokaler Ebene Aufklärung über die Erkrankung leisten. Ebenfalls im Partnernetzwerk engagieren sich der Diskussionsforum Depression e.V. und der EAAD e.V.  

Die Stiftung

Die Stiftung wurde im April 2008 als Nachfolge des bis zum Jahr 2009 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Kompetenznetzes Depression, Suizidalität gegründet. Ziel war es, die Erfolge auf dem Gebiet der Erforschung der Krankheit Depression und der Optimierung der Versorgung langfristig zu sichern und weiterzuentwickeln.

Daher haben im Frühjahr 2008 das Kompetenznetz Depression, Suizidalität und das daraus entstandene Deutsche Bündnis gegen Depression sowie engagierte Privatpersonen mit Unterstützung des Universitätsklinikums Leipzig AöR die Stiftung Deutsche Depressionshilfe ins Leben gerufen.

Prof. Dr. Ulrich Hegerl

Ulrich Hegerl quadrat

Prof. Ulrich Hegerl ist Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Darüber hinaus leitet er die European Alliance Against Depression. Seit mehr als 40 Jahren setzt er sich mit großem Engagement für die bessere Erforschung und Aufklärung über Depression und die Suizidprävention ein. Prof. Hegerl ist regelmäßig in den Medien und auf Kongressen als Experte rund um das Thema psychische Erkrankungen und insbesondere Depression vertreten. Von 2013 bis 2024 war er Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der Bundesärztekammer. Prof. Ulrich Hegerl verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung psychisch erkrankter Menschen und war bis 2019 Klinikdirektor der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Leipzig.

Von 2019 bis 2024 hatte er die Johann Christian Senckenberg Distinguished Professorship an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Goethe-Universität Frankfurt inne. Aktuell hat ihm die Goethe-Universität Frankfurt am Main die Goethe Research Professorship verliehen. Er veröffentlichte über 700 wissenschaftliche Publikationen. Schwerpunkte seiner Forschungsarbeit sind:

  • Psychotherapeutischen und pharmakotherapeutischen Interventionen bei depressiven Störungen und Zwangserkrankungen
  • Hirnfunktionsdiagnostik bei psychiatrischen Erkrankungen
  • Suizidprävention durch gemeindebasierte Interventionsprogramme
  • Regulation von Schlaf und Wachheit bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen

Als Begründer des Deutschen Bündnisses gegen Depression hat Ulrich Hegerl – erstmals in Nürnberg – einen 4-Ebenen-Ansatz entwickelt, um die Versorgung von Menschen mit Depressionen zu verbessern und suizidalen Handlungen vorzubeugen. Dieser Ansatz stellt den mittlerweile weltweit am häufigsten implementierten gemeindebasierten Ansatz zur Suizidprävention dar - er wurde von Partnern in Europa, Chile, Kanada und Australien übernommen. 

Auszeichnungen von Prof. Ulrich Hegerl

2003: Klinikförderpreis der Bayerischen Landesbank für das Projekt „Nürnberger Bündnis gegen Depression“

2003: Hermann-Simon-Preis für Sozialpsychiatrie für das Projekt „Nürnberger Bündnis gegen Depression“

2007: „European Health Forum Award“ (1.Preis) für das Projekt „European Alliance Against Depression“

2011: Auszeichnung „Ideenpark Gesundheitswirtschaft“ der Financial Times für das „Deutsche Bündnis gegen Depression“

2012: Auszeichnung „Wirkt-Siegel“ des unabhängigen Analyse- und Beratungshauses PHINEO für das „Deutsche Bündnis gegen Depression"

2013: Deutscher Engagementpreis für das Deutsche Bündnis gegen Depression

2014: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt den 4-Ebenen-Ansatz in ihrem erschienen Suizidpräventionsbericht

2019: Verleihung der Distinguished Professorship der Goethe-Universität, gefördert durch die Dr. Senckenbergische Stiftung, tätig an der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Frankfurt am Main

2019: Auszeichnung von Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Stiftungsfamilie BSW & EWH für das Projekt „Peers at work“ im DB-Konzern (unterstützt vom Fonds Soziale Sicherung) mit dem DGPPN-Antistigma-Preis

2025: Verleihung der Goethe Research Professorship der Goethe-Universität Frankfurt am Main an Prof. Dr. med. Ulrich Hegerl für den Zeitraum von drei Jahren

About Prof. Ulrich Hegerl

Prof. Ulrich Hegerl im Einsatz für die Stiftung:

Für Presseanfragen und Informationen wenden Sie sich bitte an:

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Heike Friedewald Presse & Social Media

Gremien

Vorstand

Der Vorstand vertritt die Stiftung nach außen und ist ihr gesetzlicher Vertreter. Zu seinen Aufgaben gehört neben der Verwaltung der Stiftung und des Stiftungsvermögens die Entscheidung über die Verwendung der Mittel. Der ehrenamtliche Vorstand setzt sich zusammen aus:

