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Vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert, widmete sich das Kompetenznetz Depression, Suizidalität von 1999 bis 2009 als bundesweites Netzwerk der Optimierung von Forschung und Versorgung im Bereich depressiver Erkrankungen. Das Kompetenznetz Depression, Suizidalität gehörte zu den bisher 21 Kompetenznetzen in der Medizin, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung seit 1999 fördert. Die Netze widmen sich jeweils einem spezifischen Krankheitsbild mit besonderer gesundheitspolitischer Bedeutung.
Ziel des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität und seinen über 100 Mitgliedern war es, die Forschung in Deutschland besser zu vernetzen, zu intensivieren und stärker auf versorgungsrelevante Fragen hin zu orientieren. Zum ersten Mal in der Geschichte des deutschen Gesundheitssystems wurden damit die Kräfte von Ärzten, Forschern und den wichtigsten Institutionen des Gesundheitswesens gebündelt, um gemeinsam gegen die sich überschneidenden Gesundheitsprobleme „Depression“ und „Suizidalität“ vorzugehen.
Über 20 Forschungsprojekte wurden zu folgenden Themen durchgeführt:
(1) Suizidalität - Modelle zur effektiven Gestaltung von Suizidprävention
(2) Behandlung leichter depressiver Syndrome
(3) Qualitätsmanagement in der Depressionsbehandlung
(4) Wirkmechanismen antidepressiver Therapien
(5) Molekulargenetik / Pharmakogenetik
(6) Therapieresistenz, Chronizität, Prädiktion
Eine Liste der Veröffentlichungen und weiterführende Informationen finden Sie hier

Die Arbeit des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität wurde mehrfach ausgezeichnet: