In diesem Teilprojekt soll die Versorgungsqualität depressiver Patienten evaluiert und verbessert werden. Die Maßnahmen beinhalten u.a. Entwicklung von Leitlinien, Fort- und Weiterbildungsmaterialien, deren Etablierung bei hausärztlich tätigen Ärzten, Qualitätsmanagement im ambulanten und stationären Bereich sowie Evaluation des therapeutischen Drug-Monitorings im ambulanten Bereich.
Ziel dieses Forschungsprojekts war es die Entwicklung und Erprobung von Screening- und Dokumentationsinstrumenten sowie Leitlinien für die Diagnostik und Therapie depressiver Störungen. Auf dieser Grundlage wurden effektive Fort- und Weiterbildungsmaterialien entwickelt und implementiert.
In zwei Modellregionen wurde die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Haus-, Fachärzten und Psychotherapeuten gezielt gefördert. Maßnahmen des umfassenden Qualitätsmanagements, wie z.B. Basisdokumentation, Screener, Qualitätszirkel, wurden in die ambulante Versorgung eingeführt und evaluiert.
Insgesamt wurden 1200 Patienten in 60 Praxen (Regionen Südbaden, Nordrhein und Bayern) in die Studie einbezogen.
Projektleiter
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Prof. Dr. Dr. Martin Härter |
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Prof. Dr. Wolfgang Gaebel |
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Prof. Dr. Dr. Frank Schneider |
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Projektmitarbeiter |
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Freiburg: Dr. Isaac Bermejo | |
Ziel dieses Forschungsprojekts war die Entwicklung und Erprobung geeigneter Indikatoren zur Erfassung von Prozess- und Ergebnisqualität in der stationären Depressionsbehandlung.
In Kooperation mit Subprojekt 3.6 (Stationäres Qualitätsmanagement) wurden in 10 psychiatrischen Kliniken in Baden-Würtemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen Behandlungsverläufe von insgesamt 3000 depressiven Patienten dokumentiert. Die Ergebnisse dienen als Basis für interne Qualitätssicherung und externe Klinikvergleiche.
Projektleiter
| Prof. Dr. Matthias Berger Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg Hauptstraße 5 79104 Freiburg Tel.: 0761/270-6505 Email: matthias.berger@uniklinik-freiburg.de www.uniklinik-freiburg.de/k/psy/appt/de/pub/index.xml |
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| Prof. Dr. Dr. Martin Härter Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg Hauptstraße 5 79104 Freiburg Tel.: 0761/270-6983 Fax: 0761/270-6989 Email: martin.haerter@uniklinik-freiburg.de www.uniklinik-freiburg.de/ip/splash/start.html |
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| Prof. Dr. Wolfgang Gaebel Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bergische Landstraße 2 40629 Düsseldorf Tel.: 0211/922-2001 Email: mailto:wolfgang.gaebel@uni-duesseldorf.de www.rk-duesseldorf.lvr.de/forschung/forschung_psychiatrie/forschungsgruppen/qualitaetssicherung.htm |
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| Prof. Dr. Dr. Frank Schneider Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikum Aachen Pauwelsstraße 30 52074 Aachen Tel.: 0241-80 89633 Fax: 0241-80 82401 Email: fschneider@ukaachen.de http://www.psychiatrie.ukaachen.de/ |
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| Freiburg: Dipl.-Psych. Petra Sitta Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg Hauptstraße 5 79104 Freiburg Tel.: 0761- 270-6990 Fax: 0761/270-7268 Email: petra.sitta@uniklinik-freiburg.de |
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| Aachen: Dr. Silke Brand Tel.: 0241-80 88334 Email: sbrand@ukaachen.de |
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| Düsseldorf: Ralph Menke, MA Soz. Tel.: 0211-922-2778 Email: ralph.menke@uni-duesseldorf.de |
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Kooperierende Kliniken
Ziel dieses Forschungsprojekts war die Verbesserung der Behandlungsqualität in der stationären Depressionstherapie durch gezieltes Qualitätsmanagement.
