Interview mit Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und ehem. Sprecher des Kompetenznetzes Depression, Suizidalität
Eine Studie des Forschungsprojektes Kompetenznetz "Depression" zeigt, dass einfache Screening-Fragebögen es Hausärzten ermöglichen, schneller und gezielter Depressionen zu erkennen.
Neben Antidepressiva und Psychotherapie setzen Fachärzte bei Depressionen ergänzend auch andere Behandlungsmethoden ein - darunter die Wachtherapie. 90 Prozent aller depressiven Patienten leiden unter Schlafstörungen.
Alt und depressiv? Angehörige und Ärzte übersehen häufig, dass Senioren unter einer behandlungsbedürftigen Depression leiden.
4 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter einer Depression – damit gehört die Krankheit zu den häufigsten psychiatrischen Diagnosen. Bei Frauen stellen Ärzte etwa doppelt so häufig die Diagnose Depression wie bei Männern. Für diesen Geschlechterunterschied gibt es unterschiedliche biologische und psychosoziale Erklärungen.
Diagnostische und therapeutische Defizite beeinträchtigen die Versorgung depressiver Patienten: