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Presse

Pressemitteilungen

06.01.2026

Isabell Horn im Podcast ‚Raus aus der Depression‘: „Ich habe durch die depressiven Phasen gelernt, dass ich viel liebevoller mit mir umgehen muss“

In der neuen Folge des Podcasts „Raus aus der Depression“ von ARD Gesund und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention begrüßen Entertainer Harald Schmidt und Psychiater Prof. Ulrich Hegerl Schauspielerin Isabell Horn. Bekannt wurde Isabell Horn mit Serien wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und „Bettys Diagnose“. Im Podcast berichtet sie offen über drei depressive Episoden in ihrem Leben – ausgelöst durch berufliche Umbrüche, die Geburt ihrer Tochter sowie die Corona-Pandemie.

23.12.2025

Klaudia Giez im Podcast „Raus aus der Depression” über ihren Klinikaufenthalt an Weihnachten: „Ich bin so froh, dass ich mir Hilfe gesucht habe.“

In neuen Folgen des Podcasts „Raus aus der Depression“ von ARD Gesund und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention begrüßen Entertainer Harald Schmidt und Psychiater Prof. Ulrich Hegerl Prominente, die ihre persönlichen Erfahrungen mit ihrer Depression teilen. Gast der ersten Folge am 23. Dezember 2025 ist Klaudia Giez (Klaudia mit K, bekannt aus Germany’s Next Topmodel und erfolgreiche Content Creatorin). Sie berichtet offen über den Beginn ihrer Depression und warum sie sich vor einem Jahr kurz nach den Weihnachtstagen selbst in die Klinik eingewiesen hat.

25.11.2025 

Jeder zweite Bundesbürger informiert sich im Netz über Depression – Social Media als Chance und Risiko

Jede zweite Person in Deutschland hat im Internet bereits zu Depression recherchiert. Bei den tatsächlich Erkrankten sind es sogar 78%. Je 17% der Betroffenen informieren sich über KI und soziale Medien. Damit verbunden sind Chancen, aber auch Risiken für Menschen mit Depression: Beispielsweise wurde jeder sechste Betroffene durch Social Media motiviert, Hilfe zu suchen. Andererseits fällt es zwei Drittel der Betroffenen schwer, Wahrheitsgehalt und mögliche kommerzielle Interessen von digitalen Angeboten zu beurteilen. Das zeigt das heute veröffentlichte 9. Deutschland-Barometer Depression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.

06.11.2025

Digitales Selbsthilfe-Programm iFightDepression als Best Practice von OECD ausgewählt

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat das Online-Programm iFightDepression im aktuellen Bericht zur Förderung und Prävention psychischer Gesundheit als eine Best-Practice-Intervention identifiziert. Das an die kognitive Verhaltenstherapie angelehnte Online-Programm hilft Betroffenen, Depression besser zu verstehen und zeigt Übungen für den Alltag. iFightDepression ist ein Angebot der European Alliance Against Depression (EAAD). Die Verbreitung in Deutschland erfolgt über die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.

18.09.2025 

Zum Weltkindertag: Mehr Aufklärung über Depression in Schulen nötig

Anlässlich des Weltkindertages am Samstag (20. September) weist die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention auf den großen Aufklärungsbedarf über Depression bei Jugendlichen hin. Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Jugendalter, etwa 6 Prozent aller Jugendlichen sind betroffen. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe setzt hier gezielt an und stellt kostenfreie Materialien und Angebote zur Verfügung, um Schulen bei der Aufklärung zu unterstützen. Neu ist die Ausstellung #MoreThanSad, welche von Schulen bundesweit ausgeliehen werden kann.

10.09.2025

28 Menschen versterben bundesweit jeden Tag durch Suizid

Anlässlich des heutigen Weltsuizidpräventionstages macht die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention darauf aufmerksam, dass in Deutschland zuletzt 10.304 Menschen im Jahr durch Suizid verstarben – das sind mehr als durch Verkehrsunfälle, Drogen und Mord zusammen (Statistisches Bundesamt 2023). Dabei gibt es wirkungsvolle, in Deutschland entwickelte Instrumente zur Suizidprävention, die europaweit zum Einsatz kommen.