Zu diesem Zweck wurden in Kooperation mit Subprojekt 3.5 (Externe Qualitätssicherung) Behandlungsdaten von zunächst 1500 depressiven Patienten in 10 psychiatrischen Kliniken in Baden Würtemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen erhoben. Auf dieser Grundlage wurden bei der Hälfte der Kliniken (Experimentalgruppe) qualitätssichernde Maßnahmen, wie Rückmeldung der Behandlungsqualität (Benchmarking), leitlinienorientierte Fortbildung (CME) und Qualitätszirkelarbeit implementiert. Die anderen 5 Kliniken dienten als Kontrollgruppe. Nach der anschließenden zweiten Datenerhebungsphase (n = 1500 Patienten) werden Prozess- und Ergebnisqualität von Experimental- und Kontrollgruppe verglichen.
| Prof. Dr. Wolfgang Gaebel Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bergische Landstraße 2 40629 Düsseldorf Tel.: 0211/922-2001 Fax: 0211/922-2020 Email: mailto:wolfgang.gaebel@uni-duesseldorf.de http://www.uni-duesseldorf.de/psychkliniken/PK/FOR/for_knd.htm |
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| Prof. Dr. Dr. Frank Schneider Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikum Aachen Pauwelsstraße 30 52074 Aachen Tel.: 0241-80 89633 Fax: 0241-80 82401 Email: fschneider@ukaachen.de http://www.psychiatrie.ukaachen.de/ |
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| Prof. Dr. Matthias Berger Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg Hauptstraße 5 79104 Freiburg Tel.: 0761/270-6505 Email: matthias_berger@psyallg.ukl.uni-freiburg.de www.uniklinik-freiburg.de/k/psy/appt/de/pub/index.xml |
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| Prof. Dr. Dr. Martin Härter Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg Hauptstraße 8 79104 Freiburg Tel.: 0761/ 270-6983 Email: martin_haerter@psyallg.ukl.uni-freiburg.de www.uniklinik-freiburg.de/k/psy/appt/de/pub/index.xml |
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| Düsseldorf: Ralph Menke, MA Soz. Tel.: 0211-922-2778 Email: ralph.menke@uni-duesseldorf.de |
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| Aachen: Dr. Silke Brand Tel.: 0241-80 88334 Email: sbrand@ukaachen.de |
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| Freiburg: Dipl.-Psych. Petra Sitta Tel.: 0761-270-6990 Email: petra_sitta@psyallg.ukl.uni-freiburg.de |
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Kooperierende Kliniken
| Prof. Dr. Wolfgang Gaebel Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bergische Landstraße 2 40629 Düsseldorf Tel.: 0211/922-2001 Fax: 0211/922-2020 Email: mailto:wolfgang.gaebel@uni-duesseldorf.de http://www.uni-duesseldorf.de/psychkliniken/PK/FOR/for_knd.htm |
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| Prof. Dr. Dr. Frank Schneider Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Universitätsklinikum Aachen Pauwelsstraße 30 52074 Aachen Tel.: 0241-80 89633 Fax: 0241-80 82401 Email: fschneider@ukaachen.de http://www.psychiatrie.ukaachen.de/ |
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| Prof. Dr. Matthias Berger Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg Hauptstraße 5 79104 Freiburg Tel.: 0761/270-6505 Email: matthias_berger@psyallg.ukl.uni-freiburg.de www.uniklinik-freiburg.de/k/psy/appt/de/pub/index.xml |
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| Prof. Dr. Dr. Martin Härter Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Freiburg Hauptstraße 8 79104 Freiburg Tel.: 0761/270-6983 Email: martin_haerter@psyallg.ukl.uni-freiburg.de www.uniklinik-freiburg.de/k/psy/appt/de/pub/index.xml |
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| Düsseldorf: Ralph Menke, MA Soz Tel.: 0211/922-2778 Email: ralph.menke@uni-duesseldorf.de |
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| Freiburg: Dr. Isaac Bermejo Tel.: 0761/270-6982 Email: isaac_bermejo@psyallg.ukl.uni-freiburg.de |
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| Mannheim: Zentralinstitut für Seelische Gesundheit: PD Dr. Hans Joachim Salize Tel.: 0621/1703-931 Email: salize@as200.zi-mannheim.de http://www.zi-mannheim.de/ |
Für die Therapie mit einem Antidepressivum ist es für die Wirkung wichtig, dass am Wirkort Gehirn eine ausreichende Konzentration vorhanden ist. Um Nebenwirkungen zu vermeiden, darf die Konzentration auch nicht zu hoch sein.
