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Medienpreis 2015

2. Deutscher Medienpreis Depressionshilfe: Harald Schmidt zeichnet Autoren von PULS (BR), Focus Gesundheit, db mobil und vydy.tv (für Eins Plus) aus

 

Leipzig, 12. September 2015 Die Gewinner des Deutschen Medienpreises Depressionshilfe 2015 stehen fest. 68 Autoren und Redaktionen haben ihre Beiträge der Jury vorgelegt – knapp ein Drittel mehr als bei der Premiere vor zwei Jahren. Beim Deutschen Patientenkongress Depression am 12. September 2015 im Gewandhaus zu Leipzig zeichnet Stiftungs-Schirmherr und Moderator Harald Schmidt unter Teilnahme weiterer Jurymitglieder die Sieger aus: Platz 1 geht an Anna Bühler und Mitautor Till Ottlitz vom Jugendradio des Bayerischen Rundfunks PULS. Den zweiten Platz spricht die Jury zu gleichen Teilen Stefan Schweiger für seinen Beitrag in Focus Gesundheit als auch Katrin Schmiedekampf und Stephan Seiler von „mobil – das Magazin der Deutschen Bahn" zu. Auf Rang 3 kommt die Redaktion von vydy.tv für das junge TV-Magazin „Klub Konkret" auf dem ARD-Digitalkanal Eins Plus.

Jury-Vorsitzender Harald Schmidt: „Das Feld lag von Anfang an sehr eng beieinander, erst recht die Finalisten. Das waren Hochkaräter, die alle das Zeug zum Sieger gehabt hätten. Wir haben das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro deshalb aufgeteilt. Ich freue mich, dass in diesem Jahr wieder junge Medienmacher unter den Preisträgern sind." Das öffentliche Bekenntnis z.B. von Poetry-Slammer Tobi Katze oder der unter dem Hashtag #NotJust Sad bekannt gewordene Twitter-Austausch zur Depression junger Blogger haben zu einem großen Medienecho speziell in Jugend-Medien geführt.

Die Gewinner inkl. Jury-Begründungen:

  • Platz 3: Als ein besonders gutes Beispiel wertet die Jury die TV-Jugendsendung „Wahnsinnig normal. Wie Psycho sind wir?" des jungen Reportage- und Talkmagazins KLUB KONKRET im digitalen ARD-Kanal „Eins Plus" (SWR). Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro nimmt das zuständige Redaktionsbüro vydy.tv unter der Leitung von Michael Köppel entgegen. Mit einem lebendigen, vorbehaltlosen Blick auf „wahnsinnig normale" Betroffene und die Depressionserkrankung, so Jurymitglied Petra Gessinger von Medizin Compact in ihrer Laudatio, trage dieser Aufklärungsbeitrag dazu bei, Anteil zu nehmen und zu begreifen: Diese Krankheit kann jeden treffen – Robin Williams, Tobi Katze, Dich und mich.
  • Platz 2 teilen sich die Autoren der Printtitel „mobil – das Magazin der Deutschen Bahn", Katrin Schmiedekampf und Stephan Seiler („Kein Grund traurig zu sein") sowie Stephan Schweiger für Focus Gesundheit („Mehr als nur traurig"). Weil beide Arbeiten auf hohem Niveau vorbildliche Aufklärung leisten, spricht die Jury ihnen jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro zu. Beide Beiträge, so Jurymitglied Uwe Kammann (Publizist und bis 2014 Geschäftsführer des Grimme-Instituts) in seiner Laudatio, zeichnen sich – jeweils bezogen auf ihre Lesergruppen – vor allem dadurch aus, das komplexe Thema Depression so anschaulich darzustellen, dass es für viele verständlich wird, ohne die Sachverhalte zu versimpeln.
  • Platz 1: Vom Radiobeitrag des Jugendsenders PULS vom Bayerischen Rundfunk zeigt sich die Jury nicht nur beeindruckt, sondern schlichtweg begeistert: Platz 1 und ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro gehen an die Autoren Anna Bühler und Till Ottlitz und ihren Beitrag „Die Frage: Werden wir immer depressiver?". Einfühlsam und hintergründig sei diese Sendung, so Jurymitglied Thomas Voigt (Otto-Group) in seiner Laudatio. Ihren besonderen Reiz erziele sie aber durch die ungeheure Breite und Lebendigkeit der journalistischen Darstellungsformen. So wird dieses ernste Thema einerseits informativ und fundiert und andererseits unverkrampft, authentisch und farbig präsentiert.

