Mitglieder des Online-Diskussionsforums des Kompetenznetzes „Depression, Suizidalität“ schreiben Ratgeber von Betroffenen, für Betroffene
Über 10.000 Menschen nehmen sich jedes Jahr in Deutschland das Leben. 90 Prozent aller Suizide stehen in Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen, meist einer Depression. Die immer noch nicht verstandene Krankheit beschäftigt immer mehr Wissenschaftler und Betroffene. Inzwischen gibt es viele Bücher zur Depression: Ratgeber oder Fachbücher, geschrieben von Ärzten, Psychotherapeuten oder anderen Spezialisten einerseits, Erfahrungsberichte Einzelner andererseits. Mit „Schattendasein – Das unverstandene Leiden Depression“ ist jetzt ein Buch erschienen, das einen vollkommen neuen Weg geht.
Eine Depression im Alter ist gefährlich. Bleibt die behandelbare Erkrankung unerkannt, führt sie nicht selten zum Suizid. Häufig sind Altenpflegekräfte diejenigen, die als erstes Veränderungen bemerken könnten. Mit einem speziell entwickelten Fortbildungsprogramm für ambulante Altenpflegekräfte ist Bayern der frühzeitigen Diagnose und besseren Versorgung von Depressionen bei alten Menschen jetzt einen weiteren wichtigen Schritt näher gekommen.
Die „European Alliance Against Depression (EAAD)“ wurde als vorbildliches Gesundheitsprojekt mit dem erstmals vergebenen „European Health Forum Award“ ausgezeichnet. Mit diesem Preis ehrt das „European Health Forum Gastein (EFHG)“, die wichtigste gesundheitspolitische Veranstaltung der EU, herausragende und richtungweisende Initiativen im Bereich des Gesundheitswesens, die wissenschaftlich überprüfbare Erfolge erbracht haben.
Nach Schätzungen der UNO leiden weltweit rund 450 Millionen Menschen an einer Erkrankung der Nerven oder der Psyche. In Deutschland sind derzeit rund vier Millionen von einer Depression betroffen, weitere zehn Millionen werden bis zum 65. Lebensjahr eine Depression erlitten haben. Oftmals werden diese Erkrankungen nicht ernst genommen und gar nicht, falsch oder zu spät behandelt. Darauf möchte die European Depression Association (EDA) auch in diesem Jahr aufmerksam machen und ruft zum vierten Mal den Europäischen Depressionstag (EDD) aus.
In Deutschland sterben jährlich 11.000 Menschen an Suizid, das sind mehr, als durch Verkehrsunfälle, Drogenmissbrauch, Gewaltverbrechen und Aids zusammen sterben. 90 Prozent aller Suizide sind auf psychische Erkrankungen zurückzuführen - die meisten davon auf eine Depression. Ein rechtzeitiger Gang zum Arzt und die richtige Therapie können das Schlimmste verhindern. Darauf verweist das Kompetenznetz Depression, Suizidalität anlässlich des World Suicide Prevention Days am 10. September 2007.
4. Europäischer Depressionstag
Einladung zur Pressekonferenz am 26. September 2007 in Berlin
Mittwoch, 26. September 2007, um 11 Uhr
Katholische Akademie Berlin
Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin
Seminarraum 3
www.psychiatriekonsil.de, das erfolgreiche Online-Beratungs- und Fortbildungsportal für Ärzte und andere Health Professionals zum Thema Psychiatrie, erweitert sein Fortbildungsspektrum um ein neues Modul für Pharmazeuten. Ab sofort bietet das Portal Apothekern die Möglichkeit einer kostenlosen zertifizierten Fortbildung im Bereich Pharmakologie.
Zur Langen Nacht der Wissenschaften ziehen die Kompetenznetze in der Medizin den „Publikumsjoker“ und laden alle Nachtschwärmer in das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum zum Quiz-Abend ein. Wie spannend das Feld der Medizin ist und zu welchen Ergebnissen die neueste Forschung kommt, bringt das MediQuiz ‚BesserWisser’ mit überraschenden und kniffligen Fragen auf den Punkt. Kompetent moderiert und begleitet wird diese Premiere von Tanja Schink und Sybille Seitz und dem QUIVIVE-Team des rbb Fernsehens. Stellen Sie Ihr Wissen unter Beweis oder lassen Sie sich von Ihrer Intuition leiten.