01.09.2025

Depressive Symptome auch bei Long Covid und Covid-Impfnebenwirkung

In einer gerade in Fachmagazin Frontiers veröffentlichten repräsentativen Online-Umfrage der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention aus dem Jahr 2023 mit 4.632 Erwachsenen (18-69 Jahre) berichten 12,1% der Allgemeinbevölkerung über anhaltende psychische Symptome im Rahmen eines Long Covid Syndromes (auch Post-COVID-Syndrom, PCS). Ähnlich häufig (12,6 %) berichten Geimpfte über anhaltende psychische Symptome im Rahmen eines Post Vaccination Syndrome (PCVS). Beide Syndrome sind gekennzeichnet durch Müdigkeit, kognitive Probleme, Schlafstörungen, Leistungseinbußen und depressive Stimmung.

19.08.2025

Stellungnahme zur „soziale Ansteckung“ bei Depression

In jüngster Zeit wurde in verschiedenen Medien auf zwei Publikationen verwiesen, die den Eindruck erwecken, Depressionen könnten im sozialen Umfeld wie eine „ansteckende“ Erkrankung übertragen werden. Hintergrund sind zwei Studien aus Finnland und Dänemark: Die finnischen Forscher kamen zu dem Schluss, dass Schüler ein höheres Risiko für Depression hätten, wenn es mehr als zwei erkrankte Mitschüler in ihrer Klasse gibt (Alho et al., 2024). In der dänischen Studie wurde gezeigt, dass die Zahl der Depressionsdiagnosen in einem Unternehmen steigen, wenn psychisch erkrankte Mitarbeiter eingestellt werden (Kensbock et al., 2021). Um von einer "Ansteckungsgefahr" durch depressiv erkrankte Menschen zu sprechen, bedarf es robuster wissenschaftlicher Belege. Eine genaue Lektüre der beiden Arbeiten zeigt, dass diese aus methodischen Gründen in keiner Weise geeignet sind, eine "Ansteckungsgefahr" zu belegen:

26.06.2025

Kostenfreies Aufklärungsmaterial für Schulen über Depression

Mit neuen, kostenfreien Plakaten der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention können Schulen jetzt auf die Erkrankung Depression aufmerksam machen und betroffene Jugendliche auf Hilfsangebote hinweisen. Die Brigitte Letsch geb. Düppers Stiftung ermöglicht dieses bundesweite Schulprojekt. Die Motive entstanden unter Mitarbeit des Jugendbeirats der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und in Kooperation mit den Auszubildenden der Kreativagentur Grabarz & Partner in Hamburg, welche ehrenamtlich das Design entwickelten.

28.04.2025

Preisgekrönte Kampagne macht bundesweit auf Erkrankung Depression aufmerksam

Die gemeinnützige Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention und die Wall GmbH starten zum zweiten Mal eine Plakatkampagne in deutschen Großstädten, um auf die Erkrankung Depression aufmerksam zu machen und auf Unterstützungsangebote hinzuweisen. Die Kampagne stammt von der Kreativagentur Grabarz & Partner in Hamburg und ist mehrfach national und auch international ausgezeichnet (u.a. mit dem Publikumspreis beim Cannes Lions International Festival of Creativity, bei den AME Awards in New York oder beim Effie Germany).

08.04.2025 

Timo Hildebrand im Podcast „Raus aus der Depression“: „Es hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen“

In zwei neuen Folgen des Podcasts „Raus aus der Depression“ von NDR Info und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention sprechen Ex-Fußballprofi Timo Hildebrand und „Unter uns“-Schauspieler Patrick Müller mit Entertainer Harald Schmidt und Psychiater Prof. Dr. Ulrich Hegerl über ihre persönlichen Erfahrungen mit psychischen Belastungen und Depression.