Prof. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender Deutsche Depressionshilfe und Initiator des Preises: „Gratulation allen Preisträgern des Deutschen Medienpreises Depressionshilfe! Die deutlich gestiegene Einreichungszahl spiegelt auch die erfreuliche Zunahme der medialen Auseinandersetzung mit der Depressionserkrankung wider. Der Presse kommt eine wichtige Aufklärungsrolle auf dem Weg zu mehr Wissen und weniger Vorurteilen zu – wir werden daher den Preis in 2017 fortführen und fest verankern."

Der Deutsche Medienpreis Depressionshilfe wird 2015 zum zweiten Mal vergeben. Der von der Stiftung Deutsche Depressionshilfe ins Leben gerufene Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert und wird über alle Mediengattungen hinweg verliehen. Ausgezeichnet werden herausragende Medienbeiträge, die einem breiten Publikum anschaulich und sachlich kompetent von Depressionserkrankungen sowie deren Behandlungsmethoden berichten. Zur Jury gehören neben dem Vorsitzenden und Stiftungs-Schirmherrn Harald Schmidt: Dr. Cinthia Briseño (Wort & Bild Verlag), Petra Gessinger (Medizin Compact), Uwe Kammann (Publizist/Medienberater, bis 2014 Geschäftsführer des Grimme-Instituts), Johann Michael Möller (Hörfunkdirektor MDR), Christel Römer (Leipziger Bündnis gegen Depression), Annett Schlesier (Deutsche Bahn AG), Thomas Voigt (Otto Group) und Prof. Dr. Ulrich Hegerl (Stiftung Deutsche Depressionshilfe).

(von links nach rechts: Prof. Dr. Hegerl, Laudator Thomas Voigt, die Gewinner Anna Bühler und Till Ottlitz, Harald Schmidt)

 

Ausführliche Jury-Begründungen und Fotos aller Gewinner zum Download: http://tinyurl.com/owxhr76

Gewinnerbeiträge zum Nachverfolgen:

Teilnahmestatuten Deutscher Medienpreis Depressionshilfe: http://www.deutsche-depressionshilfe.de/stiftung/media/Medienpreis_2015_Statuten.pdf

Medien-Empfehlungen zur Suizid-Berichterstattung: http://www.deutsche-depressionshilfe.de/stiftung/media/Medienguide_2015.pdf

Zur Jury gehören neben dem Vorsitzenden und Stiftungs-Schirmherrn Harald Schmidt: Dr. Cinthia Briseño (Wort & Bild Verlag), Petra Gessinger (Medizin Compact), Uwe Kammann (Publizist/Medienberater, bis 2014 Geschäftsführer des Grimme-Instituts), Johann Michael Möller (MDR), Christel Römer (Leipziger Bündnis gegen Depression), Annett Schlesier (Deutsche Bahn AG), Thomas Voigt (Otto Group) und Prof. Dr. Ulrich Hegerl (Stiftung Deutsche Depressionshilfe  / Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Universität Leipzig).

Weitere Informationen inkl. Fotos für die Presse bei:
Susanne Janicke, PR-Referentin Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Tel.: +49 341 97 24 51 2, E-Mail: pr@deutsche-depressionshilfe.de

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Stand: 12.09.2015

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