Psychische Erkrankungen, insbesondere Depression, haben mittlerweile einen hohen Anteil an Fehltagen in Unternehmen und gehören zu den Hauptgründen einer Frühberentung. Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, Unkenntnis über die Krankheit Depression und das Burnout-Syndrom auf Seiten der Betroffenen und der Personalverantwortlichen führen zu Verzögerungen, die eine rechtzeitige Behandlung verhindern und eine Chronifizierung fördern.
Anlässlich des Europäischen Depressionstages am 17. Oktober 2009 informierte die European Depression Association und die Stiftung Deutsche Depressionshilfe auf einer Pressekonferenz am 14. Oktober in Berlin zum aktuellen Thema "Depression am Arbeitsplatz" über Vorgehens- und Lösungsansätze.
Das Podium:
Die Statements der Podiumsgäste finden Sie rechterhand.
Der Europäische Depressionstag findet zum 6. Mal statt. Die European Depression Association hat es sich zum Ziel gesetzt, den jährlich stattfindenden Depressionstag in ganz Europa zu etablieren, um auf die Bedeutung depressiver Störungen hinzuweisen und die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren. Die Koordination in Deutschland hat Prof. Dr. Detlef Dietrich, Ärztlicher Direktor AMEOS Klinikum Hildesheim übernommen.
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