Am 29. und 30. März 2007 steht das „Haus des Buches“ in Leipzig ganz im Zeichen europaweiter Aufklärung über die Volkskrankheit Depression. Im Mittelpunkt der Tagung der „European Alliance Against Depression“ (EAAD) steht neben dem Austausch wissenschaftlicher und praktischer Erfahrungen die Arbeit mit einer besonders anfälligen Zielgruppe: Kinder und Jugendliche. Veranstaltet wird die Tagung von der Psychiatrischen Klinik der Universität Leipzig.
http://www.psychiatriekonsil.de/ entwickelte sich binnen kurzer Zeit zum gefragtesten online Beratungsangebot für Ärzte und andere Health Professionals zum Thema Psychiatrie. Auch das CME-zertifizierte Fortbildungsprogramm wird bestens angenommen. Innerhalb eines Jahres hat sich das Portal für viele Fachleute zu einer wichtigen Anlaufstelle entwickelt, wenn es um individuelle Fragen aus dem Praxisalltag und die psychiatrische Weiterbildung geht. Namhafte Experten beantworten online schnell und kostenfrei Fragen, entwickeln Fortbildungsmodule und stehen für größtmögliche Kompetenz.
Das „Deutsche Bündnis gegen Depression“ ist ab sofort unter http://www.buendnis-depression.de/ mit einer eigenen Website erreichbar. Dort gibt es nicht nur Informationen zu speziellen Aspekten der Depression, sondern vor allem Hinweise auf regionale Angebote und Ansprechpartner.
Weltweit nehmen sich jedes Jahr rund eine Million Menschen das Leben. 90 Prozent von ihnen litten an einer psychischen Störung, die meisten an einer Depression. Viel Leid könnte verhindert werden, würden diese Erkrankungen rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Um darauf aufmerksam zu machen, findet am 5. Oktober 2006 der „Europäische Depressionstag“ und am 10. Oktober 2006 der „Internationale Tag der seelischen Gesundheit“ statt.
Interview mit Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Sprecher des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität
Menschen, die unter schweren Depressionen leiden, erleben häufig einen so hohen Leidensdruck, dass sie sich das Leben nehmen wollen. Ob auch hinter den jüngsten Fällen in Deutschland und Italien eine Depression steht, scheint zum Teil noch unklar. Klar sind allerdings die Fakten: 90 Prozent aller Suizide werden auf psychische Erkrankungen zurückgeführt, die große Mehrzahl davon geschieht als Folge einer Depression.
Mit der Ausstellung zum Mitmachen "Wie viel krank ist noch gesund?“' und der “Öffentlichen Sprechstunde“ ist die Mannschaft der Kompetenznetze in der Medizin auf der Langen Nacht der Wissenschaften in Berlin gut aufgestellt. 11 Experten-Teams aus 11 Kompetenznetzen in der Medizin präsentieren am 13. Mai 2006 von 17:00 bis 1:00 Uhr die Ergebnisse ihrer Arbeit und stellen sich den Fragen der interessierten Nachtschwärmer. Im Deutschen Rheuma-Forschungszentrum, Charité Campus Mitte, Schumannstraße 21/ 22 erwartet die Besucher ein starkes Team. Hier werden sie bestens informiert und unterhalten.
Das Interaktive Theater Knotenpunkt aus Zürich ist am 17. Mai 2006 zu Gast im Oberanger Theater in München. Mit „Mittendrin und voll im Nebel“ wenden sich die Initiatoren auf schau-spielerische Weise dem schwierigen Thema Depression zu – und bieten neue Blickwinkel auf die Erkrankung und den Umgang mit Betroffenen.
Ist zwanghaftes Putzen ein typisches Anzeichen einer Depression, trägt eine falsche Lebensführung zur Entstehung der Erkrankung bei und machen Antidepressiva süchtig? Auf diese Fragen und viele mehr gibt das Wissensquiz des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität Antwort. Auf der Homepage unter http://www.kompetenznetz-depression.de/./betroffene/wissensquiz.htm können Betroffene, Angehörige und Interessierte jetzt ihr Wissen testen.