| Der Ratgeber wurde herausgegeben vom Forum für seelische Gesundheit Psychiatrische Klinik der Universität Mainz http://www.forumseele.de/ |
Auf dieser Seite können Sie einen Auszug aus dieser Broschüre lesen.
Wie oft kommt es vor, dass wir alles grau in grau sehen, dass wir nichts haben, worauf wir uns freuen können und dann sagen: "Das alles deprimiert mich so!".
Das Wetter macht uns "depressiv", ein unbefriedigender Beruf ist einfach "deprimierend" - "Depression" ist das Wort für alle Phasen, in denen wir in einem Stimmungstief sind.
Da wir den Ausdruck "Depression" so häufig gebrauchen, herrscht der Eindruck vor, dass die Depression ein ganz gewöhnlicher Gemütszustand ist: Jeder war schon einmal "depressiv", jeder weiß darüber Bescheid, jeder kann mitreden.
Tatsächlich ist Depression nicht gleich Depression.
Das Stimmungstief, die ganz gewöhnlichen Phasen der Entmutigung und Freudlosigkeit, wie sie in jedem Alltag vorkommen, sind etwas anderes als eine Depression im medizinischen Sinn. Die Depression im medizinischen Sinn ist eine ernsthafte, oftmals lebensgefährliche Erkrankung. Der Betroffene braucht in jedem Fall Hilfe. Seine Erkrankung muß zunächst von einem erfahrenen Arzt erkannt werden und dann von einem Arzt oder einem Psychologen behandelt werden.
Dies heißt nicht, daß man die "Depression" im umgangssprachlichen Sinne, die keine psychiatrische Erkrankung ist, auf die leichte Schulter nehmen sollte. Viele Menschen werden von ihren seelischen Problemen so belastet, dass sie sich nicht mehr allein helfen können, sondern die Unterstützung eines Experten benötigen. Dieser Helfer braucht jedoch nicht unbedingt ein Arzt oder ein Psychologe zu sein. Lebensprobleme können auch zusammen mit dem Partner oder mit Angehörigen gelöst werden - anders als bei der Depression im medizinischen Sinne.
Leider werden die Depression im umgangssprachlichen Sinne und die Depression im medizinischen Sinne häufig verwechselt. Eine solche Verwechselung kann für denjenigen, der von einer Depression im medizinischen Sinne betroffen ist, gefährlich werden. Wer der Meinung ist, er durchleide nur ein Stimmungstief, wie es eben allen Menschen irgendwann einmal zustößt, kommt nicht auf die Idee, dass er von einer echten Erkrankung betroffen ist. Er versucht - oft unter quälenden Schuldgefühlen - allein zurechtzukommen, und verzichtet auf die notwendige Hilfe eines Arztes oder Psychologen.
Ebenso ist es wichtig zu wissen, daß eine Depression im medizinischen Sinne keine seltene Erkrankung ist. Viele Betroffene befürchten, daß sie mit ihrem Leiden ein Einzelfall sind. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat in einer groß angelegten Studie untersucht, wie oft Menschen, die allgemeine ärztliche Hilfe in Anspruch nahmen, an psychischen und psychosomatischen Störungen litten. In 15 weltweiten Erhebungszentren wurden insgesamt 26.422 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren befragt. Das Ergebnis: 10,4% aller befragten Patienten litten an einer Depression. Diese Zahl mag zunächst erstaunen. Sie macht aber auf etwas Wichtiges aufmerksam: Es gibt mehr Betroffene als man denkt, weil viele ihre Erkrankung verschweigen. Diese Zurückhaltung ist leider nicht ganz unverständlich, denn psychische Erkrankungen sind für viele Menschen ein unbekannter, unheimlicher Zustand. Die meisten sind nicht ausreichend informiert; sie wissen zuwenig über seelische Leiden und können sich nicht vorstellen, daß eine psychische Erkrankung genauso schwer sein kann wie eine körperliche Krankheit.
Die vorliegende Schrift möchte deshalb erklären, was unter einer Depression im medizinischen Sinne zu verstehen ist, welche Symptome sie hat und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Diese Informationen sollen dem Betroffenen helfen, seine Erkrankung zu verstehen und ihm die Möglichkeit geben, aktiv an seiner Besserung mitzuarbeiten.
Dadurch soll auch Angehörigen und Freunden die Möglichkeit gegeben werden, die Situation des Erkrankten besser zu verstehen, um ihn während seines Genesungsprozesses unterstützen und begleiten zu können. Für das Umfeld eines Betroffenen ist oft schwer, das ungewohnte Verhalten des Erkrankten zu verstehen. Deshalb ist es wichtig, dass Freunde und Angehörige über die Erscheinungsformen einer Depression und ihre Begleiterscheinungen informiert sind. Wenn Sie diese Broschüre als Patient oder Angehöriger lesen, fragen Sie Ihren Arzt nach weiteren Exemplaren, verteilen Sie diese an Verwandte und Freunde und verschaffen Sie auf diese Weise anderen Menschen das notwendige Wissen.
Jede Wissenschaft hat ihre Fachbegriffe. Mehr noch: Wenn es verschiedene Richtungen innerhalb einer Wissenschaft gibt, kommt es vor, dass dieselben Begriffe innerhalb einer Disziplin nicht einheitlich verwendet werden oder es unterschiedliche Ausdrücke für dieselben oder für ähnliche Sachverhalte gibt.
So kann z.B. eine Depression von der einen wissenschaftlichen Richtung als "psychische" Störung bezeichnet werden, während eine andere von einer "psychiatrischen" Störung oder Erkrankung redet oder eine dritte Gruppe von einem "seelischen" Leiden spricht.Welcher Begriff verwendet wird, hängt dabei oft von der Sichtweise des Betrachters ab. So soll die Bezeichnung "psychiatrische Erkrankung" mitunter darauf hinweisen, dass der Betroffene in eine fachärztliche - eben psychiatrische - Behandlung gehört.
Die Bezeichnung "seelisch" oder "psychisch" hingegen will oft verdeutlichen, dass eine solche Erkrankung nichts mit dem Körper, der Physis, zu tun habe. Von manchen Vertretern dieser Auffassung wird angenommen, dass eine solche Erkrankung ausschließlich auf die Kindheit oder auf die Lebensumstände des Betroffenen zurückzuführen sei. Die moderne Forschung hat jedoch gezeigt, dass Erkrankungen wie z.B. die Depression äußerst selten nur eine Ursache haben. Vor allem kann man bei den Ursachen nicht genau zwischen körperlichen und seelischen Faktoren trennen. Am Anfang einer Depression kann ein seelisches Problem, z.B. die Trauer über einen Todesfall stehen; genauso richtig ist aber auch, dass sich heute viele psychische Erkrankungen auf biologische Fehlfunktionen, also auf Stoffwechselstörungen im Gehirn zurückführen lassen. Umgekehrt ist bekannt, dass bestimmte körperliche Erkrankungen auch psychische Symptome und Folgen haben. So leiden zum Beispiel viele Schilddrüsenkranke durch ihre Hormonstörungen zusätzlich unter depressiven Stimmungen.
Das Forum für seelische Gesundheit möchte die Behandlung psychisch Kranker verbessern und in diesem Rahmen die Zusammenarbeit zwischen allen seriösen Therapeuten fördern. Diese angestrebte Vernetzung der Therapiemöglichkeiten soll nicht dadurch erschwert werden, dass wissenschaftliche Diskussionen das Zusammenwirken der Fachleute behindern. Aus diesem Grund werden in den Informationsschriften des Forums die Begriffe "seelisch", "psychisch" und "psychiatrisch" gleichbedeutend verwendet. Sie alle bezeichnen Symptome einer Erkrankung, die sich vor allem im Fühlen, Denken oder Verhalten des Betroffenen äußern.
