Die Ergebnisse der Forschungsprojekte des Kompetenznetz Depression, Suizidalität werden unmittelbar für die Versorgung depressiv Erkrankter genutzt. So konnte im Rahmen eines Modellprojektes, des Nürnberger Bündnisses gegen Depression, gezeigt werden, dass sich durch eine gemeindebasierte Intervention die Versorgung depressiv Erkrankter verbessern und die Suizidalität um mehr als 20% reduzieren lässt.
Durchgeführt wurde in Nürnberg eine zweijährige Intervention auf vier Ebenen:
Dieses 4-Ebenen-Interventionskonzept wird inzwischen unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins „Deutsches Bündnis gegen Depression e.V.“ in über 50 Regionen umgesetzt, in denen eigene lokale Bündnisse gegen Depression gegründet wurden. Getragen ist diese sich dynamisch weiterentwickelnde Initiative im Sinne eines bottom-up Ansatzes von Eigeninitiative und Bürgerengagement. Weitere Informationen finden Sie unter
www.buendnis-depression.de
Unsere Partner in Europa
Europäisches Bündnis gegen Depression
Die auf einer sorgfältigen Evaluation basierenden Ergebnisse des Nürnberger Bündnisses gegen Depression haben zu zahlreichen Anfragen aus dem Ausland geführt. Darauf wurde im Jahre 2004 das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt „European Alliance Against Depression“ (EAAD) gestartet. Basierend auf dem 4-Ebenen-Interventionskonzept des Nürnberger Modellprojektes wurden mittlerweile in 17 Ländern ähnliche gemeindebasierte Interventionen durchgeführt, koordiniert von der Zentrale in Leipzig.
Weiterführende Informationen erhalten Sie unter: www.eaad.net