01.04.2025 

Betty Taube im Podcast „Raus aus der Depression“: „Ich habe die einfachsten Sachen nicht hinbekommen“

In zwei neuen Folgen des Podcasts „Raus aus der Depression“ von NDR Info und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention sprechen Model und Influencerin Betty Taube und Comedian Maxi Gstettenbauer mit Entertainer Harald Schmidt und Psychiater Prof. Ulrich Hegerl über ihre persönlichen Erfahrungen mit ihrer Depressionserkrankung.

25.03.2025

Jan Ullrich im Podcast „Raus aus der Depression”: „Wenn du von klein auf antrainiert bekommst: kämpfen, niemals aufgeben. Dann ist es unglaublich schwer, nach Hilfe zu fragen“

In sechs neuen Folgen des Podcasts „Raus aus der Depression“ von NDR Info und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention begrüßen Entertainer Harald Schmidt und Psychiater Prof. Ulrich Hegerl ab Dienstag, 25. März, sechs Prominente, die ihre persönlichen Erfahrungen mit ihrer Depression teilen: den ehemaligen Radprofi Jan Ullrich, Model und Influencerin Betty Taube, den ehemaligen Profi-Fußballer Timo Hildebrand, Autorin Ronja von Rönne, Comedian Maxi Gstettenbauer und „Unter Uns“-Schauspieler Patrick Müller.

12.12.2024

Petition an Präsidentin der Kultusministerkonferenz übergeben: Depression muss in die Lehrpläne!

Der Jugendbeirat der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention hat seine Petition „Depression muss in die Lehrpläne“ mit 51.211 Unterschriften gestern an die Präsidentin der Kultusministerkonferenz übergeben. Im Juni 2024 hatten die ehrenamtlich tätigen Jugendlichen die Petition beim Deutschen Patientenkongress Depression mit der Forderung gestartet, die Aufklärung über Depression fest im Lehrplan von weiterführenden Schulen zu verankern.

25.11.2024

Studie: Depression betrifft die ganze Familie

45 Prozent der Bundesbürger sind von Depression betroffen: entweder direkt aufgrund einer eigenen Erkrankung (24%) oder indirekt als Angehöriger (26%). Wobei 5 Prozent selbst betroffen und gleichzeitig Angehörige einer erkrankten Person sind. Die Familie ist für viele Betroffene eine wichtige Stütze auf dem Weg durch die Erkrankung. Rund drei Viertel der Angehörigen beschreibt die Depression jedoch auch als große Belastung für das Familienleben.

19.09.2024

Zum Weltkindertag am 20. September: Mehr Aufklärung über Depression im Jugendalter nötig

Anlässlich des Weltkindertages am Freitag (20. September) weist die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention auf den großen Aufklärungsbedarf über Depression bei Jugendlichen hin. Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im Jugendalter, etwa 6 Prozent aller Jugendlichen sind betroffen. „Leider wird mit Jugendlichen in Schulen oder in der Freizeit noch viel zu wenig über Depression gesprochen, obwohl statistisch gesehen ein bis zwei Schülerinnen und Schüler pro Klasse erkranken. Umso wichtiger ist es, das Bewusstsein für Depression in Schulen zu stärken und ein unterstützendes Umfeld zu schaffen“, betont Prof. Martin Holtmann, Kinder- und Jugendpsychiater, Mitglied im Stiftungsrat der Deutschen Depressionshilfe und Ärztlicher Klinikdirektor der LWL-Uniklinik Hamm.

Das „Alles Gut?!“-Programm der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zielt darauf ab, diese großen Wissenslücken zu schließen. Unter www.deutsche-depressionshilfe.de finden Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte ab sofort interaktive Angebote, die das Bewusstsein für psychische Gesundheit stärken und praktische Unterstützung bieten.

