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Stiftung Deutsche Depressionshilfe
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BLZ: 860 205 00
Bank für Sozialwirtschaft

Förderpreis 2011

Der mit 10.000 Euro dotierte Carlsson Wedemeyer-Förderpreis zeichnet Forscherteam um Prof. Dr. Thomas Hillecke aus.

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Versorgung verbessern

Von der großen Zahl depressiv Erkrankter erhält nur eine Minderheit eine optimale Behandlung. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Fehlende Hoffnung und mangelnde Energie der Betroffenen, um sich Hilfe zu holen, diagnostische und therapeutische Defizite auf Seiten der Ärzte, sowohl Unterschätzung der Schwere als auch Stigmatisierung der Erkrankung. Dem möchte die Stiftung Deutsche Depressionshilfe entgegenwirken. 

Über das Psychiatriekonsil bietet die Stiftung Deutsche Depressionshilfe Rat und Fortbildungen zu Depression und anderen psychiatrischen Erkrankungen für Ärzte, Psychologen, Pharmazeuten und weiteren Health Professionals an.
Das neue Ärztemanual „Mehr wissen, gesünder leben“ mit dazugehöriger Patientenbroschüre zur Durchführung psychoedukativer Gruppen bei Depression sowie weitere Arbeitshilfen sollen Ärzte, Psychotherapeuten und andere Fachleute bei ihrer Arbeit mit depressiven Patienten unterstützen. Auch Lehrerinnen und Lehrer können sich ein Infopaket für die Unterrichtsgestaltung in der Sekundarstufe I und II herunterladen.

Regelmäßig vergibt die Stiftung Deutsche Depressionshilfe Preise, um Forschungsvorhaben bzw. wissenschaftliche Arbeiten zur Optimierung der Versorgung von Menschen mit Depression zu fördern. Im Rahmen des 1. Deutschen Patientenkongresses Depression wurde 2011 erstmals der Carlsson Wedemeyer-Förderpreis vergeben. Das ausgezeichnete Projekt widmet sich der Erforschung von Musiktherapie in der Behandlung von depressiv erkrankten Jugendlichen.

Nachdem das Kompetenznetz Depression, Suizidalität bis 2009 erfolgreich an der Optimierung der Versorgung depressiv erkrankter Menschen und an der Erforschung der Erkrankung Depression gearbeitet hat, möchte die Stiftung Deutsche Depressionshilfe als Nachfolgerin des Kompetenznetzes diese Arbeit langfristig sichern und weiterentwickeln.
Die im Rahmen der Projekte des Kompetenznetzes erhobenen Daten stehen von daher weiterhin über eine zentrale Datenbank interessierten Wissenschaftlern zur Verfügung.
Kurze Informationen zu den Zielen und der Struktur des Kompetenznetzes, Hinweise auf Publikationen und kurze Abrisse der einzelnen Teilprojekte sollen einen Einblick in die Forschungsarbeit des KND zwischen 1999 und 2009 geben.

 

 

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