Dresden

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Aktuelle Informationen zu Aktivitäten, Veranstaltungen und Veröffentlichungen zum Thema Depression

Wir geben in regelmäßigen Abständen Schreiben heraus, die über Aktivitäten des Dresdner Bündnisses gegen Depression und Veranstaltungen zum Thema Depression in Dresden informieren. Weiterhin machen wir in diesen Schreiben auf interessante Veröffentlichungen aufmerksam (Buchempfehlungen, Links zu Internetseiten etc.).

  • um 19:30 Uhr

    Dresden: Lesung „Neben der Wirklichkeit“

    Ort: Zentralbibliothek im Kulturpalast, Besuchereingang: Wilsdruffer Straße 01067 Dresden

    Anna Sperk liest aus ihrem Buch "Neben der Wirklichkeit". Unter Schizophrenie zu leiden, ist für die Hauptperson Julia bereits Hölle genug. Doch dann mutiert die Diagnose zur Frage um ihr Kind, und man stellt sie unter Generalverdacht … Anna Sperk, die bereits 2016 mit dem Schlüsselroman »Die Hoffnungsvollen« auf sich aufmerksam machte, erzählt authentisch und mit feiner Ironie die Geschichte einer jungen Frau, die zwischen die Fronten ihrer Krankheit und der allgemeinen gesellschaftlichen Akzeptanz gerät, bis in ihr Engagement für die Sozialarbeit hinein. Im Fokus des Romans steht der persönliche, behördliche und gesellschaftliche Umgang mit einer Krankheit, die in unserer Gesellschaft überproportional mit Vorurteilen belastet ist. Der praktisch nicht existenten Aufklärung über diese Krankheit und über die von ihr Betroffenen will der Roman etwas entgegensetzen.

    An der sich anschließenden Podiumsdiskussion beteiligen sich Mitglieder unseres Vereins (Herr Leinert, Herr Prof. Jabs, beide Städtisches Klinikum Dresden) sowie Anna Kunze vom EX IN Landesverband Sachsen.


Archiv

  • um 16:00–17:30 Uhr

    Dresden: Depression im Fokus: Morton Mies im Interview – Wie die Depression siegt und wie sie scheitert

    Ort: Städtisches Klinikum Dresden, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Standort Friedrichstadt, Friedrichstraße 41, 01067 Dresden, Haus B, 3. Etage, Konferenzraum

    Wir sehen in unserer Vortragsreihe Depression im Fokus die DVD „Morton Mies im Interview“ des Instituts für Systemische Therapie Wien.

    Morton Mies ist die personifizierte Depression, verkörpert von einer Puppe. Im Gespräch mit einer Psychotherapeutin beantwortet Morton Mies bereitwillig Fragen. Seine Antworten zeigen, wie die Depression Einfluss und Macht auf das Leben ausübt. Weniger bereitwillig antwortet Morton Mies, wenn es um seine Schwächen geht. Hier zeigt sich, woran Morton Mies scheitert und wie Betroffene ihre Handlungsfähigkeit zurückgewinnen können. Die Zugangsweise mit einer Puppe bringt etwas Spielerisches in die Auseinandersetzung mit dem Problem und macht die Zusammenarbeit von Experten, Klienten und Angehörigen anschaulich. Letztere können besser verstehen, dass die Depression von der leidenden Person „externalisiert“, d. h. getrennt gesehen, werden kann. Verhaltensweisen, die Depressionen begünstigen, können so ohne Schuldzuweisung angesprochen werden. Außerdem motiviert der neugierige und forschende Zugang der Interviewerin Klienten und deren Angehörige dazu, nach eigenen Bewältigungsstrategien Ausschau zu halten.

    Danach besteht die Möglichkeit zum Austausch. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und an alle Interessierte, die sich mit der Thematik beschäftigen wollen. Sie richten sich zudem an im klinischen Bereich tätige Kollegen (Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Therapeuten etc.). Wir setzen gezielt auf diese gemischte Besuchergruppe, da wir neben der reinen Informationsvermittlung auch einen trialogischen Austausch anregen wollen.

    Die Vorführung findet mit freundlicher Genehmigung des Instituts für Systemische Therapie Wien statt.

    Ausschnitte finden Sie unter folgendem Link: https://www.youtube.com/watch?v=H9BilUGScJ4

    Veranstaltungshinweise:

    • Fortbildungspunkte (OPK) werden beantragt
    • Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldung erforderlich: Leinert-Sv@khdf.de

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