05.09.2024

Zum Weltsuizidpräventionstag am 10. September: „Ich konnte diesen Zustand so nicht mehr aushalten“: wie Menschen suizidale Krisen bewältigen können

Anlässlich des Weltsuizidpräventionstages am Dienstag (10. September) macht die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention darauf aufmerksam, dass in Deutschland aktuell täglich knapp 28 Menschen einen Suizid und schätzungsweise 500 Personen einen Suizidversuch begehen. Eine der wichtigsten Maßnahmen, um Suizide zu verhindern, ist die konsequente Behandlung der zumeist zugrundeliegenden psychischen Erkrankung. Auch ein wachsames Umfeld, welches bei akuter Gefahr Hilfe organisiert und konkrete Aufklärungsangebote in den Regionen sind wichtige Bausteine der Suizidprävention.

24.06.2024

Petition des Jugendbeirats der Stiftung Deutsche Depressionshilfe: Depression muss in die Lehrpläne!

Der Jugendbeirat der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention hat eine Petition gestartet, um das Thema Depression bundesweit in die Lehrpläne zu bringen. Die Jugendlichen des Jugendbeirats setzen sich ehrenamtlich für die Aufklärung über Depression und Sensibilisierung für psychische Gesundheit bei jungen Menschen ein. „Wir fordern, dass sich die Kultusministerkonferenz der Aufklärung über Depression an Schulen annimmt, um junge Menschen zu sensibilisieren und zu unterstützen. Wir müssen das Bewusstsein für Depression schärfen. Aufklärung rettet Leben“, erklären die Jugendlichen. Die Aufklärung über Depression soll fest im Lehrplan von weiterführenden Schulen verankert werden, so die Forderung des Jugendbeirats.

12.06.2024

Studie zu Online-Hilfen für geflüchtete Menschen: Hürden beim Einstieg

Ein heute bei „Scientific Reports“ (Springer Nature-Verlag) erschienener Artikel aus dem Forschungszentrum der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention zeigt, dass für arabische Migrantinnen und Migranten bei der Nutzung von Onlinehilfen bei Depression noch Barrieren bestehen. Untersucht wurde das Online-Selbsthilfe-Programm iFightDepression für Patientinnen und Patienten mit leichteren Depressionsformen. Es ist neben Deutsch und vielen anderen Sprachen seit 2019 auch auf Arabisch verfügbar.

01.06.2024

Carlsson Wedemeyer-Förderpreis für die Entwicklung eines standardisierten Suizidpräventionsprogramms nach Notaufnahme für Jugendliche

Prof. Dr. Christine M. Freitag, Direktorin der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main, hat heute auf dem Deutschen Patientenkongress Depression den Carlsson Wedemeyer-Förderpreis für ihr Forschungsvorhaben „Entwicklung eines standardisierten Suizidpräventionsprogramms nach Notaufnahme aufgrund akuter Suizidalität in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, ‑psychosomatik und -psychotherapie“ erhalten. Ausgezeichnet werden mit dem Förderpreis wegweisende wissenschaftliche Anträge aus klinischer und psychosozialer Forschung zu depressiven Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Der Carlsson Wedemeyer-Förderpreis ist mit 10.000 Euro dotiert.

01.06.2024

7. Deutscher Patientenkongress Depression: „Gemeinsam statt einsam“

Heute findet der 7. Deutsche Patientenkongress Depression in der Alten Oper in Frankfurt/Main statt. Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ erleben an Depression erkrankte Menschen und Angehörige Vorträge, Gesprächsrunden sowie kulturelle Angebote mit Musik und Lesungen, die sich mit unterschiedlichen Aspekten der Erkrankung beschäftigen. Bereits einen Monat vor der gemeinsamen Veranstaltung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention und der Patientenvertretung DepressionsLiga waren die 1.200 Tickets ausverkauft.

