Über zahlreiche Titelstories, Leitartikel, Buchpublikationen und Fernsehsendungen hat sich der Begriff Burnout zu einem der Modeworte des Jahres emporgeschwungen. Selbsternannte „Burnout-Kliniken“ springen auf den Zug auf und hoffen auf eine Klientel von Managern mit Privatversicherung. Unternehmen führen betriebsinterne gesundheitsfördernde Maßnahmen zur Stressreduktion ein, um dem „Burnout“ und auch damit verbundenen Produktivitätsverlusten vorzubeugen. Auch wenn zu begrüßen ist, dass hierdurch die große Bedeutung psychischer Erkrankungen deutlicher und die diesbezügliche Sensibilität erhöht wird, so wird der inflationäre Gebrauch des schwammigen Begriffs Burnout von vielen Betroffenen und Experten aus mehreren Gründen als verwirrungstiftend, irreführend und längerfristig stigmaverstärkend eingeschätzt.
Unter der Schirmherrschaft und Moderation von Entertainer und Schauspieler Harald Schmidt ging am 2. Oktober der 1. Deutsche Patientenkongress Depression im Gewandhaus zu Leipzig über die Bühne. Die rund 1.000 Teilnehmer aus dem gesamten Bundesgebiet, geben den Veranstaltern, der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und der Deutschen DepressionsLiga, Recht: Depression darf kein Tabuthema bleiben. Betroffene, Angehörige und Fachleute sind sich darin einig, dass der Kongress die richtige und notwendige Plattform zum Austausch und zur Information über den Umgang mit der Erkrankung bot. Harald Schmidt führte durch den abwechslungsreichen Tag mit Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und Workshops.
Der Zuspruch bestätigt den immensen Bedarf: Rund 1.000 Personen nahmen am 1. Deutschen Patientenkongress Depression im Gewandhaus zu Leipzig teil. Die Veranstalter, die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und die Deutsche DepressionsLiga waren überglücklich, mit dem Angebot offensichtlich die richtige und notwendige Plattform zum Austausch und zur Information über den Umgang mit der Erkrankung für Betroffene und Angehörige ins Leben gerufen zu haben.
Im Rahmen des 1. Deutschen Patientenkongresses Depression am 2. Oktober im Gewandhaus in Leipzig wurde erstmals der mit 10.000 Euro dotierte Carlsson Wedemeyer-Förderpreis vergeben. Privatdozentin Dr. Christine Rummel-Kluge, Geschäftsführerin der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, verlieh den Preis an das Gewinnerteam der Ausschreibung, Prof. Dr. Thomas Hillecke, Prof. Dr. Franz Resch und Julian Koenig (von der Universität Heidelberg und der SRH Hochschule Heidelberg). Der Preis finanziert ein Pilotprojekt, das die Erforschung von Musiktherapie in der Behandlung von depressiven Jugendlichen ermöglicht. Damit sollen die Voraussetzungen für die Realisierung einer Therapievergleichsstudie geschaffen werden. „Mit dem Carlsson Wedemeyer-Förderpreis möchte die Stiftung Deutsche Depressionshilfe Forschungsvorhaben zur Optimierung der Versorgung depressiv erkrankter Kinder und Jugendlicher fördern“, erläutert Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. „Mit dem Antrag zur Musiktherapie bei depressiven Jugendlichen wurde die Idee des Förderpreises sehr gut umgesetzt. Zunächst soll hier ein Pilotprojekt durchgeführt werden, um dann mit den daraus resultierenden Erfahrungen eine größere Studie planen zu können. Die Wirksamkeit von Musiktherapie wurde bislang noch nicht ausreichend wissenschaftlich untersucht. Das möchten wir ändern und mit der Auswahl dieses Projektes einen Beitrag dazu leisten“, erklärt Privatdozentin Dr. Christine Rummel-Kluge, Geschäftsführerin der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.
Der Weg aus der Depression kann sehr individuell sein. Vielfältig sind auch die Möglichkeiten, den Weg zurück ins Leben positiv zu beeinflussen. Der Fotopreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zeichnete drei Bilder aus, die „Wege aus der Depression“ aufzeigen. Aus insgesamt 58 Einsendungen hat die Jury zehn Bilder ausgewählt, die am 1. Deutschen Patientenkongress Depression im Foyer des Gewandhauses ausgestellt wurden. Die rund 1.000 Kongressteilnehmer bestimmten die drei Gewinnerbilder. Höhepunkt war die Ehrung der am besten bewerteten Fotografien durch den prominenten Schirmherrn der Stiftung Deutsche Depressionshilfe Harald Schmidt.
Statements der Pressekonferenz zum 8. Europäischen Depressionstag
Eine Premiere der etwas anderen Art erlebt das Gewandhaus zu Leipzig am Sonntag, den 2. Oktober: Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe und die Deutsche DepressionsLiga veranstalten dort den 1. Patientenkongress für Betroffene, deren Angehörige und alle Interessierten.
Der 8. Europäische Depressionstag – EDD (1.10.2011) steht unter dem Motto: "Depression: treat and defeat – Depression behandeln und überwinden". Die European Depression Association (EDA) und die Stiftung Deutsche Depressionshilfe möchten Sie über Vorgehens- und Lösungsansätze bei dieser Erkrankung informieren und laden Sie ein zur Pressekonferenz am 21. September 2011.