Gerade bei psychischen Erkrankungen kann es vorkommen, dass der Betroffene nicht nur an der Erkrankung, sondern auch an einem Lebensproblem leidet - und beides schwer voneinander zu unterscheiden ist. So kann es schnell zu Missverständnissen kommen.
Ein Beispiel:
Thorsten S. ist vor einigen Monaten in eine andere Stadt gezogen. An seinem neuen Arbeitsplatz steht er unter dauernder Überlastung. Seinem Chef kann er nichts recht machen, und seine Kollegen meiden "den Neuen". Diese Umstände beeinträchtigen bald auch sein Privatleben. Er hat an nichts mehr Freude, sitzt oft herum und grübelt viel. Bald kann er nachts nicht mehr durchschlafen und fängt an, Gewicht zu verlieren.
Als seine Frau einer Freundin von den Problemen ihres Mannes erzählt, rät diese ihr, ihren Mann zum Arzt zu schicken. Sie zweifelt an dem Sinn dieser Idee. "Wie soll ihm ein Arzt bei seinen beruflichen Problemen helfen?"
Diese Beispiel illustriert anschaulich die besondere Problematik einer psychischen Erkrankung. Der Betroffene leidet unter seiner beruflichen Situation ("Lebensproblem"). Gleichzeitig zeigt er jedoch Anzeichen einer Depression: Unfähigkeit, sich zu freuen, Neigung zum Grübeln, Schlafstörungen, Gewichtsabnahme ("Erkrankung"). Solche Symptome müssen unbedingt von einem Arzt untersucht werden. Nur er kann feststellen, welche Erkrankung sich hinter diesen Symptomen verbirgt. Sollte der Betroffene an einer Depression erkrankt sein, so kann er von einem Arzt oder von einem Psychologen behandelt werden (siehe unten, Kapitel 11).
Bei der Bewältigung seiner beruflichen Situation können jedoch neben dem Arzt oder Psychologen auch andere Stellen Hilfe anbieten. Unter Umständen genügt auch das einfühlsame Gespräch mit einem Freund oder einem Angehörigen. Aus diesen Gründen muss zwischen belastenden Lebensproblemen und einer psychischen Erkrankung unterschieden werden.
Lebensprobleme sind alle Lebensumstände, die ein Mensch als belastend empfindet, die aber nicht selbst schon Symptom einer Krankheit sind. Lebensprobleme können natürlich auch psychiatrische Erkrankungen auslösen oder sie begleiten. Sie sind aber nicht mit der Erkrankung identisch.

Diese Graphik soll verdeutlichen, dass Lebensprobleme allein, aber auch zusammen mit psychiatrischen Krankheiten auftreten können. Bei Lebensproblemen können Ärzte, Psychologen, nicht-ärztliche und nicht psychologische Therapeuten Hilfe leisten. Eine psychiatrische Erkrankung muss in jedem Fall von einem Arzt oder Psychologen behandelt werden.
Wir alle kennen Phasen der inneren Erschöpfung und der Verzagtheit. Solche Phasen können durch viele Ereignisse ausgelöst werden. Der Verlust eines Partners, berufliche Erfolglosigkeit oder eine private Enttäuschung können so belastend sein, dass sie alle anderen Bereiche des Lebens negativ beeinflussen. Aus der Sicht eines Arztes muss es sich dabei nicht um eine Depression handeln. Es kann auch sein, dass Trauer und Mutlosigkeit normale Reaktionen unserer Psyche auf diese Lebensprobleme sind. In einem solchen Fall ist die Lebenskrise, das Stimmungstief, eng mit dem Lebensproblem verbunden, das sie ausgelöst hat. Sobald der Verlustschmerz oder die Überlastung nachlässt, hellt sich die Stimmung wieder auf.
Eine Depression im medizinischen Sinn ist jedoch etwas anderes: eine behandlungsbedürftige, psychiatrische Erkrankung. Wer an einer Depression erkrankt ist, kann sich nicht mehr aus eigener Kraft aus der gedrückten Stimmung befreien. Aufforderungen wie "Nimm Dich zusammen" oder "Mach' doch mal Urlaub" helfen nicht weiter. Eine Depression kann, wenn sie nicht richtig behandelt wird, Monate oder sogar Jahre andauern.
Wir alle kennen Phasen der inneren Erschöpfung und der Verzagtheit. Solche Phasen können durch viele Ereignisse ausgelöst werden. Der Verlust eines Partners, berufliche Erfolglosigkeit oder eine private Enttäuschung können so belastend sein, dass sie alle anderen Bereiche des Lebens negativ beeinflussen. Aus der Sicht eines Arztes muss es sich dabei nicht um eine Depression handeln. Es kann auch sein, dass Trauer und Mutlosigkeit normale Reaktionen unserer Psyche auf diese Lebensprobleme sind. In einem solchen Fall ist die Lebenskrise, das Stimmungstief, eng mit dem Lebensproblem verbunden, das sie ausgelöst hat. Sobald der Verlustschmerz oder die Überlastung nachlässt, hellt sich die Stimmung wieder auf.
Eine Depression im medizinischen Sinn ist jedoch etwas anderes: eine behandlungsbedürftige, psychiatrische Erkrankung. Wer an einer Depression erkrankt ist, kann sich nicht mehr aus eigener Kraft aus der gedrückten Stimmung befreien. Aufforderungen wie "Nimm Dich zusammen" oder "Mach' doch mal Urlaub" helfen nicht weiter. Eine Depression kann, wenn sie nicht richtig behandelt wird, Monate oder sogar Jahre andauern.
Die Symptome einer Depression lassen sich nicht mit einigen Worten zusammenfassen. Es gibt kein einheitliches Erscheinungsbild dieser Erkrankung. Zwei Menschen, die an einer Depression erkrankt sind, können unter sehr unterschiedlichen Symptomen leiden. Es gibt Überschneidungen mit anderen Erkrankungen, wie auch jedes einzelne Anzeichen einer Depression von einer anderen Erkrankung herrühren kann. Deswegen ist es von großer Wichtigkeit, mit einem Arzt über seine Beschwerden zu sprechen. Nur ein erfahrener Arzt kann feststellen, ob jemand an einer Depression erkrankt ist oder ob er unter Lebensproblemen leidet; vielleicht liegt aber auch eine andere Erkrankung vor. Eine Depression ähnelt in einigen Anzeichen einer "normalen" Trauerreaktion. Der Betroffene ist mutlos, verspürt eine tiefe Leere oder Traurigkeit. Beschäftigungen, denen er früher gerne nachging, machen ihm jetzt keine Freude mehr, er vernachlässigt Hobbys und andere Freizeitaktivitäten. Es gibt jedoch einige Anzeichen, die eine Depression von einer "gesunden" Trauerreaktion unterscheiden.
Trauer "ohne" Grund: Im Gegensatz zu einer depressiven Erkrankung sind Phasen der Trauer im allgemeinen nach einigen Tagen, Wochen oder Monaten überwunden. Eine unbehandelte Depression hingegen zieht sich häufig über einen langen Zeitraum hin; oft dauert sie solange, dass man sie schließlich nicht mehr auf ein belastendes Ereignis zurückführen kann. Außerdem kann eine Depression auch ohne ein äußeres Ereignis auftreten.