Welche Konzentration eines Antidepressivum sich nach Verabreichung einer Dosis einstellt, kann von Patient zu Patient um den Faktor 10 verschieden sein, weil die Aufnahme und der Abbau von Medikamenten bedingt durch genetische Faktoren, Ernährungsgewohnheiten und andere Faktoren unterschiedlich sind. Eine Möglichkeit, diese individuellen Unterschiede zu kontrollieren, ist die Messung der Medikamentenspiegel im Blut, auch therapeutisches Drug Monitoring, abgekürzt TDM genannt. Durch TDM kann eine Therapie effizienter und sicherer gestaltet werden. Dies scheint auch für Antidepressiva zuzutreffen. TDM wird allerdings derzeit nur bei wenigen depressiven Patienten eingesetzt.
Es ist das Ziel dieses Projektes zu zeigen, wie sehr durch TDM die antidepressive Pharmakotherapie verbessert werden kann, um eine weitere Verbreitung der Anwendung von TDM zu erreichen.
Auch für die Krankenkassen erwarteten wir einen positiven Effekt, da anzunehmen war, dass mit TDM das Therapieansprechen rascher ist als ohne TDM.
| Prof. Dr. Christoph Hiemke Psychiatrische Klinik der Universität Mainz Untere Zahlbacher Str. 8 55131 Mainz Tel.: 06131-177131 Email: hiemke@mail.uni-mainz.de www.klinik.uni-mainz.de/Psychiatrie/labor/labor.shtml |
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Für diese Untersuchung werden Patienten mit und ohne TDM antidepressiv behandelt. Es wurde folgendes angenommen:
Therapeutisches Drug Monitoring von Antidepressiva
An der Untersuchung beteiligen sich Universitätskliniken und Krankenhäuser der Grundversorgung.
Alle Patienten wurden vom behandelnden Nervenarzt auf ein Antidepressivum eingestellt. Eine Woche nach stabiler Dosis wird ein Röhrchen Blut für eine TDM-Untersuchung abgenommen. Im Labor werden die Medikamentenspiegel gemessen. Für die Hälfte der Patienten wird das Ergebnis dem behandelnden Arzt mitgeteilt (mit TDM), für die andere Hälfte nicht (ohne TDM) oder nur dann, wenn toxische Blutspiegel gemessen werden. Dies Untersuchungen werden über einen Zeitraum von bis zu 10 Wochen während des stationären Aufenthaltes durchgeführt. Am Tag der Blutentnahme wird vom behandelnden Arzt auch ein Fragebogen zur Erfassung von Wirkungen und Nebenwirkungen ausgefüllt.
Die Studie wird an solchen Patienten durchgeführt, bei denen sonst kein TDM angewandt würde. Die Teilnahme an der Untersuchung birgt daher für alle Patienten die Chance einer Therapieverbesserung.
An der Untersuchung waren folgende Kliniken beteiligt:
Psychiatrische Klinik der Universität Mainz (Prof. Dr. C. Hiemke, M.J. Müller)
www.klinik.uni-mainz.de/Psychiatrie/labor/labor.shtml
Psychiatrische Klinik der Universität Bonn (Prof. Dr. M.L. Rao)
www.meb.uni-bonn.de/psychiatrie/neurochem/frame_projekte.htm
Psychiatrische Klinik der LMU München (Dr. H.-J. Kuss)
http://psywifo.klinikum.uni-muenchen.de/klinik/diag5.html
Bezirksklinikum Gabersee, Wasserburg am Inn (Prof. Dr. G. Laux)
http://www.gabersee.de/
St. Valentinus-Krankenhaus, Kiedrich/ Rheingau (Prof. Dr. Dr. J. Röschke)
http://www.st-valentinushaus.de/
Poster zur TDM-Studie (diesen Link anklicken, dann zum Vergrößern rechte Maustaste anklicken, Option "Folien bearbeiten" / "edit slides" wählen)