Archiv

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Stellungnahme zum Tod von Sascha Lewandowski

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bedauert den tragischen Tod des ehemaligen Bundesliga-Trainers Sascha Lewandowski. Der 1. FC Union Berlin, bei dem er zuletzt unter Vertrag war, gab seinen Tod bekannt. Einzelne Medienberichte stellen dies in den Zusammenhang mit einem Suizid und seiner Erkrankung.

Die Berichterstattung über Suizide ist mit besonderer Verantwortung verbunden, da die Gefahr des sogenannten „Werther-Effektes“, d.h. des Auslösens von Nachahmungssuiziden, besteht.

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„Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“: Dokumentarfilm über Depression feiert in Berlin Premiere

Ein Jahr im Leben von Menschen mit Depression und ihren Angehörigen: Am 8. Juni war nach zweijähriger Dreh- und Vorbereitungszeit erstmals der Dokumentarfilm „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ im Hackesche Höfe Kino in Berlin zu sehen. Anschließend diskutierten die Filmemacher Michaela Kirst und Axel Schmidt, der Focus-Journalist und Buch-Autor Alexander Wendt sowie Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, über die Thematik und das Making-of des Films.

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Volkskrankheit Depression: Informationen und Hilfe für Betroffene und deren Angehörige im Internet, per Telefon und vor Ort

Bisher erhält nur eine Minderheit der depressiv Erkrankten eine optimale Behandlung. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und die Deutsche Bahn Stiftung setzen sich seit 2014 gemeinsam für die Aufklärung über Depression und für eine größere Akzeptanz des Themas psychische Erkrankungen in der Gesellschaft ein. Für Betroffene und Angehörige wurde zum Beispiel ein kostenloses Info-Telefon Depression eingerichtet. Die Angebote sollen dazu beitragen, dass die Depression frühzeitig erkannt wird und Betroffene professionell behandelt werden können.

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Psychosoziales Coaching bringt Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit

Weitere Städte übernehmen das Leipziger Konzept des Psychosozialen Coaching.

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Meta-Studie zeigt: Antidepressiva sind wirksamer als Psychotherapie

Viele an Depression erkrankte Menschen fragen sich, welches die richtige Behandlung für sie ist. Die aktuellen Behandlungsleitlinien empfehlen Antidepressiva und/oder Psychotherapie. Um herauszufinden, ob eines der beiden Behandlungsverfahren größere Vorteile bietet, werteten nun Prof. Pim Cuijpers (Department of Clinical Psychology, VU University Amsterdam) und Prof. Dr. Ulrich Hegerl (Vorstandsvorsitzender Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Leipzig) 35 Studien zu diesem Thema aus den Jahren 1966 bis 2014 aus. Insgesamt flossen Untersuchungsergebnisse von 3.721 depressiv erkrankten Patienten in die Auswertung ein. Fazit dieser Meta-Studie: Antidepressiva zeigen einen kleinen, aber statistisch signifikanten Vorteil gegenüber der Psychotherapie.

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European Depression Day am 1. Oktober 2015

Depression ist eine Volkskrankheit – insgesamt erkranken in Deutschland jedes Jahr ca. 4,9 Millionen Menschen. Die Versorgungslage ist jedoch angespannt. Viele Betroffene müssen lange warten, bis sie einen Termin beim Facharzt oder Psychotherapeuten bekommen. Deshalb sind effektive Methoden zur Selbsthilfe eine große Unterstützung für die Erkrankten. Onlineangebote gewinnen dabei zunehmend an Bedeutung. Sie unterstützen Betroffene dabei, zu Experten in eigener Sache zu werden und die Möglichkeiten der Selbsthilfe zu nutzen.

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2. Deutscher Medienpreis Depressionshilfe: Harald Schmidt zeichnet Autoren von PULS (BR), Focus Gesundheit, db mobil und vydy.tv (für Eins Plus) aus

Die Gewinner des Deutschen Medienpreises Depressionshilfe 2015 stehen fest. 68 Autoren und Redaktionen haben ihre Beiträge der Jury vorgelegt – knapp ein Drittel mehr als bei der Premiere vor zwei Jahren. Beim Deutschen Patientenkongress Depression am 12. September 2015 im Gewandhaus zu Leipzig zeichnet Stiftungs-Schirmherr und Moderator Harald Schmidt unter Teilnahme weiterer Jurymitglieder die Sieger aus: Platz 1 geht an Anna Bühler und Mitautor Till Ottlitz vom Jugendradio des Bayerischen Rundfunks PULS. Den zweiten Platz spricht die Jury zu gleichen Teilen Stefan Schweiger für seinen Beitrag in Focus Gesundheit als auch Katrin Schmiedekampf und Stephan Seiler von „mobil – das Magazin der Deutschen Bahn“ zu. Auf Rang 3 kommt die Redaktion von vydy.tv für das junge TV-Magazin „Klub Konkret“ auf dem ARD-Digitalkanal Eins Plus.