31.05.2024 

6. Deutscher Medienpreis Depressionshilfe geht an Radio Hochstift/Neue Westfälische, BR Fernsehen und rbb/ARTE

Die Gewinner des Deutschen Medienpreises Depressionshilfe 2024 stehen fest: Beim Deutschen Patientenkongress Depression am 1. Juni 2024 in der Alten Oper Frankfurt/M. zeichneten der Jury-Vorsitzende Harald Schmidt und weitere Jurymitglieder drei Sieger aus.

13.05.2024 

Olympiasieger Christoph Harting im Podcast ‚Raus aus der Depression‘: „Die Einsicht, dass man Hilfe braucht, war unglaublich schwer.“

In der aktuellen Ausgabe des Podcasts „Raus aus der Depression“ von NDR Info und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention spricht Diskus-Olympiasieger Christoph Harting mit Entertainer und Stiftungs-Schirmherr Harald Schmidt über seine Depression. Im Podcast beschreibt Harting, wie er vor drei Jahren merkte, dass er Hilfe braucht: „Ich war beim Wurftraining und habe versucht, die Bewegung abzurufen, die ich seit 20 Jahren jeden Tag trainiere. Sobald ich in die Nähe des Rings gegangen bin, ist mein Puls dermaßen nach oben geschnellt, dass ich Angst hatte, den Ring zu betreten. Ich habe versucht, mich durch die Situation durch zu quälen und mich selbst zu besiegen. Ich stand da und habe das Gerät fallen lassen, bin zusammengesackt und habe gesagt ‚Ich muss hier raus‘. Ich hatte quasi meine erste Panikattacke“.

02.05.2024 

Stellungnahme zur heute vorgestellten Suizidpräventionsstrategie

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention befürwortet die nationale Suizidpräventionsstrategie, die heute von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach vorgestellt wurde. Jedoch weist das Papier auch Fehlstellen auf: So ist es im Rahmen der Suizidprävention essentiell, die Versorgungssituation psychisch erkrankter Menschen zu verbessern. Auch der 4-Ebenen-Interventionsansatz als wirkungsvolles Instrument im Kampf gegen Suizidversuche und Suizide wurde nicht bedacht.

29.04.2024 

Wincent Weiss im Podcast ‚Raus aus der Depression‘: „Es war alles gleichgültig, was passiert ist.“

In der aktuellen Ausgabe des Podcasts „Raus aus der Depression“ von NDR Info und Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention spricht Sänger Wincent Weiss mit Entertainer und Stiftungs-Schirmherr Harald Schmidt über seine Depression. Er berichtet vom Beginn seiner Erkrankung vor fünf Jahren und davon, wie eine Psychotherapie ihm half. Auch Sport und Achtsamkeit unterstützen seine Genesung.

25.04.2024

6. Deutscher Medienpreis Depressionshilfe: Die zehn Nominierten

Zehn herausragende Beiträge aus Print, Radio, Online und TV stehen in der Endrunde des 6. Deutschen Medienpreises Depressionshilfe. Die Jury hat aus 71 Einreichungen zehn Nominierte benannt, aus denen nun die Finalisten gekürt werden. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden beim Deutschen Patientenkongress Depression am 1. Juni 2024 in der Alten Oper Frankfurt von Harald Schmidt, Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention und Vorsitzender der Medienpreis-Jury, ausgezeichnet.

15.04.2024 

Karl-Theodor zu Guttenberg im Podcast ‚Raus aus der Depression‘: „Irgendwann ging es einfach nicht mehr“

In fünf neuen Folgen des Podcasts „Raus aus der Depression“ begrüßt Entertainer Harald Schmidt ab dem 15.April als Gastgeber fünf Prominente, die mit ihm ihre persönlichen Erfahrungen mit ihrer Depressionserkrankung teilen: den ehemaligen Bundesminister Karl-Theodor zu Guttenberg, Sänger Wincent Weiss, ZDF-Moderatorin und DepressionsLiga-Botschafterin Katty Salié, Olympiasieger Christoph Harting und Madleen Matthias aus dem RTL-Format „Princess Charming“.

01.03.2024

Forschung zu Depression bei Kindern und Jugendlichen: Ausschreibung 5. Carlsson Wedemeyer-Förderpreis

Der Carlsson Wedemeyer-Förderpreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention wird in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben. Ausgezeichnet werden wegweisende wissenschaftliche Anträge aus klinischer und psychosozialer Forschung zur optimierten Behandlung und Versorgung depressiv erkrankter Kinder und Jugendlicher.

09.02.2024

Kostenfreies Online-Programm unterstützt 10.000 Nutzer bei der Bewältigung der Depression

Der inzwischen 10.000. Nutzer in Deutschland erfährt mit dem iFightDepression-Programm Unterstützung bei der Bewältigung seiner Depression – begleitet von einem Arzt oder Psychotherapeuten. iFightDepression ist ein kostenfreies Online-Programm für Menschen mit leichten bis mittelschweren Depressionen ab 15 Jahren. Es unterstützt Betroffene beim eigenständigen Umgang mit den Symptomen einer Depression und gibt praktische Hinweise für den Alltag.

30.01.2024 

Deutscher Patientenkongress Depression für Betroffene und Angehörige: „Gemeinsam statt einsam“

Am 1. Juni 2024 veranstalten die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention und die Deutsche DepressionsLiga e.V. den Patientenkongress Depression in der Alten Oper Frankfurt am Main. Die in Deutschland einmalige Veranstaltung ist für an Depression erkrankte Menschen und deren Angehörige eine Gelegenheit, sich über die Erkrankung zu informieren sowie mit anderen Betroffenen auszutauschen. Erwartet werden rund 1.200 Gäste.

23.01.2024 

Jetzt bewerben für den 6. Deutschen Medienpreis Depressionshilfe

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention schreibt zum sechsten Mal den „Deutschen Medienpreis Depressionshilfe“ aus. Damit werden herausragende Medienbeiträge ausgezeichnet, die einem breiten Publikum anschaulich und kompetent von der Erkrankung Depression sowie deren Behandlungsmethoden berichten.

04.01.2024

Neue Kampagne macht bundesweit auf Erkrankung Depression aufmerksam und hilft, Vorurteile abzubauen

Die gemeinnützige Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention und die Wall GmbH starten gemeinsam eine Plakatkampagne in deutschen Großstädten. Auf digitalen Flächen wird auf das Thema Depression aufmerksam gemacht und auf Informations- und Unterstützungsangebote verwiesen. Die Idee und Umsetzung der Motive stammen von der Kreativagentur Grabarz & Partner in Hamburg.

06.12.2023

Jugendliche in Frankfurt/M. helfen bei Aufklärung über Depression

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention gründet einen Jugendbeirat in Frankfurt am Main. Hier bekommen Jugendliche zwischen 14 und 20 Jahren aus Frankfurt/M. und Umgebung die Möglichkeit, gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie sie Gleichaltrige über Depression informieren und Vorurteile reduzieren können. Junge Menschen direkt in die Gestaltung der Aufklärungsarbeit einzubeziehen soll dabei helfen, die Zielgruppe besser zu erreichen und die Projekte konkreter auf ihre Lebensrealität und Bedürfnisse anzupassen.

27.11.2023

Chatbot-App soll Versorgungslücke für junge Menschen mit Depressionen schließen

Das neuentwickelte, dreimonatige Programm iCAN (intelligente, Chatbot-assistierte ambulante Nachsorge) soll 13- bis 25-jährigen Menschen mit Depressionen helfen, nach einer Klinikbehandlung gut in den Alltag zurückzukehren. iCAN besteht aus einer Chatbot-App und Telefongesprächen mit Psychologinnen und Psychologen. Die Wirksamkeit des iCAN-Programms wird seit Oktober 2023 in einer deutschlandweiten Studie überprüft, und es werden weiterhin Studienteilnehmende gesucht.