Die Depression gehört zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Wenn die Betroffenen eine optimale medikamentöse und/oder psychotherapeutische Versorgung erhalten, kann die Depression jedoch gut behandelt werden. Nichtsdestotrotz sind die „Wege aus der Depression“ oftmals individuell sehr verschieden – der Weg zurück ins Leben kann in vielfältiger Weise positiv beeinflusst werden. Mit dem Fotopreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe (Vorstandsvorsitzender Prof. Dr. Ulrich Hegerl) sollen Bilder ausgezeichnet werden, die „Wege aus der Depression“ aufzeigen.
Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe lobt einen Förderpreis für versorgungsnahe Forschung zu Depression bei Kindern und Jugendlichen aus – Wissenschaftler können sich bis zum 20. August 2011 bewerben – Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
Die Berichterstattung über Suizide ist mit besonderer Verantwortung verbunden, da die Gefahr des sog. „Werther-Effektes“, d.h. des Auslösens von Nachahmungssuiziden, besteht.
Mit einem Leitfaden für Ärzte, um Betroffenen und deren Angehörigen krankheitsspezifisches Wissen zu Depression zu vermitteln, gewinnt das Deutsche Bündnis gegen Depression in Kooperation mit der Techniker Krankenkasse erstmalig beim Ideenpark Gesundheitswirtschaft der Financial Times Deutschland.
Am 30. Oktober 2009 fand die Auftaktveranstaltung des „Aktionsnetzes Depression am Arbeitsplatz“ in Leipzig statt. Aus ganz Deutschland kamen 36 Vertreter des betrieblichen Gesundheitsmanagements aus den verschiedensten Branchen zusammen, um Lösungsansätze und moderne Strategien gegen die allgemein steigende Zahl psychisch erkrankter Arbeitnehmer vorzustellen und zu diskutieren.
Anläßlich des Symposiums "Vom Kompetenznetz Depression Suizidalität zur Stiftung Deutsche Depressionshilfe: Status Quo & Perspektiven" findet am 5. November 2009 von 11:00 bis 11:45 Uhr eine Pressekonferenz, moderiert von Dr. Marianne Koch, statt. Gesprächspartner werden Herr Prof. Dr. U. Hegerl, Dr. Hans-Peter Unger, Dr. Nico Niedermeyer sein.
Anlässlich des 6. Europäischen Depressionstages am 17. Oktober 2009 lädt die European Depression Association in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe zu einer Pressekonferenz und einem Presseintensiv-Seminar ein. Thema: Krise am Arbeitsplatz und Depression – Was können wir tun?
Der Forschungspreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe wird im Jahr 2009 zum ersten Mal ausgelobt. Ausgezeichnet werden sollen innovativ-wegweisende wissenschaftliche Arbeiten aus der neurobiologischen und psychosozialen, versorgungsnahen Forschung zu depressiven Erkrankungen. Der Forschungspreis ist mit 5.000 Euro dotiert.
Studie der Universität Leipzig zur Nutzungsweise von Selbsthilfeangeboten im Internet zeigt, dass Internetforen von depressiv Erkrankten intensiv und parallel zur professionellen Behandlung genutzt werden.
Die im Rahmen des Gesundheitsfonds neu festgelegte - erheblich niedrigere - Vergütung für niedergelassene Nervenärzte und Psychiater hat fatale Folgen für die ambulante Grundversorgung psychisch kranker Menschen.

Trauer bei Verlusterlebnissen oder eine depressive Stimmung bei schwierigen Lebensumständen gehören zum normalen Auf und Ab des Lebens und stellen eine gesunde Reaktion auf die manchmal bitteren Seiten des Lebens dar. Doch wo hört die depressive Verstimmung auf, und wo fängt eine behandlungsbedürftige Depression an?
Ein Interview mit Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, anlässlich des Internationalen Tages der psychischen Gesundheit am 10. Oktober 2008.
Fast 10.000 Menschen nehmen sich jedes Jahr in Deutschland das Leben. Das sind deutlich mehr als durch Verkehrsunfälle, Drogenmissbrauch, Gewaltverbrechen und Aids zusammen sterben. 90 Prozent aller Suizide (Selbsttötungen) stehen in Zusammenhang mit einer psychischen Erkrankung, meist einer Depression. Wird diese rechtzeitig erkannt und behandelt, kann in der Regel auch ein Suizid verhindert werden. Darauf verweist die Stiftung Deutsche Depressionshilfe anlässlich des World Suicide Prevention Days am 10. September 2008.

Sie ist eine der größten Volkskrankheiten: Etwa fünf Prozent der deutschen Bevölkerung leiden akut an einer behandlungsbedürftigen Depression. Obwohl es wirksame Therapien gibt, wird die Krankheit Depression häufig zu spät erkannt und oft nicht konsequent behandelt. Die Folgen sind lebensbedrohlich: Der mit der Krankheit einhergehende Leidensdruck ist so groß, dass viele Betroffene versuchen, sich das Leben zu nehmen. sie sich das Leben nehmen. Der Großteil der jährlich 10.000 Suizide (Selbsttötungen) in Deutschland erfolgt im Rahmen depressiver Erkrankungen. Um die Situation depressiv erkrankter Menschen zu verbessern, wurde nun die Stiftung Deutsche Depressionshilfe ins Leben gerufen. Auf einer Pressekonferenz wurde sie heute der Öffentlichkeit vorgestellt.
Gründung der Stiftung Deutsche Depressionshilfe - Einladung zur Pressekonferenz
am Mittwoch, den 11. Juni 2008, 11-12 Uhr
Hotel Aquino - Tagungszentrum Katholische Akademie
Hannoversche Straße 5b
10115 Berlin-Mitte