30.03.2017

Bipolar Roadshow

Ort: Saalbau Titus Forum

2013 wurde der Welt-Bipolar-Tag zum ersten Mal begangen. Als Termin wurde der Geburtstag von Vincent van Gogh gewählt, in dessen Biographie vieles darauf hindeutet, dass er manisch-depressiv war. Seitdem finden am 30. März rund um den Globus vielfältige Veranstaltungen und Aktionen statt, die auf die Erkrankung aufmerksam machen und darüber informieren möchten.


Mit der Bipolar Roadshow werden Informationen über Bipolare Störungen leicht verständlich und unterhaltsam vermittelt. Vor dem kulturellen Teil des Abends erfolgt eine kurze Einführung in die wichtigsten Aspekte der Erkrankung durch Prof. Dr. Andreas Reif, Direktor der Psychiatrischen Universitätsklinik Frankfurt am Main und Vorstandsmitglied der DGBS und des Frankfurter Bündnisses gegen Depression e.V., das den Abend mitgestaltet.
Bipolare Störungen werden oft mit Kreativität in Verbindung gebracht. Viele bedeutende Künstler leiden oder litten an dieser Erkrankung. Robert Schumann, Hermann Hesse oder in jüngerer Zeit Kurt Cobain, Amy Winehouse oder Bruce Springsteen – sie alle waren oder sind bipolar. Mit der Bipolar Roadshow soll auch eine Brücke zwischen Kunst und Erkrankung geschlagen werden. Während der Buchlesung und den musikalischen Beiträgen werden Arbeiten von betroffenen bildenden Künstlern gezeigt.


Die Bipolar Roadshow versteht sich auch als Anti-Stigma-Projekt. Drei selbst betroffene Künstler gehen selbstbewusst in die Öffentlichkeit und sprechen bzw. singen von ihren Erfahrungen mit der Erkrankung:


Martin Kolbe „Songs from the Inside“


Sebastian Schlösser Buchlesung „Lieber Matz, dein Papa hat 'ne Meise“


Flowin Immo „Das Leben ist ein Wunschkonzert“ (Impro-Rap)

 

weitere Informationen finden sie im Flyer

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