07.11.2023

Studie: Weniger Sozialkontakte und Gefühl tiefer Einsamkeit in der Depression

Jeder vierte Bundesbürger fühlt sich sehr einsam. Dieses Gefühl ist oft auch unabhängig von der Zahl der tatsächlichen Sozialkontakte. Bei Menschen mit Depression berichtet sogar jeder Zweite vom Gefühl großer Einsamkeit. Gründe dafür liegen im krankheitsbedingten sozialen Rückzug. Aber selbst bei zahlreichen Sozialkontakten geht die Erkrankung mit dem Gefühl des Abgeschnittenseins und der völligen Isolation einher.

17.10.2023

Weniger Suizide im ersten Lockdown 2020

Die Suizidsterblichkeit während des ersten Lockdowns im Jahr 2020 war signifikant niedriger als erwartet. Das zeigt ein gerade veröffentlichter Fachartikel unter Beteiligung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention in PLOS ONE. Untersucht wurde, ob sich die Suizidraten in Deutschland 2020 während des Lockdowns und in Zeiten ohne Lockdown im Vergleich zu einer zehnjährigen Baseline veränderten.

18.09.2023

Zum Weltkindertag: Depression gehört in die Lehrpläne

Anlässlich des Weltkindertages am Mittwoch (20. September) macht die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention gemeinsam mit FIDEO auf den großen Aufklärungsbedarf über Depression an Schulen aufmerksam. Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen. Etwa 6 Prozent aller Jugendlichen erkranken an einer Depression. Das sind im Schnitt ein bis zwei Schülerinnen und Schüler pro Klasse. Der Netzwerkpartner der Stiftung Deutsche Depressionshilfe FIDEO (eine Austauschplattform zu Depression bei jungen Menschen) bietet eine neue kostenfreie "Schulbox Depression" an, die Lehrkräfte bei der Gestaltung einer Unterrichtseinheit zum Thema unterstützt. An die Jugendlichen selbst richtet sich das Video-Tutorial „Alles Gut?!“ der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.

07.09.2023 

Zum Weltsuizidpräventionstag: 25 Menschen versterben in Deutschland jeden Tag durch Suizid

Anlässlich des Weltsuizidpräventionstages am Sonntag (10. September) macht die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention darauf aufmerksam, dass in Deutschland aktuell täglich 25 Menschen einen Suizid und schätzungsweise 500 Personen einen Suizidversuch begehen. Die aktuell diskutierten Neuregelungen zum assistierten Suizid könnten die Suizidzahlen in Folge noch einmal erhöhen. Verstärkte Bemühungen im Bereich der Suizidprävention sind nötig. Der in Deutschland entwickelte 4-Ebenen-Ansatz der Bündnisse gegen Depression ist laut eines neueren systematischen Reviews der weltweit beste und am häufigsten implementierte Interventionsansatz zur Prävention suizidaler Handlungen.

17.08.2023

Online-Programm für depressiv erkrankte Geflüchtete aus der Ukraine

Für Migrantinnen und Migranten mit Depression stehen das kostenfreie Online- Programm iFightDepression der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention sowie die gleichnamige Informationswebseite ab sofort in einer ukrainischen und russischen Sprachversion zur Verfügung. Das an die kognitive Verhaltenstherapie angelehnte Online-Programm hilft Betroffenen, Depression besser zu verstehen und zeigt Übungen für den Alltag. Zudem bietet es neue Inhalte zu fluchtrelevanten Themen wie Trauma und Umgang mit Verlusten.

10.08.2023

Statement Prof. Hegerl: Suizidprävention und Suizidassistenz

Das Thema Suizidassistenz ist durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts und die aktuellen Gesetzesentwürfe verstärkt in die Diskussion geraten. Bei vollem Verständnis für die Ängste der Menschen, beim Sterben dem Urteil von Fachleuten oder der „Apparatemedizin“ ausgeliefert zu sein, ist jedoch zu bedenken, dass Suizide meist im Rahmen psychischer Erkrankung oder akuter Krisenreaktionen erfolgen, d.h. mit eingeschränkter Freiverantwortlichkeit. Eine auch durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts beförderte Normalisierung des Suizids kann einerseits zu einem besseren Hilfesuchverhalten Suizidgefährdeter aber andererseits zu einer Schwellensenkung hinsichtlich suizidaler Handlungen führen.

08.08.2023 

Förderung der psychischen Gesundheit in Zeiten globaler Veränderungen

Europa erlebt drastische Veränderungen, die die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden negativ beeinträchtigen können. Als Ursachen zu nennen sind Krieg, Wirtschaftskrise, Klimawandel, Migration, Digitalisierung, Pandemien und demografischer Wandel. Ein neues, europaweites Projekt der European Alliance Against Depression (EAAD) entwickelt und implementiert vor diesem Hintergrund gemeindebasierte Programme zur Förderung der psychischen Gesundheit.

27.06.2023

„Dass ich mein Leben nun zum ersten Mal in der vollen Qualität lebe, habe ich zu großen Teilen meinem Mann zu verdanken.“ – Comedian Hazel Brugger im NDR Info Podcast „Raus aus der Depression“

In der aktuellen Ausgabe des NDR Info Podcasts in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention „Raus aus der Depression“ spricht Comedian Hazel Brugger mit Harald Schmidt über die Depression nach der Geburt ihrer Tochter: „Ich wurde immer gereizter, habe gar keinen Spaß mehr an Dingen gehabt. Ich habe mich selbst nicht mehr erkannt.“

20.06.2023 

„Freude und Angst spürt man nicht, wenn man depressiv ist“ – Sänger Howard Carpendale im NDR Info Podcast „Raus aus der Depression“

In der aktuellen Ausgabe des NDR Info Podcasts „Raus aus der Depression“ spricht Sänger Howard Carpendale mit Entertainer Harald Schmidt über seine Depression, die er nach dem zwischenzeitlichen Ende seiner Karriere Mitte der 2000er Jahre entwickelte. Zunächst sei es ihm sehr schwer gefallen, sich die Erkrankung einzugestehen: „Ich kannte das Wort Depression kaum. Ich war ein Alpha-Tier in meinem Leben. Das konnte mir nicht passieren.“

01.06.2023 

Online-Tutorial von und mit Jugendlichen klärt über Depression auf

Mit dem neuen kostenfreien Online-Tutorial „Alles Gut?!“ klärt die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention Schülerinnen und Schüler über Depression auf. In fünf kurzen Videoclips erhalten Jugendliche unter www.deutsche-depressionshilfe.de/alles-gut die wichtigsten Basisinformationen über die Erkrankung. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und Betroffenen den Zugang zu professioneller Hilfe zu erleichtern.

30.05.2023

Podcast „Raus aus der Depression“ mit Entertainer Harald Schmidt und Experte Prof. Ulrich Hegerl geht in die vierte Runde

In den fünf neuen Folgen des NDR Info-Podcasts „Raus aus der Depression“ begrüßt Entertainer Harald Schmidt als Gastgeber fünf Prominente, die ihre persönlichen Erfahrungen mit der Erkrankung Depression teilen: Politiker Michael Roth, Sängerin Madeline Juno, die ukrainische Sängerin und Aktivistin Natalia Yegorova, Sänger Howard Carpendale und Stand-Up-Comedian Hazel Brugger.

04.05.2023

Kostenfreies Online-Angebot zur psychischen Gesundheit von Rettungskräften

Die kostenfreie Plattform zur psychischen Gesundheit von Rettungskräften www.rupert-community.de ist ab sofort frei verfügbar. Die Webseite und das zugehörige Diskussionsforum bieten haupt- und ehrenamtlichen Beschäftigten im Rettungsdienst ein Informations- und Austauschangebot rund um Fragen der mentalen Gesundheit.