Der Schwerpunkt lag in der Durchführung und Evaluation suizidpräventiver Maßnahmen. Ein wichtiges Subprojekt ist das Aktionsprogramm zu Depression und Suizidalität in Nürnberg ("Nürnberger Bündnis gegen Depression").
Im Rahmen eines anderen Subprojektes sollte erstmals der postulierte suizidpräventive Effekt einer frühzeitigen Lithiummedikation nachgewiesen werden. Weitere Projekte befassten sich mit biologischen Aspekten der Suizidalität oder dem Zusammenhang zwischen Strukturveränderungen der stationären Versorgung in den neuen Bundesländern und dem Auftreten stationärer Suizidhandlungen.
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Dipl. Psych. Ines Heinz |
Die Lithium-Interventionsstudie, die an den Universitätskliniken Berlin, Bonn, Dresden, Lübeck und München/Nürnberg durchgeführt wurde, sollte Hinweise darauf untermauern, dass das Natursalz Lithium dem Auftreten von Suizidversuchen und Suizidgedanken bei Menschen, die bereits einen Suizidversuch unternommen haben, vorbeugen kann. Dies ist besonders wichtig, da es bisher keine spezielle medikamentöse Behandlung für Menschen mit einem erhöhten Suizidrisiko gab. Daneben wurden im Rahmen der Studie psychotherapeutische Behandlungsmaßnahmen angeboten, die sich in der Versorgung von Betroffenen über Jahre hinweg bewährt haben.
Projektleiter
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Prof. Dr. F. Hohagen (Projektleiter)
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