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3. Deutscher Patientenkongress Depression

Lange Wartezeiten auf Termin beim Psychiater und Psychotherapeuten – Onlinehilfen bei Depression gewinnen an Bedeutung

Heute findet in Leipzig der 3. Deutsche Patientenkongress Depression statt, organisiert von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Betroffenenorganisation Deutsche DepressionsLiga. Die in Deutschland einmalige Veranstaltung bietet depressiv Erkrankten und deren Angehörigen praktische Hilfe in Vorträgen und zahlreichen Workshops zu verschiedenen Aspekten der Erkrankung. Depression ist eine Volkskrankheit. Insgesamt erkranken in Deutschland jedes Jahr ca. 4,9 Millionen Menschen. Experten und Betroffene mahnen im Zuge des Kongresses Engpässe bei der Versorgung depressiv erkrankter Menschen an. „Es ist inakzeptabel, dass Menschen mit schweren Depressionen oft Wochen oder Monate warten müssen, bis sie einen Termin beim Facharzt oder Psychotherapeuten bekommen“, so Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Thomas Müller-Rörich, Vorstandsvorsitzender der Deutschen DepressionsLiga merkt zudem an: „Betroffene finden immer noch zu wenig Verständnis für ihre Situation. Der Patientenkongress Depression soll auf eine der am meisten unterschätzten Erkrankungen unserer Zeit aufmerksam machen.“

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mdr info: Themenwoche zur Erkrankung Depression

Im Rahmen des 3. Deutschen Patientenkongresses Depression gibt es auf mdr info vom 7. bis zum 14. September eine Themenwoche rund um die Erkrankung Depression. Täglich wird es neue und vielfältige Beiträge zur Erkrankung Depression und zum Patientenkongress geben (vorbehaltlich kurzfristiger Programmänderungen):

  • Montag (7.9.) im Frühprogramm von 5 bis 9 Uhr: „Volkskrankheit Depression“
  • Dienstag (8.9.) am Vormittag von 9 bis12 Uhr: „Forschungszentrum Depression Leipzig“
  • Mittwoch (9.9.): im Frühprogramm von 5 bis 9 Uhr: „Depression und Arbeitslosigkeit“ und am Vormittag von 9 bis 10 Uhr „Hörerforum mit Prof. Hegerl und Dr. Rummel-Kluge“
  • Donnerstag (10.9.) am Nachmittag von 16 bis 19 Uhr: „Depression und Angehörige“
  • Freitag (11.9.) im Frühprogramm von 5 bis 9 Uhr „Interview mit Harald Schmidt“ und am Nachmittag von 16 bis 19 Uhr „Depression und moderne Medikamente“
  • Samstag, (12.9.) im Frühprogramm 8 bis 12 Uhr: „Vorbericht – der 3. Patientenkongress“
  • Montag (14.9.) im Frühprogramm von 5 bis 9 Uhr: „Bericht vom 3. Patientenkongress“

Das Nachrichtenradio des Mitteldeutschen Rundfunks kann auf UKW und auch über das Digitalradio DAB+ empfangen werden. Außerdem wird es über Satellit ausgestrahlt, in Kabelnetze eingespeist und im Internet als Live-Stream angeboten. Hier finden Sie alle Frequenzen und das Sendeschema von MDR

INFO: http://www.mdr.de/mdr-info/frequenzen/index.html. 

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Studie - Berichterstattung zu Enke-Suizid sensibilisiert Deutsche für Depression

Täglich fast 30 Suizide in Deutschland - weitere Aufklärungsarbeit nach Germanwings-Absturz nötig

Die Berichterstattung über den Suizid des Nationaltorhüters Robert Enke hat das Stigma gegenüber der Erkrankung Depression positiv beeinflusst. Die Deutschen sind seitdem eher bereit, bei Depression professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dies zeigen Bevölkerungsumfragen im Rahmen eines internationalen Forschungsprojektes zur Aufklärung über Depression und Suizidprävention (Optimising suicide prevention programmes and their implementation in Europe, kurz: OSPI-Europe) unter Leitung von Professor Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig.

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