Das Kompetenznetz Depression, Suizidalität kritisiert die Art der Darstellung von Suizidalität in dem verdi-Video zur Perspektivlosigkeit am Ausbildungsmarkt und fordert die Gewerkschaft auf, die Ausstrahlung des Videos sofort einzustellen.
Die Ausgangssituation ist alarmierend: In Deutschland leiden rund 4 Millionen Menschen unter Depressionen. Obwohl mit Antidepressiva und Psychotherapie zwei nachgewiesenermaßen wirkungsvolle Behandlungsformen zur Verfügung stehen, erhält derzeit nur ein Bruchteil der Betroffenen diese Form der Unterstützung. ..
Das "Nürnberger Bündnis gegen Depression“ soll für seine herausragenden Leistungen im deutschen Gesundheitswesen den renommierten Gesundheitspreis RUFZEICHEN GESUNDHEIT erhalten. Es wurde von einer Jury aus 42 Projekten ausgewählt und neben drei weiteren Projekte für den Gesundheitspreis vorgeschlagen. Im Falle eines Erfolgs soll das Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro den Aktivitäten des „Nürnberger Bündnisses“ und der bundesweiten Ausdehnung zugute kommen.
Ab dem 14. Juli 2003 präsentierten sich das „Kompetenznetz Depression, Suizidalität“ und das „Bündnis gegen Depression“ in einem neuen Internetauftritt.
Mit 8.000 Euro honoriert die Bayerische Landesbank am Abend des 22. Mai in München das Engagement der Psychiatrischen Universitätsklinik der LMU München auf dem Gebiet der Versorgung depressiver Patienten und der Suizdiprävention.
Das im Rahmen des „Kompetenznetzes Depression, Suizidalität“ (gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung) entstandene „Nürnberger Bündnis gegen Depression“ trage auf breiter Ebene zur Verbesserung der Situation depressiver Menschen bei, lautet die Begründung der Jury.
Nürnberg. Am 9. Mai geben die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, und der bayerische Staatsminister Dr. Günther Beckstein als Schirmherrin und Schirmherr des „Nürnberger Bündnisses gegen Depression“ das offizielle Startsignal zur bundesweiten Implementierung des erfolgreichen Modells.
Nürnberger Hausärzte stellen fünf einfache Fragen
Eine Depression ist für Hausärzte schwer zu erkennen, da sie sich oft hinter körperlichen Beschwerden verbirgt. Viele Nürnberger Hausärzte setzen deshalb im Rahmen eines aktuellen Forschungsprojekts einen Fragebogen zur Diagnose der Erkrankung ein, den sogenannten „WHO-5“.
München. Trübes Wetter, frühe Dämmerung – viele Menschen reagieren mit gedrückter Stimmung auf den Herbstanfang. Ein Grund für den so genannten „Herbst-Blues“ ist der Lichtmangel: Während die Sonne in München im Juni durchschnittlich knapp 7 Stunden am Tag scheint, sind es im Monat November nur noch etwa 2 Sonnenscheinstunden pro Tag. „Licht wirkt auf die Produktion des körpereigenen Hormons Melatonin, das u.a. den Schlaf- und Wachrhythmus des Körpers beeinflusst“, erklärt Prof. Dr. Ulrich Hegerl von der Psychiatrischen Klinik der Universität München. Der Herbst-Blues kann bei den Betroffenen Symptome wie z.B. Müdigkeit, Erschöpfung, Heißhunger auf Süßes oder eine Gewichtszunahme hervorrufen.
Johanniskraut – Psychiater warnen vor Selbsttherapie
München. 4 Millionen Deutsche leiden unter Depressionen. Viele depressive Patienten gehen aber nicht zum Arzt, sondern in den Supermarkt. Von rezeptfreien Johanniskraut-Präparaten erhoffen sie sich eine „sanfte Therapie“ ihrer Depression. Doch die Selbst-Behandlung kann Folgen haben, denn Depression ist eine schwere, oft lebensbedrohliche Erkrankung.
Psychiater kritisieren belgisches Sterbehilfe-Gesetz
München. Psychiater des Forschungsprojektes Kompetenznetz „Depression, Suizidalität“ kritisieren das belgische Sterbehilfe-Gesetz, das die Tötung von psychisch und körperlich kranken Menschen legalisiert.
Psychiater fordern professionelle Begleitung von Internet-Angeboten zum Schutz der Patienten
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) leiden mindestens zehn Prozent der Bevölkerung - das sind 8 Millionen Deutsche - unter einer psychischen Erkrankung. Für sie wird das Internet immer stärker zu einem Informationsmedium. Über Chancen und Risiken der Entwicklung diskutieren Wissenschaftler derzeit im Rahmen eines Internationalen Symposiums an der Ludwig-Maximilians-Universität.
Zwischen Online-Therapie und Suizidforum
Das Internet als Risiko und Chance für Psychiater und Patienten
Zum zweiten Mal organisiert die Psychiatrische Klinik der LMU München – unterstützt von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) - ein internationales Symposium zu Chancen und Risiken des Internets in der Psychiatrie.
