Spendenkonto:
Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Konto: 3474200
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Bank für Sozialwirtschaft

Kliniken

Adressen und Kontaktdaten von Kliniken in Ihrer Nähe haben wir hier für Sie zusammengestellt.


Therapie

Adressen von Psychotherapeuten geben die örtlichen Krankenkassen oder die regionale Kassenärztliche Vereinigung heraus.

Der Psychotherapie-Informations-Dienst (PID) vermittelt Anschriften und Telefonnummern registrierter Psychotherapeuten in ganz Deutschland.


Selbsthilfe

Über die Kontakt- und Informationsstelle NAKOS finden Sie Selbsthilfegruppen für depressiv Erkrankte.


Betroffene und Angehörige

Von der Forschung zur Versorgung

Die Ergebnisse der Forschungsprojekte des Kompetenznetz Depression, Suizidalität werden unmittelbar für die Versorgung depressiv Erkrankter genutzt. So konnte im Rahmen eines Modellprojektes, des Nürnberger Bündnisses gegen Depression, gezeigt werden, dass sich durch eine gemeindebasierte Intervention die Versorgung depressiv Erkrankter verbessern und die Suizidalität um mehr als 20% reduzieren lässt.

Durchgeführt wurde in Nürnberg eine zweijährige Intervention auf vier Ebenen:

  • Kooperation mit Hausärzten
  • professionelle PR-Kampagne
  • Fortbildung von Lehrern, Pfarrern, Altenpflegekräften und anderen Multiplikatoren
  • Unterstützung der Selbsthilfe

Dieses 4-Ebenen-Interventionskonzept wird inzwischen unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins „Deutsches Bündnis gegen Depression e.V.“ in über 50 Regionen umgesetzt, in denen eigene lokale Bündnisse gegen Depression gegründet wurden. Getragen ist diese sich dynamisch weiterentwickelnde Initiative im Sinne eines bottom-up Ansatzes von Eigeninitiative und Bürgerengagement. Weitere Informationen finden Sie unter
www.buendnis-depression.de


Unsere Partner in Europa
Europäisches Bündnis gegen Depression

Die auf einer sorgfältigen Evaluation basierenden Ergebnisse des Nürnberger Bündnisses gegen Depression haben zu zahlreichen Anfragen aus dem Ausland geführt. Darauf wurde im Jahre 2004 das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt „European Alliance Against Depression“ (EAAD) gestartet. Basierend auf dem 4-Ebenen-Interventionskonzept des Nürnberger Modellprojektes wurden mittlerweile in 17 Ländern ähnliche gemeindebasierte Interventionen durchgeführt, koordiniert von der Zentrale in Leipzig.
Weiterführende Informationen erhalten Sie unter: www.eaad.net

Betroffene und Angehörige