Michael T. fühlt sich seit drei Monaten einfach nicht mehr wohl. Alles hatte damit begonnen, dass er nachts nicht mehr richtig schlafen konnte, oft aufwachte und morgens schon lange wach war, bevor der Wecker klingelte. Tagsüber fühlte er sich müde und abgespannt, hatte Schwierigkeiten, sich auf seine Arbeit zu konzentrieren. Zunächst führte er diese Probleme auf den Schlafmangel zurück. Doch bald bemerkte er, dass er sich auch bei ausreichendem Schlaf morgens wie gerädert fühlte. Hobbys, denen er früher begeistert nachging, machten ihm plötzlich keine Freude mehr und es fiel ihm immer schwerer, sich überhaupt zu irgendetwas aufzuraffen. Er ging nicht mehr zu seinem Fußballtraining, las keine Zeitung mehr und schaute nicht mehr fern. Auch seine Frau klagte, dass er kein Interesse mehr am Sex habe. Ebenso wurde seine Stimmung zunehmend bedrückter. Michael T. konnte sich diese Veränderung gar nicht erklären, da er eigentlich ein lebensfroher Mensch war und ein wirklicher Anlass für seine Bedrücktheit fehlte. Trotzdem zog er sich immer weiter von seiner Familie zurück, saß stundenlang in seinem Zimmer und grübelte über sein Leben nach. Eines Abends äußerte er gegenüber seiner Frau, dass er in seinem Leben seinen Sinn mehr sähe und dass er immer wieder daran denke "mit allem Schluss zu machen".
Keine Aufheiterbarkeit: Im Unterschied zu Menschen, die einfach traurig sind, ohne dabei im medizinischen Sinn krank zu sein, lässt sich ein Mensch, der an einer Depression leidet, in der Regel nicht von seinen Empfindungen ablenken. Im Kreise von Freunden oder im Urlaub wird ihre Stimmung nicht besser, oft sogar noch niedergedrückter.
Am liebsten möchte Götz B. morgens einfach nicht mehr aufstehen. Allein die Vorstellung, er müsse duschen und sich anziehen, macht ihm Angst und drängt ihn noch tiefer in die Kissen zurück. Wann immer er kann, bleibt er im Bett liegen und "denkt über alles nach". Nur so glaubt er, das Leben noch ertragen zu können. Auf der anderen Seite fühlt er sich gerade an solchen Tagen nutzlos und überflüssig, wenn er daran denkt, wie er seinen Beruf und seine sonstigen Aktivitäten vernachlässigt. Seinen Freunden ist Götz‘ Antriebslosigkeit aufgefallen. Sie beschließen, ihm zu helfen. Sie besuchen ihn überraschend und überreden ihn zu einer ausgedehnten Kneipentour. Götz B. spürt die Erwartungen, die sich an ihn richten. Alle Aktivitäten des Abends sind darauf ausgerichtet, dass er sich wohl fühlt. Trotzdem empfindet er die Anwesenheit seiner Freunde eher anstrengendals ermunternd. Als diese bemerken, dass Götz B. sich nicht aufheitern läßt, sind sie enttäuscht und lassen Götz B. dies auch spüren. Als er später wieder allein zu Hause ist, fühlt er sich noch nutzloser und überflüssiger als je zuvor.
Stimmungsschwankungen im Laufe des Tages: Eine weitere Besonderheit der Depression, die diese Erkrankung von einer normalen Verstimmung unterscheidet, ist, dass die Beschwerden in Abhängigkeit von der Tageszeit auftreten können (Tagesschwankungen): Der Betroffene ist am frühen Tag besonders traurig oder mutlos (Morgentief), während es gegen Nachmittag zu einer Aufhellung der Stimmung kommt. Der Stimmungsrhythmus kann jedoch auch anders verlaufen: Er beginnt mit einem Hoch am Morgen und endet mit gedrückter Gefühlslage am Abend. Bei einer schweren Depression sind diese Stimmungsschwankungen oft ein Zeichen für eine einsetzende Besserung, während anfangs die Stimmung durchgängig gedrückt ist, gibt es jetzt immerhin erste Phasen der Aufhellung.