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Aktionsnetz Depression am Arbeitsplatz

Warum ein Aktionsnetz Depression am Arbeitsplatz

Warum ein Aktionsnetz Depression am Arbeitsplatz?

Depressionen sind häufige, meist rezidivierende und schwere, oft auch lebensbedrohliche Erkrankungen, deren Bedeutung durch Statistiken der Krankenkassen- und Rentenversicherungsträger mehr und mehr ins Bewusstsein rückt. So sind nach Angaben des Wissenschaftlichen Dienstes der AOK Fehlzeiten aufgrund psychischer Erkrankungen seit 1995 um 80% gestiegen.

Neben dem großen Leid der Betroffenen und Angehörigen verursachten Depressionen für Unternehmen sowie die Volkswirtschaft in den letzten Jahren zunehmend Kosten durch Fehlzeiten, Frühberentungen sowie noch um ein Mehrfaches höher einzuschätzende Kosten durch Präsentismus (verminderte Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz). Laut einer Studie aus den USA sind die Kosten verlorener Arbeitszeit durch Präsentismus zudem um das 3-fache höher als ohne Depression.

Viele Unternehmen sind jedoch ungenügend informiert und vorbereitet, um auf diese Entwicklung zu reagieren bzw. Maßnahmen zur Prävention im Unternehmen durchzuführen. Zudem besteht oftmals Verunsicherung im Umgang mit depressiv erkrankten Mitarbeitern.


Was ist das Aktionsnetz?

Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat das Aktionsnetz ins Leben gerufen, mit dem Ziel, Wissen über die Erkrankung Depression in die betriebliche Praxis zu tragen, um depressiv erkrankten Arbeitnehmern früh eine konsequente Behandlung zu ermöglichen und um Missverständnisse über die Krankheit Depression und das damit verbundene Stigma zu vermeiden.

Das Aktionsnetz bietet eine Plattform, die den Austausch zwischen verschiedenen Vertretern aus Unternehmen und Wissenschaft zum Thema Depression am Arbeitsplatz fördert. Zur nachhaltigen Verankerung von Gesundheitskampagnen zum Thema Depression im Unternehmen sollen Good Practice-Beispiele weitergegeben und gemeinsam neue Interventionsmöglichkeiten entwickelt werden.

Innerhalb des Aktionsnetzes begleitet die Stiftung Unternehmen bei der Ein- und Durchführung von Maßnahmen zum Umgang mit Depression am Arbeitsplatz und stellt hierfür verschiedene Interventionsbausteine zur Verfügung.

Das Aktionsnetz wird zudem wissenschaftlich begleitet durch Mitarbeiterinnen der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum Leipzig.

 

Aktionsnetz Depression am Arbeitsplatz