Selbsthilfe vor Ort
Selbsthilfeangebote bieten Betroffenen und Angehörigen vielfältige Möglichkeiten, Unterstützung zu finden und sich mit anderen auszutauschen. Regionale Bündnisse und Selbsthilfegruppen unterstützen wohnortnah, begleiten im Alltag und bringen Betroffene miteinander in Kontakt. Der Deutsche Patientenkongress Depression bietet alle zwei Jahre Raum für Austausch und hilfreiche Informationen.
Deutscher Patientenkongress Depression 2026
Kongressmotto: "Wir sind jeder Sechste"
Datum und Uhrzeit: 30.5.2026, 10-18 Uhr
Ort: Alte Oper Frankfurt am Main
Kongressgebühren: Early-Bird-Ticket (bis 3.3.26) 45€, Normaltarif 55€ (ab 4.3.24), ermäßigter Tarif 29€, Schülertarif 19€, Fördertarif 99€
Prominente Stimmen: U.a. Harald Schmidt, Jan Ullrich, Karl-Theodor zu Guttenberg und Sanna Lindström
Kapazitäten: ca. 1300 Gäste
Laufend aktuell gehaltene Informationen zum Programm, der Anreise sowie den Kongressgebühren finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
Der Deutsche Patientenkongress Depression wird am 30. Mai 2026 in Frankfurt am Main stattfinden. Harald Schmidt, Schirmherr der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention, wird erneut die Moderation übernehmen. Auch der ehemalige Radprofi Jan Ullrich, der ehemalige Vereidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sowie Brautmodendesignerin ("Zwischen Tüll & Tränen") Sanna Lindström haben bereits zugesagt. Die Anmeldung ist offen. Wir werden Sie in unserem Newsletter, hier auf unserer Website sowie über Instagram, TikTok und Facebook über den Kongress auf dem Laufenden halten.
Wir freuen uns darauf, Sie am 30. Mai 2026 in der Alten Oper Frankfurt begrüßen zu dürfen.
Programm
Hauptprogramm
- Grundlagen Depression: Die Erkrankung besser verstehen - Prof. Ulrich Hegerl
- "Warum Depression jeden treffen kann" - Jan Ullrich und Karl- Theodor zu Guttenberg
- Bewährtes und Neues zur Behandlung von Depression - Prof. Andreas Reif und apl. Prof. Viola Oertel
- Die Rolle der Angehörigen: Depression in Familie und Partnerschaft - u.a. Sanna Lindström und Simon Gincberg
- Künstliche Intelligenz und Social Media bei Depression - u.a. Dr. Andreas Czaplicki
- Hartnäckige Depression: „Bei mir hilft nichts!?" - u.a. Dr. Christine Reif- Leonhard
- „Was ich gern früher gewusst hätte" - ein Generationenaustausch über die Depressionskrankheit - Mitglieder des Jugenbeirats und erfahrene Betroffene
Inklusive Rahmenprogramm, Musik und Verleihung des 7. Deutschen Medienpreis Depressionshilfe.
Nachmittagsprogramm zur Auswahl
- Selbsthilfe: Unterstützung im Umgang mit Depression u.a. mit Erfahrungsaustausch und Gesprächsrunde
- Raum für Kultur: Geschichten und Stimmen u.a. mit Lesung und Gesang
- Ausstellerstraße mit Organisationen und Vereinen v.a. aus der Region zum Informieren, Austauschen und Vernetzen
Kongressgebühren
- Early-Bird-Ticket (bis 3.3.26): 45€
- Normaltarif (ab 4.3.26): 55€
- Ermäßigter Tarif: 29€ (für Menschen mit geringem Einkommen, z.B. Auszubildende, Studierende, Rentner und Erwerbslose)
- Schülertarif: 19€ (nur für Personen, die noch zur Schule gehen)
- Fördertarif: 99€
Wir danken den Förderern des Deutschen Patientenkongresses Depression 2026:




Eindrücke vergangener Kongresse:
Kongress-Moderator und Entertainer Harald Schmidt:

"Trotz der schweren Krankheit, ist die Stimmung beim Patientenkongress jedes Mal fantastisch. Hier herrscht eine fast familiäre Atmosphäre. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird an diesem Tag deutlich: Du bist mit der Depression nicht alleine."
Regionale Bündnisse gegen Depression
Unterstützung in Wohnortnähe bieten die regionalen Bündnisse gegen Depression. Neben Informationen zur Erkrankung und zu lokalen Anlaufstellen werden verschiedene Selbsthilfe- und Freizeitaktivitäten für Menschen mit Depression und deren Angehörige angeboten (z.B. Bewegungsangebote, Kreative Angebote, Selbsthilfegruppen, regelmäßige Treffen).
Selbsthilfegruppen
Selbsthilfegruppen sind bei Depression eine wichtige und sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen und/oder psychotherapeutischen Behandlung. In Selbsthilfegruppen können sich depressiv erkrankte Menschen mit anderen Betroffenen austauschen, meist ohne professionelle Begleitung. Teilnehmer können voneinander lernen – beispielsweise über Therapien, den Verlauf der Erkrankung oder den Umgang mit der Diagnose im Alltag. Außerdem geben sich Betroffene gegenseitig Unterstützung, machen sich Mut und spenden einander Trost. Die meisten Selbsthilfegruppen sind offene und anonyme Gruppen. Neue Mitglieder können jederzeit hinzustoßen.
Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen bietet auf www.nakos.de eine Suche nach Selbsthilfegruppen in Wohnortnähe. Ebenfalls können Sie sich an Ihre nächste Selbsthilfekontaktstelle wenden; oft sind diese dem Gesundheitsamt angegliedert.
Erfahrungsbericht | Sandra, 53
Das Konzept Selbsthilfe ist ein ganz wichtiger Faktor.
Das Konzept Selbsthilfe ist ein ganz wichtiger Faktor.