Depressions-Studie sucht noch Patienten
Nürnberg. Kopfschmerzen, Magenprobleme, Mattigkeit: Wer würde hinter diesen körperlichen Symptomen eine Depression vermuten? Wissenschaftliche Studien zeigen aber, dass Patienten, die mit unspezifischen körperlichen Beschwerden in eine Hausarztpraxis kommen, vielfach unter einer leichteren Form der Depression leiden. Ein Projekt der Universität München will die Früherkennung und Behandlung von Depressionen in Nürnberg verbessern.
München. Wissenschaftler des Großforschungsprojektes Kompetenznetz „Depression“ kritisieren die Empfehlung des Koordinierungsausschusses, beim geplanten Disease-Management-Konzept der Krankenkassen keine psychiatrischen Erkrankungen zu berücksichtigen.
Weniger Suizide im Rahmen einer Nürnberger Pilotstudie
Mehr als 11.000 Menschen sterben in Deutschland pro Jahr durch Suizid, weitere 100 000 Deutsche versuchen, sich das Leben zu nehmen. Die Suizidrate in der Bundesrepublik liegt über dem europäischen Durchschnitt. "Depressionen, die nicht erkannt und nicht ausreichend behandelt werden, sind die Hauptursache für Suizide", sagt Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Sprecher des Kompetenznetzes "Depression, Suizidalität".
Trübes Wetter und dunkle, verregnete Herbsttage schlagen bei vielen Menschen auf die Stimmung. Bei rund einem Prozent der Bevölkerung geht es aber um mehr als eine vorübergehende Traurigkeit. Sie leiden unter saisonal abhängigen Depressionen, auch bekannt als "Herbst- oder Winterdepression". Die Krankheit beginnt in den Herbstmonaten und endet im Frühjahr. In dieser Zeit klagen die Betroffenen über Energielosigkeit und übermäßige Traurigkeit. Sie haben mehr Appetit, vor allem auf Süßes. Zudem haben sie das Bedürfnis, mehr zu schlafen, und es fällt ihnen schwer, einen normalen Alltag zu bewältigen.
Studie der FU-Psychiatrie zeigt: Auch bei seelischen Krankheiten bringt eine systematische Therapie bessere Erfolge
UKBF-Mediendienst Nr. 128 vom 18. Juni 2001 - Aus der Forschung
Wenn Menschen mit Depressionen nach einem wissenschaftlich fundierten "Stufenplan" behandelt werden, sind die Erfolgsaussichten deutlich größer. Dies zeigen die soeben ausgewerteten Daten einer zwischen 1997 und 2000 vorgenommenen Untersuchung, der "Berliner Stufenplanstudie" am Fachbereich Humanmedizin der FU/Universitätsklinikum Benjamin Franklin (UKBF).
Depressionen: Informationen im Internet für Betroffene und Fachleute
Vier Millionen Deutsche leiden unter Depressionen. Obwohl die Krankheit in der Bevölkerung weit verbreitet ist, sind Mediziner und Patienten über die Erkrankung und ihre Behandlungsmöglichkeiten vielfach schlecht informiert: Jede zweite Depression wird vom Hausarzt nicht erkannt. Diese Lücke möchte das Großforschungsprojekt Kompetenznetz "Depression" mit seiner Homepage schließen.
Da jeder neunte Patient in der Primärversorgung unter Depressionen leidet, fällt den Hausärzten die Hauptrolle bei der Früherkennung zu. Sie wird dadurch erschwert, dass es sich meist um leicht, unspezifische depressive Syndrome handelt, die nicht die DSM-IV-Kriterien erfüllen. Drei Fragebögen, die zum Screening infrage kommen, werden derzeit bei 25 Primärärzten aus dem Praxisnetz Nürnberg-Nord auf ihre Praxistauglichkeit getestet.
Online with your doctor? - Internet addiction: a new illness?
Internet and medicine and their mutual benefits will be the topics of the First International Symposium on "Internet and Psychiatry" that will take place on April 5th/6th 2001 at the University of Munich, Department of Psychiatry. Participants will discuss the world wide web and its benefits and risks for patients and psychiatrists.
Thema: "Neurobiologie suizidalen Verhaltens"
Schloss Reisensburg/Günzburg
In Nürnberg startet am 09. Januar ein ebenso ungewöhnliches wie einzigartiges Projekt – das "Nürnberger Bündnis gegen Depression". Zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik wird versucht, in einer deutschen Großstadt die Zahl der Suizide und Suizidversuche deutlich zu senken. Ein hochkarätiges Team von Psychiatern, Ärzten, Medienexperten und Psychologen aus der ganzen Bundesrepublik und dem Raum Nürnberg startet eine groß angelegte Aufklärungskampagne, um die Menschen vor Depressionen und Suizidhandlungen zu bewahren.