Prof. Dr. Ulrich Hegerl
Vorstandsvorsitzender
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Dr. Nico Niedermeier
Stellv. Vorsitzender
Niedergelassener Arzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Thomas Müller-Rörich
Vorstandsmitglied Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Unternehmer

Stiftungsrat

Dem Stiftungsrat, der dem Vorstand beratend und prüfend zur Seite steht, gehören an:

  • Anke Creachcadec, Groß-Gerau
  • Prof. Dr. Martin Hautzinger, Tübingen (Vorsitzender)
  • Dr. Eckart von Hirschhausen, Bonn
  • Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann, Hamm
  • Dr. Marcus Ising, München
  • Prof. Dr. Georg Juckel, Bochum
  • Prof. Dr. Tilo Kircher, Marburg
  • Walter Kohl, Glashütten
  • Prof. Dr. Hans-Jürgen Möller, München
  • Prof. Dr. Dr. Günter Niklewski, Nürnberg
  • Dr. Tim Pfeiffer, München (Stellvertr. Vorsitzender)
  • Prof. Dr. Andreas Reif, Frankfurt a.M.
  • Nadja Stehlin, Peine
  • Thomas Voigt, Hamburg (kooptiert)

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung führt die Geschäfte der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention nach den Vorgaben des Vorstands als sogenannter „besonderer Vertreter nach § 30 BGB“ und ist an dessen Weisungen gebunden. 

Susanne Baldauf (M.A.) ist seit 2016 Geschäftsführerin der der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention. Sie ist gelernte Verlagskauffrau und studierte Publizistik, BWL und Psychologie an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Nach Stationen beim Umschau Verlag, dem Hessischen Rundfunk, der IP Deutschland, der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck (AVE) und dem Aufbau der Gattungsinitiative der öffentlich-rechtlichen und privaten Radiosender in Berlin wechselte die ausgewiesene Medien- und Kommunikationsexpertin zur Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Auch hier liegt neben dem Stiftungsmanagement ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit auf Aufklärungs- und Kommunikationsprojekten.

 Susanne Baldauf
Susanne Baldauf Geschäftsführung

Dr. Ines Keita ist seit 2023 stellvertretende Geschäftsführerin. Seit 1.8.2025 unterstützt sie den Vorstand direkt in der fachlichen Leitung der Stiftung. Die gelernte Bankkauffrau hat Psychologie an der Universität in Leipzig studiert und an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig zum Thema Stigma bei Depression promoviert. Über viele Jahre koordinierte sie das Deutsche Bündnis gegen Depression e.V., bevor sie 2021 weitere Aufgabenbereiche bei der Stiftung übernommen hat.

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Dr. Ines Keita Fachliche Leitung und stellv. Geschäftsführung

Jugendbeirat

Obwohl ungefähr zwei Schülerinnen und Schüler pro Klasse an Depression erkrankt sind, wird nach wie vor noch viel zu wenig über Depression gesprochen. Dadurch wissen viele junge Menschen nicht genau, was es bedeutet, an einer Depression zu erkranken und wo man Hilfe findet. Das wollen wir ändern!

Unsere Kreativaktion #MoreThanSad

Mit unserer Ausstellung #MoreThanSad wollen wir mehr Aufmerksamkeit für die Erkrankung Depression schaffen und jungen Menschen eine Stimme geben. Hier zeigen junge Menschen mit Bildern, Texten und Audios, wie sich eine Depression wirklich anfühlt. Mehr Infos zur Ausstellung und alle Details zur Ausleihe.

Unsere Petition

Depression muss in die Lehrpläne!

Depression ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die den Alltag und das Leben der Betroffenen massiv erschwert und mit einem langen Leidensdruck einhergeht. Trotzdem fehlt das Thema Depression nach wie vor in den Lehrplänen. Daran muss sich etwas ändern, damit junge Menschen rechtzeitig professionelle Hilfe suchen!

Wir fordern deshalb: Die Aufklärung über Depression muss fest im Lehrplan verankert werden!

Jetzt mithelfen und unsere Petition unterzeichnen: Hier klicken um unsere Petition zu unterschreiben - dauert nur eine Minute

Das sind wir

Wir sind Jugendliche aus Leipzig und der Umgebung, die wollen, dass mehr über Depression gesprochen wird. Als junge Ehrenamtliche entwickeln wir eigene Ideen und Projekte, wie andere Jugendliche mehr über Depression erfahren können. Gemeinsam möchten wir Vorurteile reduzieren, Irrtümer aus dem Weg räumen und andere für das Thema „Psychische Gesundheit“ sensibilisieren.

