Pressemitteilungen

World Maternal Mental Health Day: Depression in der Schwangerschaft und nach der Geburt

Leipzig, 2. Mai 2018 – Anlässlich des World Maternal Mental Health Day macht die Stiftung Deutsche Depressionshilfe darauf aufmerksam, dass 10 - 15 % der Frauen nach der Geburt an einer Postpartalen Depression erkranken. Obwohl die Postpartale Depression gut behandelbar ist, suchen viele betroffene Frauen keine Hilfe – aus Scham oder weil die Depression nicht erkannt wird. Suizide sind deshalb in Industrienationen eine der häufigsten Todesursachen für junge Mütter.

Neue Regierung rückt Langzeitarbeitslose in den Fokus: Stiftung Deutsche Depressionshilfe macht auf psychische Erkrankungen als größtes Vermittlungshemmnis aufmerksam

Leipzig, 10. April 2018 – Im Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU, CSU wird das Ziel formuliert, „dass Menschen, die schon sehr lange arbeitslos sind, wieder eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt eröffnet" werden soll. Unzureichend behandelte psychische Erkrankungen sind dabei die größte Barriere, um Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit zu bringen – dies wurde bisher vernachlässigt. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe weist deshalb die neue Regierung auf das erfolgreiche Psychosoziale Coaching hin. Sie setzt sich dafür ein, dieses Interventionskonzept in Jobcentern bundesweit zu etablieren.

peers@work: Erste kollegiale Depressions-Beratung für Deutsche Bahn-Mitarbeiter

Um von Depression betroffene Beschäftigte der Deutsche Bahn AG noch stärker zu unterstützen, startet erstmals in einem Konzern in Deutschland das zweijährige Pilotprojekt „peers@work“, das durch sogenannte „kollegiale Depressionsbegleiter“ den Schritt zu Hilfe und Behandlung erleichtern soll. In Kooperation mit der Stiftung Bahn-Sozialwerk und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe wird an den Pilotstandorten Berlin und Frankfurt a.M. dieses erweiterte Netzwerk der Hilfe installiert. Ge-fördert wird das Projekt vom Fonds soziale Sicherung, einer gemeinsamen Einrichtung der Gewerk-schaft EVG und der DB AG.

„TAKE CARE – BE AWARE“: Berichterstattung über psychische Erkrankungen und Suizide

Leipzig/ Erfurt 24.01.2018 – Im Rahmen ihres Qualifizierungsprogrammes für Medienschaffende lud die Thüringer Landesmedienanstalt (TLM) am 24. Januar 2018 zu einem Hintergrundgespräch zum Thema „Berichterstattung über psychische Erkrankungen und Suizide“, an dem über 30 Zeitungsredakteure und Rundfunkjournalisten aus Thüringen teilnahmen. Die sehr hochkarätig besetzte Veranstaltung war eine Kooperation mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutsche Bahn Stiftung. Diese Zusammenarbeit soll besonders zu Fragen des Kinder- und Jugendschutzes sowie im Zusammenhang mit der Medienbildungsarbeit der TLM fortgeführt werden.

Seite 2 von 2