Mittwoch, 14. Oktober 2009

 

Psychische Erkrankungen, insbesondere Depression, haben mittlerweile einen hohen Anteil an Fehltagen in Unternehmen und gehören zu den Hauptgründen einer Frühberentung. Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, Unkenntnis über die Krankheit Depression und das Burnout-Syndrom auf Seiten der Betroffenen und der Personalverantwortlichen führen zu Verzögerungen, die eine rechtzeitige Behandlung verhindern und eine Chronifizierung fördern.

Anlässlich des Europäischen Depressionstages am 17. Oktober 2009 informierte die European Depression Association und die Stiftung Deutsche Depressionshilfe auf einer Pressekonferenz am 14. Oktober in Berlin zum aktuellen Thema "Depression am Arbeitsplatz" über Vorgehens- und Lösungsansätze.

Das Podium:

  • Prof. Detlef E. Dietrich: „Depression: Krise am Arbeitsplatz – Was können wir tun?“, Ärztlicher Direktor AMEOS Klinikum Hildesheim
  • Prof. Ulrich Hegerl: „Das Aktionsnetz „Depression am Arbeitsplatz“ – eine Initiative der Stiftung Deutsche Depressionshilfe. Wie Unternehmen ihre Mitarbeiter unterstützen.“, Direktor Klinik und Poliklinik für Psychiatrie der Universität Leipzig, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe, Sprecher des Kompetenznetzes Depression/Suizidalität
  • Dr. Hans-Peter Unger: „Burnout und Depression“, Chefarzt der Abt. für Psychiatrie und Psychotherapie der ASKLEPIOS Klinik Harburg, Hamburg-Hamburg
  • Gesine Meißner: „Depression als Herausforderung an die Politik“, Europaabgeordnete

Die Statements der Podiumsgäste finden Sie in der Servicebox hier


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Beiträge der Pressekonferenz: Depression am Arbeitsplatz