Wir unterstützen die Stiftung u.a. bei Aufklärungsprojekten für Schulen, dabei ist z.B. eine Videoreihe rund um die Erkrankung entstanden. Durch unsere junge Perspektive helfen wir dabei, die Angebote besser an die Bedürfnisse von Schüler:innen anzupassen.

Auch beim Deutschen Patientenkongress Depression 2024 in Frankfurt waren wir als Jugendbeirat vor Ort und machten deutlich, wie wichtig es ist, Depression fest in den Lehrplänen zu verankern.

Auf der Bühne sprachen außerdem zwei Mitglieder des Jugendbeirats mit Gästen wie der TikTokerin Lala über Depression im Jugendalter. Darüber hinaus machen wir regelmäßig auf dem Instagram- und TikTok-Account der Stiftung (@stark_gegen_depression@deutschedepressionshilfe) auf das Thema „Psychische Gesundheit“ aufmerksam.

Seit 2024 gibt es auch in Frankfurt am Main einen Jugendbeirat, der sich vor Ort ehrenamtlich für die Sensibilisierung für psychische Gesundheit bei jungen Menschen einsetzt. Wir freuen uns, wenn auch Du dabei bist!

Werde jetzt Teil des Jugendbeirats

Wer kann im Jugendbeirat mitmachen?

  • Du bist zwischen 14 und 20 Jahren?
  • Du kommst aus Leipzig bzw. Frankfurt am Main und der Umgebung?
  • Du hast Lust, über mentale Gesundheit aufzuklären?

Dann komm doch ganz unverbindlich zu unserem nächsten Treffen. Danach kannst Du entscheiden, ob Du Lust hast, Teil des Teams zu werden. Du musst auch noch kein Wissen über Depression mitbringen; Hauptsache Du hast Lust mitzumachen.

Wir freuen uns über jedes neue Mitglied.

Wie kannst Du mitmachen?

Schreib uns einfach eine kurze Mail.  Alle weiteren Infos senden wir Dir zu.

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Der Jugendbeirat wird von der Deutsche Bahn Stiftung gGmbH gefördert.

Unser Schirmherr

Harald Schmidt, Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention

Seit 2008 ist der Entertainer und Schauspieler Harald Schmidt Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention. Mit seinem Engagement unterstützt er die Stiftung dabei, das öffentliche Bewusstsein für Depressionen zu stärken und die Lebenssituation Betroffener zu verbessern. In unterschiedlichen Kampagnenformaten, darunter Plakat- und Radiokampagnen, setzt er sich für Aufklärung und Entstigmatisierung ein. Zudem moderiert er im zweijährigen Turnus den Deutschen Patientenkongress Depression
Seit 2021 moderiert Harald Schmidt den Podcast „Raus aus der Depression“, eine gemeinsame Produktion von ARD Gesund und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention. 

Harald Schmidt im Einsatz für die Stiftung:

Gleichstellungsplan

Zusammenfassung Statusbericht zum Gleichstellungsplan 2021–2024

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention setzt sich aktiv für die Förderung der Geschlechtergleichstellung ein. Mit dem Gleichstellungsplans (GP) 2021–2024 haben wir uns verpflichtet, Gleichstellung strukturell und personell in unserer Organisation sowie inhaltlich, praktisch und sprachlich in allen Aktivitäten und Projekten zu verankern.

Erreichte Fortschritte Zeitraum 2021- 2024

  • Das Geschlechterverhältnis in der Belegschaft weist weiterhin einen hohen Anteil weiblicher Beschäftigter auf. Geschäftsführung und Führungspositionen sind ebenfalls überwiegend weiblich besetzt. Die Bewerbungsprozesse sind genderneutral gestaltet und erfolgen entsprechend der Vorgaben des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (2006). (Der vergleichsweise geringe Anteil männlicher Mitarbeitender ist dem Berufs- und Themenfeld geschuldet.)
  • In den Gremien (Vorstand und Stiftungsrat) überwiegt der Anteil männlicher Vertreter deutlich, was v.a. durch die festen Amtszeiten bedingt ist, die kurzfristige Anpassungen nicht ermöglichen.
  • Im Stiftungsrat konnte der Anteil weiblicher Mitglieder um 14% gesteigert werden.
  • Eine Work-Life-Balance der Beschäftigten wird gefördert (u.a. 10 Tage übergesetzlichen Zusatzurlaub pro Jahr), Kernarbeitszeit, Führung unterstützt Gleichgewicht; Arbeit von zu Hause aus/Teilzeit/flexible Arbeitszeitregelungen je nach Bedarf und in Absprache mit Leitung möglich)
  • In allen Projekten, Aktivitäten inkl. Schulungsangeboten der Stiftung wird auf vorurteilsfreie und integrative Sprache und Praxis geachtet. In einigen Materialien der Öffentlichkeitsarbeit ist die Sprache noch gendersensibel anzupassen.